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Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft übernimmt
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Wirbel um Kabinettsumbildung: Schnieder wirft hin - Bilger soll Nachfolger werden
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Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Anschlag auf Berliner CSD
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Pogacar zum fünften Mal Tour-Sieger - Van der Poel siegt in Paris
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Waldbrand an italienischer Adriaküste: Hunderte Menschen mit Schiffen evakuiert
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Berliner Polizei: Mutmaßlicher CSD-Angreifer bei Einsatz erschossen
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CDU-Politiker Bilger soll neuer Bundesverkehrsminister werden
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"Unwürdig": Minister Schnieder wirft nach Wirbel um Kabinettsumbildung hin
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Brände in Frankreich und Spanien wüten weiter - 300.000 Menschen evakuiert
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Blutiger Angriff auf CSD in Berlin: Behörden gehen von islamistischem Anschlag aus
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"Unwürdiger Zustand": Verkehrsminister Schnieder will Merz um Entlassung bitten
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Berliner Justiz bestätigt: Mutmaßlicher CSD-Angreifer wollte zu IS-Miliz nach Syrien
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Spaniens König Felipe VI. besucht durch Waldbrände Vertriebene
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Guterres fordert bei Besuch in Damaskus Ende aller Syrien-Sanktionen
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Messerstiche und Schüsse mit Schreckschusswaffe: Ein Toter nach Streit in Hamburg
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"Kriegserklärung" gegen Gesellschaft: CSD-Angriff löst Debatte über Konsequenzen aus
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Bundesliga prüft Angebot von US-Investor
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Weltmeister Norris siegt in Ungarn - Antonelli Dritter
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Viele neue Unesco-Welterbestätten: Auch Wohnsiedlung der Moderne in Berlin dabei
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Merz richtet Appell an queere Gemeinschaft: "Lassen Sie sich nicht einschüchtern"
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Tödliche Attacke bei CSD in Berlin: Behörden gehen von islamistischem Anschlag aus
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Kiew: Russland will weitere 30.000 Soldaten aus Nordkorea für Ukraine-Krieg
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"Das kann mal passieren": Söder verteidigt Merz gegen Kritik wegen Kabinettsumbildung
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Zwei Nächte in Folge keine US-Angriffe im Iran: Teheran stoppt seine Attacken
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Bericht: Tatverdächtiger des CSD-Anschlags seit Jahren als Gefährder bekannt
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Dobrindt stuft Bluttat beim Berliner CSD als "islamistischen Terroranschlag" ein
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Brände in Frankreich und Spanien zwingen insgesamt mehr als 300.000 Menschen zur Flucht
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Kubicki wirft Bundesregierung "Hilflosigkeit" im Umgang mit Islamismus vor
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"Willkür" und "Dilettantismus": Unmut in der CDU über Kanzler Merz wächst
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Mutmaßlicher Anschlag beim CSD Berlin: Ermittler fahnden nach 21-Jährigem
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Junge-Union-Chef spricht nach CSD-Bluttat von "Kriegserklärung" des Islamismus
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Verbrenner-Aus: Lockerungen in Aussicht
In Brüssel wird das Aus vom Verbrenner-Aus erwartet: Die Kommission will am Nachmittag ihre Vorschläge für Änderungen an den Regeln für den CO2-Ausstoß von Neuwagen ab 2035 vorlegen. Strittig bis zuletzt war, ob auch Autos mit herkömmlichem Verbrennermotor nach diesem Datum noch neu zugelassen werden dürfen - Ausnahmen für Hybrid-Fahrzeuge, Bio-Benzin oder Bauteile aus Europa könnten das möglich machen.
Elf Kilo mehr als im Vorjahr: Pro-Kopf-Menge an Haushaltsabfall 2024 gestiegen
Die Menge an Haushaltsabfällen in Deutschland ist im vergangenen Jahr erstmals seit der Corona-Krise wieder gestiegen. 2024 wuchs das Aufkommen um rund eine Million auf 37,7 Millionen Tonnen an (plus 2,8 Prozent), wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Pro Kopf wurden demnach rund 452 Kilogramm Haushaltsabfälle eingesammelt - elf Kilo mehr als im Vorjahr.
