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Schulter ausgekugelt: Gwinns Ausfallzeit "offen"
Giulia Gwinn hat beim 5:1-Sieg gegen Österreich eine Schulterverletzung erlitten und wird dem Fußball-Nationalteam und dem FC Bayern auf unbestimmte Zeit fehlen. Das Update zur Blessur der Kapitänin der DFB-Auswahl verkündete der deutsche Meister aus München nach weiteren Untersuchungen am Mittwoch.
Diese hätten ergeben, "dass sich Gwinn die Schulter ausgekugelt hat, zunächst aber mit einer konservativen Therapie behandelt werden kann", wie der FC Bayern in einer Mitteilung schrieb: "Im weiteren Verlauf werden Untersuchungen durchgeführt, um den Therapieerfolg zu bewerten." Gwinns Einsatz in den wichtigen Wochen der Münchnerinnen sei "zum jetzigen Zeitpunkt offen".
Gwinn fehlt dem DFB-Team damit im Rückspiel gegen Österreich am Samstag (18.00 Uhr/sportschau.de), schwerer würde aber ihr Ausfall für den FC Bayern unter anderem bei der Mammutaufgabe im Halbfinale der Champions League gegen den FC Barcelona (25. April/3. Mai) wiegen.
Die Blessur an der linken Schulter hatte Gwinn am Vorabend beim Erfolg in der WM-Qualifikation in Nürnberg erlitten. Nach ihren schweren Knieverletzungen der vergangenen Jahre, ebenfalls im Rahmen der Nationalmannschaft, ist es ein weiterer Rückschlag für die 26-Jährige, die am Morgen aus dem DFB-Lager in Herzogenaurach abgereist war.
Bundestrainer Christian Wück hatte nach Gwinns Abreise bereits personell reagiert und U23-Nationalspielerin Sarah Mattner-Trembleau (SKN St. Pölten) nachnominiert.
L.Stucki--VB