-
Linken-Parteitag: Eralp gibt nach "Angst"-Bericht "Schutzversprechen"
-
Protesttag in Frankreich: Streit um Route von zentralem Demonstrationszug in Paris
-
Medien: Chatzialexiou wird Eintracht-Sportvorstand
-
Parteitag der Linken in Berlin: Eralp sieht ihre Partei geeint
-
Nach fünf Monaten: Boldt muss in Hannover gehen
-
Streit um Verfassungsgericht: Polens Präsident bestellt Regierung und Opposition ein
-
Verstappen schimpft nach Lawson-Kollision: "Nicht sehr klug"
-
UN-Biodiversitätskonferenz endet mit Kompromissen - gemischte Reaktionen von Umweltschützern
-
Martín reist aus Sepang ab - Márquez nutzt Chance im Sprint
-
Flávio Bolsonaro begründet Flucht aus Brasilien mit angeblicher "Verfolgung"
-
Grubauer muss vom Eis - Kraken gehen baden
-
Orlando gelingt Revanche: Wagner lobt "starke Reaktion"
-
UN-Biodiversitätskonferenz einigt sich auf zentrale Naturschutz-Beschlüsse
-
Drei Pleiten - und nun die Bayern: FSV trifft "harter Schlag"
-
"Die Gejagten": Gestiegene Erwartungen für DHB-Frauen
-
Eberl: Bayern fiebern Klassiker entgegen
-
"Bin anders gebaut": Hamilton bis 2030 in der Formel 1?
-
US-Regierung billigt Patriot-Verkauf - Selenskyj warnt vor langen Lieferfristen
-
Neue Proteste in Frankreich - Furcht vor Ausschreitungen
-
Bundesweite Jugendproteste geplant - Forderung nach bezahlbarem Leben
-
Parteitag der Linken in Berlin entscheidet über Koalitionsverhandlungen
-
Trump wettert bei Wahlkampfauftritt in Florida gegen "Kommunisten" bei Demokraten
-
Eskalation um Polens Verfassungsgericht: Regierungsgegner versuchen auf Gelände vorzudringen
-
Russischer Außenminister Lawrow: Hatte "angenehmes" Gespräch mit Rubio in Atlanta
-
EU-Außenbeauftragte Kallas wirft Lawrow bei G20-Treffen "Lügen" über Ukraine vor
-
Antonelli voll im Soll - Leclerc in Mexiko ganz vorne
-
US-Regierung gibt grünes Licht für Verkauf von 500 Patriot-Raketen an die Ukraine
-
UN-Biodiversitätskonferenz einigt sich bei mehreren zentralen Themen
-
Südwest-Duell: Elversberg stoppt Mainzer Auswärtslauf
-
Antonelli wieder fit - nur Leclerc ist schneller
-
47,9 Millionen Wähler: Neuer Rekord bei vorzeitiger Stimmabgabe für Midterms
-
Kryptowährungsbörse Binance will nach Hackerangriff "alle Verluste" ersetzen
-
Berliner Politik erinnert an deutsch-türkisches Anwerbeabkommen vor 65 Jahren
-
Social-Media-Sucht: Meta wendet in USA Prozess durch Vergleich ab
-
EU und Kanada starten neue Allianz mit Abkommen über Ukraine, Rohstoffe und KI
-
Wie eine Nummer eins: Zverev spaziert ins Halbfinale
-
Großdemos in Italien gegen hohe Preise - mehr Geld für Bildung gefordert
-
Feuerpause in Oleschky: Einwohner fliehen aus besetzter ukrainischer Stadt
-
Frankreichs Behörden befürchten bei Protesten erneut massive Randale
-
Nach fehlgeschlagener Hinrichtung: Christa Pike leidet unter ständigen Schmerzen
-
EU und Kanada wollen mit neuer Allianz "gemeinsam Krisen standhalten"
-
G20-Außenministertreffen in Atlanta: Wadephul gegen Familienfoto mit Lawrow
-
Merz und Wadephul fordern Diplomatie statt neuer Angriffe auf Iran nach Midterms
