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IOC: Bei Olympia 2030 nur Sport "auf Schnee und Eis"
Vorerst kein Crosslauf oder Gravel-Biking - zumindest bei den Olympischen Winterspielen 2030 in den französischen Alpen soll Sport "nur auf Schnee und Eis" stattfinden. Das betonte IOC-Präsidentin Kirsty Coventry am Donnerstag nach einer zweitägigen Sitzung der Exekutive in Lausanne. "Wir werden im Juni über das Programm abstimmen, haben aber bereits entschieden, dass weder Sommersportarten noch ganzjährige Sportarten aufgenommen werden", erklärte Coventry bei einer Pressekonferenz.
Die Nachfolgerin des Deutschen Thomas Bach an der Spitze des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) merkte jedoch an, dass eine umfassende Reform des Wintersport-Programms "potenziell" für Salt Lake City im Jahr 2034 infrage kommen könnte: "Wir müssen klären, auf welche Weise potenziell neue, innovative Sportarten und Disziplinen in das Programm aufgenommen werden sollen." Gleichzeitig sei dem IOC bewusst, dass "wir nicht einfach immer weiter wachsen können. Immer größer, größer, größer. Auch das ist nicht die Lösung", erklärte die 42-Jährige.
Edgar Grospiron, der Organisationschef der Spiele 2030, hatte bereits im Dezember die Möglichkeit ins Spiel gebracht, Outdoor-Disziplinen ohne Schnee oder Eis und mit geringem organisatorischem Aufwand aufzunehmen, um das "Potenzial" der französischen Alpen besser auszuschöpfen. "Zwischen 1.000 und 2.500 Metern Höhe finden wir all den Schnee und all die Wintersportorte", sagte er damals, "doch zwischen null und 1000 Metern gibt es nichts – obwohl es sich um ein fantastisches Terrain handelt." Hier setzten die Überlegungen zu auch im Winter durchführbaren Outdoor-Sportarten an, etwa Trailrunning, Cyclocross oder Gravel-Biking.
S.Spengler--VB