20-Jähriger stiehlt in Erfurt zwei Schafe und hält sie in Wohnhaus
In Erfurt hat ein junger Mann zwei Schafe gestohlen und in ein Haus mitgenommen. Die Polizei wurde in Thüringens Landeshauptstadt nach Angaben vom Sonntag zuerst deswegen alarmiert, weil sich der 20-Jährige unberechtigt in einem Haus aufhalten sollte. In einer Box in einem Zimmer fanden die Beamten dann zwei Kamerunschafe, die zuvor von einer Koppel verschwunden waren.
Lange Verhandlungen über Nordsee-Fischereiquoten in Brüssel erwartet
In der Debatte um eine Einschränkung der Fischerei in der Nordsee im kommenden Jahr stellen sich die EU-Agrarminister auf lange Verhandlungen ein. Er erwarte am Freitag, womöglich aber erst am Samstag ein Ergebnis, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) zum Auftakt der Verhandlungen am Donnerstag in Brüssel. Es steht bereits fest, dass die erlaubten Fangmengen für die meisten Sorten sinken sollen.
Vietnams Hauptstadt Hanoi in dichten Smog gehüllt
Nach mehr als einer Woche dichten Smogs in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi haben die Behörden die Bevölkerung aufgefordert, sich so wenig wie möglich nach draußen zu begeben. Schulen könnten geschlossen werden, wenn sich die Lage weiter verschlechtere, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Verordnung.
Umfrage: Jedes dritte Kleidungsstück in deutschen Schränken wird kaum getragen
In deutschen Kleiderschränken fristen laut einer Umfrage für die Umweltschutzorganisation Greenpeace Milliarden von Kleidungsstücken ein kaum beachtetes Dasein. Von insgesamt rund fünf Milliarden Kleidungsstücken würden etwa zwei Milliarden Teile "selten oder gar nicht genutzt", erklärte Greenpeace am Donnerstag. Nur knapp vier von zehn Kleidungsstücken kommen demnach regelmäßig zum Einsatz.
Klimaklage: Opfer von Taifun auf den Philippinen verlangen Entschädigung von Shell
Überlebende des schweren Taifuns "Rai" auf den Philippinen haben eine Klimaklage gegen den britischen Ölkonzern Shell eingereicht. Die 103 Klagenden fordern finanzielle Entschädigung und argumentieren, Shell sei mitverantwortlich für den "klimabedingten" Sturm. Sie werden unterstützt von drei Umweltorganisationen, darunter Greenpeace. "Rai" war 2021 über die Philippinen hinweggefegt, mehr als 400 Menschen kamen ums Leben, hunderttausende weitere wurden obdachlos.
Studie: Reststoffe aus Ackerbau und Holzwirtschaft können großen Kimabeitrag leisten
Einen großen Beitrag zum Klimaschutz können nach Angaben der Organisation Atmosfair Reststoffe aus dem Ackerbau oder der Holzwirtschaft leisten. Selbst bei "höchsten Standards für Umwelt- und Sozialverträglichkeit" lasse sich mit Kraftstoffen aus dieser sogenannten Restbiomasse ein Fünftel des gesamten Treibstoffbedarfs der globalen Luftfahrt decken, erklärte Atmosfair am Mittwoch. Helfen könnte dies demnach gleichzeitig auch bei der Verringerung der weltweiten Ungleichheit.
EU-Verhandler einigen sich auf Klimaziel für 2040
Die Klimaziele der EU für die kommenden Jahre stehen fest. Vertreter aus dem Europaparlament und dem Rat der Mitgliedsländer einigten sich in der Nacht zum Mittwoch darauf, den Treibhausgas-Ausstoß bis 2040 grundsätzlich um 90 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken, der Kompromiss räumt den 27 Staaten aber einigen Spielraum ein. Ein CO2-Preis für Heizen und Tanken soll verschoben werden.
EU-Einigung: Lieferkettengesetz kommt später und in abgeschwächter Form
Das europäische Lieferkettengesetz kommt nach massivem Druck aus der Wirtschaft in abgeschwächter Form und später als geplant. Verhandler aus dem Europaparlament und dem Rat der 27 EU-Länder einigten sich in der Nacht zu Dienstag darauf, dass die Vorgaben für weniger Unternehmen gelten sollen. Die Regeln werden um ein weiteres Jahr nach hinten verschoben, auf Juli 2029.
