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Klimakleber wegen Schmiererei an Bundeskanzleramt zu Geldstrafe verurteilt
Ein Klimaaktivist der Gruppe Letzte Generation ist in Berlin zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil er sich an Straßenblockaden beteiligte und außerdem einen Spruch auf die Fassade des Bundeskanzleramts schrieb. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten verhängte am Mittwoch wegen Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eine Gesamtgeldstrafe von 80 Tagessätzen zu je 15 Euro gegen den 22-Jährigen - also insgesamt 1200 Euro.
Es ging um Straßenblockaden im Frühjahr und Sommer. Teilweise soll er sich an der Fahrbahn festgeklebt haben. Auf das Kanzleramt soll er "Wo ist Olaf" geschmiert haben. Die Staatsanwaltschaft warf ihm auch Nötigung vor, deswegen wurde er aber nicht verurteilt.
L.Meier--VB