-
Medien: Prinz Harry und Familie besuchen erstmals seit vier Jahren gemeinsam Großbritannien
-
Merz erwartet rasche Einigung der Koalition auf weit reichende Rentenreform
-
Verdacht auf Eiscreme-Kartell: Japanische Behörden durchsuchen sechs Hersteller
-
Tadschikistan verkündet Amnestie für tausende Häftlinge zum Unabhängigkeitstag
-
Ohne Sorgen: DFB-Team startet Vorbereitung auf zweites Spiel
-
Vertiefte Partnerschaft: Deutschland und Polen erneuern Verteidigungsabkommen
-
Pithie siegt im Sprint: Lipowitz feiert Teamerfolg in Slowenien
-
Merz wertet G7-Gipfel mit Trump als Erfolg - zum Abschluss Beratungen über KI
-
Wadephul beklagt "Unklarheit" über USA-Iran-Vereinbarung - noch kein Mandat
-
"Nicht hilfreich": CDU-Politiker Radtke kritisiert Dobrindts Bürgergeld-Vorstoß
-
USA und Iran setzen vor Unterzeichnung von Abkommen weiter auf Drohungen
-
Amazon-Gründer Bezos möchte umweltbelastende Industrien ins All schicken
-
EU-Parlament beschließt gelockerte Gentechnik-Regeln
-
Greenpeace-Studie: US-Rechenzentren deutlich klimaschädlicher als europäische
-
Fruchtimporte als Tarnung für Kokain: Großrazzia gegen mutmaßliche Drogenhändler
-
Journalistenverbände fordern KI-Kennzeichungspflicht
-
Merz: Trump hat Lizenzproduktion von US-Waffen für Ukraine zugestimmt
-
Palästinenser: Israelische Siedler greifen zwei Moscheen im Westjordanland an
-
Tusk: "Alle Hinweise" deuten auf "politischen Mord" an russischem Künstler in Polen hin
-
26 Parteien zu Abgeordnetenhauswahl in Berlin zugelassen
-
Studie: Weiter große Unterschiede bei Müllgebühren in deutschen Städten
-
Deutscher Journalistenverband fordert KI-Kennzeichungspflicht
-
Außenminister Polens und Deutschlands fordern engere Verkehrsverbindungen
-
"Ich bin der Boss": Trump fühlt sich offenbar wohl beim G7-Gipfel in Evian
-
WM-Trinkpausen: DFL und UEFA planen keine Einführung
-
Sikorski bekräftigt in Berlin Forderung nach Entschädigung von Besatzungsopfern
-
Reformen: Dobrindt für Kürzungen beim Bürgergeld - Kritik von SPD und Opposition
-
Starmer mahnt nach Warnschüssen von russischem Kriegsschiff im Ärmelkanal zu Wachsamkeit
-
Bundesbank: Erstmals mehr als die Hälfte der Zahlungen bargeldlos
-
Spielwarenhersteller Ravensburger übernimmt Mehrheitsbeteiligung bei Steiff
-
Deutschland gibt geraubte Kulturgüter an Polen zurück
-
Vingegaard-Helfer van Aert verpasst Tour de France
-
Zahl antisemitischer Vorfälle verharrt 2025 auf hohem Niveau
-
Windkraft auf See: Milliardenschwerer Großauftrag für Neptun-Werft in Rostock
-
Zoll hebt illegale Zigarettenfabrik mit 16 Tonnen Tabak in Rheinland–Pfalz aus
-
G7-Staaten beraten über Stärkung der Weltwirtschaft - Gipfel endet am Nachmittag
-
AfD darf von bayerischem Verfassungsschutz beobachtet werden
-
Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit hat Spenderlunge erhalten
-
Kanadas Premier sieht in Trumps Auftritt bei G7-Gipfel möglichen "Wendepunkt"
-
Zahl dokumentierter antisemitischer Vorfälle verharrt 2025 auf hohem Niveau
-
Großauftrag für Neptun-Werft in Rostock
-
Bericht: Zoll hebt illegale Zigarettenfabrik in Rheinland–Pfalz aus
-
Schwesig lehnt Kopplung von Rentenbeginn an Lebensalter ab
-
Bundesinnenminister Dobrindt fordert Kürzungen bei Bürgergeld-Regelsatz
-
EU lockert Regeln für Schadstoffe in Kosmetika
-
Statistik: In Deutschland leben gut vier Millionen Geflüchtete und Vertriebene
-
Schüsse auf Polizisten in Göttingen: 16-jähriger Verdächtiger stellt sich
-
"Schweres Stück Arbeit": Österreich mit Auftaktsieg
-
Mindestens ein Toter bei russischem Angriff in ukrainischer Stadt Saporischschja
-
Lobbyarbeit gegen das eigene Land: Hafturteil gegen Sohn von Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro
Elf Todesurteile in Tansania wegen Mordes an prominentem Umweltaktivisten
Ein Gericht in Tansania hat am Freitag elf Verdächtige wegen des Mordes an dem prominenten Umweltschützer Wayne Lotter zum Tode verurteilt. Der Prozess habe "ohne jeden Zweifel" die Anschuldigungen gegen die elf Angeklagten, darunter zwei burundische Staatsbürger, bewiesen, sagte die Richterin Laila Mgonya in Daressalam. "Die vorgelegten Beweise waren stark genug, um sie zu verurteilen", sagte sie.
Lotter, ein 51-jähriger Südafrikaner mit Wohnsitz in Tansania, hatte sich dem Kampf gegen die Elefanten-Wilderei und den illegalen Elfenbein-Handel verschrieben. 2017 war der Gründer des tansanischen Zweigs der Naturschutzstiftung Pams in Daressalaam in einem Taxi auf dem Rückweg vom Flughafen erschossen worden. Seinen Mitarbeitern zufolge bezahlte Lotter den Kampf für den Schutz der Elefanten mit seinem Leben.
Tansania ist eines der Länder mit dem größten Elefantenbestand auf dem afrikanischen Kontinent - und eines der am stärksten von Wilderei betroffenen Länder. Offiziellen Angaben zufolge ging der Bestand der Dickhäuter zwischen 2009 und 2014 um 60 Prozent zurück. Danach erholte er sich leicht - von 43.000 im Jahr 2014 auf 60.000 im Jahr 2018. Dies ist vor allem auf den Bemühungen der Behörden zu verdanken, die spezielle Einheiten zur Wilderei-Bekämpfung der geschaffen haben.
Todesurteile sind in Tansania nicht ungewöhnlich, werden aber in der Regel in lebenslange Haft umgewandelt. Die letzte Hinrichtung fand 1994 statt.
M.Furrer--BTB