EU-Verhandler einigen sich auf abgeschwächtes Lieferkettengesetz
Das europäische Lieferkettengesetz kommt nach massivem Druck aus der Wirtschaft in abgeschwächter Form. Verhandler aus dem Europaparlament und dem Rat der 27 EU-Länder einigten sich in der Nacht zu Dienstag darauf, dass die Vorgaben für weniger Unternehmen gelten sollen. Die Regeln werden zudem um ein weiteres Jahr nach hinten verschoben, auf Juli 2029.
Copernicus: 2025 voraussichtlich das zweitwärmste Jahr nach 2024
2025 wird voraussichtlich das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Dies geht aus den am Dienstag veröffentlichten vorläufigen Zahlen des europäischen EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus hervor. Das bislang wärmste Jahr war 2024.
Französisches Endlager kommt Umsetzung näher - Sicherheitsfragen bleiben
Das in Frankreich geplante Endlager für radioaktiven Atommüll ist seiner Umsetzung einen Schritt näher gekommen. Die französische Atomaufsicht beurteilte die Sicherheitsvorkehrungen für das unterirdische Lager im lothringischen Bure nahe der deutschen Grenze in einem am Donnerstag vorgestellten Bericht als "zufriedenstellend". Sie verwies aber zugleich auf zahlreiche Risiken, die weiter geprüft werden müssten. "Es ist eine wichtige Etappe, aber noch nicht das Ende der Geschichte", sagte der Vize-Generladirektor der Atomaufsicht (ASN), Pierre Bois, der Nachrichtenagentur AFP.
"Grüner Betrug": Trump lockert Emissionsregeln für Autos
US-Präsident Donald Trump hat gelockerte Emissionsregeln für Autohersteller angekündigt. Trump sagte am Mittwoch im Weißen Haus, er mache Auflagen seines Vorgängers Joe Biden rückgängig. Dadurch würden Autos erschwinglicher und Arbeitsplätze in der US-Autoindustrie geschützt, sagte Trump im Beisein von Managern der Konzerne Ford, General Motors und Stellantis.
EU-Kommission stellt Pläne für Beschaffung Seltener Erden vor
Die EU-Kommission stellt am Mittwoch ihre Pläne für eine zuverlässigere Beschaffung Seltener Erden für die europäische Industrie vor. EU-Industriekommissar Stéphane Séjourné will die EU damit unabhängiger von China machen, das einen Großteil der weltweiten Produkten und Verarbeitung Seltener Erden kontrolliert. Er hatte Peking in der vergangenen Woche "Erpressung" in diesem Zusammenhang vorgeworfen.
Autos gerammt und in Höfen verschanzt: Wildschweinrotte raste durch Ortschaft
Eine Wildschweinrotte hat die Bewohner einer Ortschaft in Rheinland-Pfalz in Angst und Schrecken versetzt. Die rund zehn Tiere hatten sich offenbar verlaufen und rannten am Montagnachmittag aggressiv durch die Gemeinde, wie die Polizei am Abend in Landau mitteilte. Dabei streiften die Schweine parkende Fahrzeuge, einige Tiere "verschanzten sich in Privathöfen", wie es hieß.
Tödliche Armbrustattacken auf Wasservögel an Mosel: Ermittlungen gegen 42-Jährigen
Ein Mann soll im rheinland-pfälzischen Moselort Konz einen Schwan und zwei Nilgänse mit einer Armbrust tödlich verletzt haben. Der 42-Jährige feuerte im November mutmaßlich Armbrustbolzen auf die Tiere ab, wie das Polizeipräsidium Trier am Montag mitteilte. Eine Wohnungdurchsuchung bei dem Beschuldigten habe den Verdacht erhärtet. Die Vögel wurden bei den Taten demnach schwer verletzt gefunden und konnten nicht mehr gerettet werden.
Grüne beraten auf Parteitag über Klimaschutz und Außenpolitik
Auf dem Grünen-Bundesparteitag in Hannover stehen am Samstagvormittag (ab 09.00 Uhr) die Themen Klimaschutz und Energiepolitik im Mittelpunkt. Den rund 800 Delegierten liegen dazu Leitanträge des Bundesvorstands sowie zahlreiche weitere Anträge vor. Eine Kernbotschaft soll sein, ambitionierten Klimaschutz und sozialen Ausgleich miteinander zu verbinden. Der Parteitag hatte am Freitagnachmittag mit einer Grundsatzdebatte zur politischen Lage begonnen.