-
Feuerpause in Oleschky: Einwohner aus besetzter ukrainischer Stadt evakuiert
-
Wetterbilanz: Oktober war golden - aber auch überdurchschnittlich nass
-
Prozess um Mord an Fabian aus Güstrow: Verteidigung fordert Freispruch
-
Schwieriger Endspurt bei UN-Biodiversitätskonferenz in Eriwan
-
Papst Leo XIV. hat seine Stimme bei den Kongresswahlen in den USA abgegeben
-
"GenZ"-Proteste: Anklagen gegen Regierung und Appelle für friedliche Demos
-
Streit um Pestizid Glyphosat: Bayer siegt erneut vor US-Gericht
Gegen Saudi-Arabien: Araujo rettet Uruguay
Erst harmlos, dann wütend: Dank Maxi Araujo hat Uruguay einen krassen Fehlstart in die WM verhindert. Die "Celeste" holte sich nach einem Endspurt in der zweiten Halbzeit beim 1:1 (0:1) gegen Saudi-Arabien immerhin noch einen Punkt, die "Grünen Falken" hatten nach einem Treffer von Abdulelah Al-Amri (41.) schon von der Sensation geträumt. Doch dann drehten die lange enttäuschenden Uruguayer auf, Araujo (80.) verhinderte die Pleite und ließ die Fans der Südamerikaner jubeln.
In Katar hatte Saudi-Arabien Argentiniens spätere Weltmeister um Lionel Messi zum Start in die WM noch sensationell mit 2:1 geschlagen, diesmal blieb die ganz große Überraschung aber aus. Durch das Remis stehen Uruguay und Saudi-Arabien nun erst einmal gemeinsam an der Spitze in Gruppe H. Uruguay trifft im nächsten Spiel auf Kap Verde (22. Juni), Saudi-Arabien bekommt es mit Europameister Spanien zu tun (21. Juni).
Uruguay präsentiert sich bei dieser WM im neuen Look, die Altmeister Luis Suarez und Edinson Cavani (beide 39) haben ausgedient. Stattdessen sollen Kapitän Federico Valverde (Real Madrid), Manuel Ugarte (Manchester United) und Rodrigo Bentancur (Tottenham Hotspur) die Mannschaft führen - und das blamable Vorrunden-Aus von 2022 vergessen lassen.
Uruguays Fans hatten deshalb sicher auch auf Power-Fußball gehofft, doch in der Sauna von Miami kam das Team zunächst nur viel zu selten aus dem Leerlauf-Modus heraus. Aggressives Pressing? Schnelles Umschalten? Torchancen? Bis auf einen Kopfball von Federico Vinas (30.) versprühte Uruguay lange kaum Gefahr. Ohne die großen mitreißenden Momente auf dem Platz unterhielten sich die Zuschauer auf den Rängen derweil mit "La Ola" ein bisschen selbst.
Und weil der Favorit wenig anbot, wurden die "Grünen Falken" aus Saudi-Arabien immer mutiger, suchten selber ihre Chancen in der Offensive. Nach einer Ecke nutzte Al-Amri dann das Kuddelmuddel in der Defensive Uruguays eiskalt aus, Torwart Fernando Muslera hatte bei dem Abstauber aus kurzer Distanz keine Chance.
Für die zweite Halbzeit stellte Uruguay-Trainer Marcelo Bielsa, der ehrfurchtsvoll "El Loco" ("der Verrückte") gerufen wird, dann um, brachte frische Spieler und das Spiel veränderte sich. Uruguay präsentierte sich plötzlich entschlossener, zielstrebiger, erzwang Chancen. Ugarte (60.) traf den Pfosten, der Druck nahm immer mehr zu - und Maxi Araujo nutzte einen dicken Fehler von Torhüter Mohammed Al-Owais zum verdienten Ausgleich.
U.Maertens--VB