Flughafen Hamburg: Acht geschützte Korallen in Gepäck von Urlauberin entdeckt
Am Hamburger Flughafen haben Zollbeamte acht unter Artenschutz stehende Korallen im Gepäck einer Urlauberin gefunden. Die 29-Jährige war auf dem Rückweg von den Malediven, wie das Hauptzollamt Itzehoe am Freitag mitteilte. Die Korallen, die sich im Koffer der Reisenden befanden, wurden beschlagnahmt.
Welt-Artenschutzkonferenz: Forderung nach neuen Schutzmaßnahmen für Aale abgelehnt
Bei der Welt-Artenschutzkonferenz im usbekischen Samarkand sind Bemühungen um einen stärkeren Schutz für Aale gescheitert. Die EU konnte sich mit ihrer Forderung, alle Aal-Arten in den Anhang II des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (Cites) aufzunehmen, am Donnerstag nicht durchsetzen. In einer geheimen Abstimmung sprachen sich fast 75 Prozent der Teilnehmerstaaten dagegen aus.
Kirchliche Organisationen fordern von Regierung wirksames Klimaschutzprogramm
Evangelische und katholische Organisationen haben die Bundesregierung zur Verabschiedung eines wirksamen Klimaschutzprogramms aufgefordert. In ihrem am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Appell betonen 62 kirchliche Akteure die Bedeutung verlässlicher politischer Rahmenbedingungen als wichtige Voraussetzung für den Erhalt der Schöpfung. Sie fordern dabei ein Festhalten am europäischen Kompromiss zum Verbrenner-Ausstieg sowie eine konsequente Ausweitung des Emissionshandels.
Suppenfabrikant Campbell's: Hühnerfleisch nicht aus dem 3D-Drucker
Der Dosensuppenfabrikant Campbell's hat Vorwürfe eines abberufenen Managers zurückgewiesen, das verwendete Hühnerfleisch stamme aus einem 3D-Drucker. Der US-Lebensmittelkonzern erklärte am Mittwoch, er nutze kein "im Labor gezüchtetes Hühnerfleisch" oder andere künstliche oder biotechnisch veränderte Fleischarten in seinen Suppen.
Erneute Mehrheit mit Extremrechts: EU-Parlament für Aufschub von Abholzungsgesetz
Nach dem Lieferkettengesetz wird voraussichtlich auch das EU-Gesetz gegen Abholzung verschoben und abgeschwächt - die dafür nötige Mehrheit im EU-Parlament kam in beiden Fällen mit rechter und extremrechter Beteiligung zustande. Eine Mehrheit von 402 zu 250 Abgeordneten in Straßburg votierte am Mittwoch für einen entsprechenden Vorschlag zur Entwaldungsrichtlinie der Europäischen Volkspartei (EVP) um CDU und CSU. Sozialdemokraten, Grüne und Linke stimmten dagegen.
Verbraucherschützer: Schnäppchen zum Black Friday sind oft "Mogelpackung"
Zum Black Friday hält nach Angaben von Verbraucherschützern längst nicht jedes Schnäppchen, was es verspricht: "Viele Rabatte entpuppen sich als Mogelpackung", teilte die Verbraucherzentrale Bayern am Dienstag mit. Zudem verursache so manche Bestellung "hohe Rücksendekosten oder unnötige Umweltbelastungen".
Verpasste Chance: Beschluss der Weltklimakonferenz ohne Fahrplan gegen Fossile
Verpasste Chance: Bei der Weltklimakonferenz in Belém ist beim zentralen Thema Abkehr von den fossilen Energien nur ein Minimalkonsens gelungen. Der am Samstag vom Konferenzplenum abgesegnete übergreifende Beschluss enthält keinen Fahrplan dazu, die brasilianische COP30-Präsidentschaft kündigte aber eine solche "Roadmap" auf freiwilliger Basis an. Die EU hatte bis zuletzt für den Fahrplan gekämpft, aber von Entwicklungs- und Schwellenländern nicht die nötige Unterstützung bekommen.
Brasilien initiiert Fahrplan für Ausstieg aus Fossilen auf freiwilliger Basis
Kein allgemeingültiger Fahrplan zur Abkehr von fossilen Energien, aber eine Initiative für ambitioniertere Staaten: Zum Abschluss der UN-Klimakonferenz im brasilianischen Belém haben die rund 190 Länder einen übergreifenden Beschlusstext verabschiedet, der anders als von der EU gefordert keinen Fahrplan für den globalen Ausstieg aus fossilen Energien enthält. Direkt danach kündigte der brasilianische COP30-Präsident André Corrêa do Lago jedoch eine solche "Roadmap" auf freiwilliger Basis an.
Minimalkompromiss bei UN-Klimakonferenz - Kein Fahrplan zu Abkehr von fossilen Energien
Nach mehr als zweiwöchigen Verhandlungen hat die Weltklimakonferenz in Belém einen Minimalkompromiss zur Bekämpfung der Erderwärmung ausgehandelt. Die EU konnte sich mit ihrer Forderung nach einem Fahrplan zur Abkehr von fossilen Energieträgern nicht durchsetzen, signalisierte aber am Samstag ihre Zustimmung für den neuen übergreifenden Beschlussentwurf. Dieser sieht auch vor, dass die Mittel für Entwicklungsländer für die Klimaanpassung auf dann voraussichtlich 120 Milliarden Dollar pro Jahr verdreifacht werden.
EU setzt sich nicht durch: COP30-Beschlusstext ohne Fahrplan gegen fossile Energien
Die EU hat sich bei der Weltklimakonferenz in Belém mit ihrer Forderung nach einem Fahrplan zur Abkehr von fossilen Energieträgern nicht durchsetzen können. Der am Samstag vorgelegte übergreifende Beschlussentwurf enthält das Wort "fossile" nicht, er verweist lediglich auf einen Aufruf bei der vorletzten COP in Dubai. Damals war zu einem "Übergang weg von fossilen Energieträgern in den Energiesystemen" aufgerufen worden.
Weiter Streit um Abschlussdokument bei Weltklimakonferenz in Brasilien
Auf der Zielgeraden der Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém streiten die Delegierten weiter heftig um eine Abschlusserklärung. Bis tief in die Nacht zum Samstag berieten die Delegierten, um doch noch eine Einigung in der Frage zu erzielen, ob die fossilen Energieträger und deren schädliche Folgen für das Klima in dem Dokument erwähnt werden oder nicht.
Aufgabenteilung zwischen Türkei und Australien bei UN-Klimakonferenz 2026 beschlossen
Die Türkei und Australien haben sich auf ihre Aufgabenteilung bei der Ausrichtung der nächsten Weltklimakonferenz (COP31) geeinigt. Die Vereinbarung sei einstimmig von der Ländergruppe Westeuropäische und andere Staaten beschlossen worden, teilte die deutsche Delegation als Vorsitzende der Gruppe am Freitagabend (Ortszeit) in Belém mit. Demnach finden die zweiwöchigen Verhandlungen in einem Jahr zwar im türkischen Badeort Antalya statt, den Vorsitz der Verhandlungen hat aber Australien.
Verhärtete Fronten: Bei Weltklimakonferenz in Belém droht Ausgang ohne Vereinbarung
Wegen des Streits um den künftigen Umgang mit fossilen Energieträgern droht bei der Weltklimakonferenz in Belém ein Scheitern. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) sagte, der Freitagfrüh vorgelegte neue Beschlussentwurf reiche "bei Weitem nicht" aus. EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra schloss einen Abschluss der Konferenz "ohne Vereinbarung" nicht aus. Derweil gingen die Verhandlungen in die Verlängerung.
Warnungen vor Ausgang der Weltklimakonferenz COP30 ohne Vereinbarung
Wenige Stunden vor dem offiziell geplanten Ende der UN-Weltklimakonferenz COP30 in Brasilien ist weiterhin keine Einigung in Sicht. Nach der Veröffentlichung eines neuen Beschlussentwurfs durch die brasilianische COP-Präsidentschaft Freitagfrüh warnte die EU vor einem Ausgang der Konferenz ohne eine Vereinbarung. "Was jetzt auf dem Tisch liegt, ist inakzeptabel", sagte EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra. Zuvor hatte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) erklärt, der neue Beschlussentwurf könne so "nicht bleiben".