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Vor Real-Duell: Bayern feiert furioses Comeback in Freiburg
Der FC Bayern ist bereit für das Giganten-Duell: Trotz einiger Stars auf der Bank und ohne den angeschlagene fehlenden Harry Kane gewann der Rekordmeister am 28. Spieltag der Fußball-Bundesliga 3:2 (0:0) beim SC Freiburg. Die Bayern schossen sich dank einer gewaltigen Steigerung in den letzten Minuten für den Kracher im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstag bei Rekordsieger Real warm.
Johan Manzambi (46.) und Lucas Höler (71.) brachten Freiburg bei der unglücklich verlaufenden Rückkehr von Bayern-Keeper Manuel Neuer in Führung. Tom Bischof (81./90.+2) traf zweimal aus der Distanz zum Ausgleich. Es waren seine ersten Treffer im Bayern-Dress. Lennart Karl brachte die Entscheidung (90.+9).
Neuer bestritt sein erstes Spiel als 40-Jähriger. Der Torwart stand nach fast einem Monat Verletzungspause wieder zwischen den Pfosten. Neuer ist der elfte Profi, der in diesem Alter noch in der Eliteklasse aktiv war. "Das Schönste ist, dass ich wieder spielen kann", sagte der Keeper, dessen Zukunft über das Saisonende hinaus ungewiss ist, kurz vor dem Anpfiff bei Sky.
Da die Bayern die Bundesliga dominieren und der neuerliche Meistertitel nur noch Formsache scheint, richten sich bereits alle Augen auf die Königsklasse. Dabei steht Kane im Mittelpunkt. Im Breisgau fehlte der Starstürmer wegen Sprunggelenk-Problemen. Zudem schonte Trainer Vincent Kompany einige Stars. Dayot Upamecano, Alphonso Davies, Michael Olise und Konrad Laimer saßen zunächst auf der Bank.
Die Freiburger starteten mit dem Spiel gegen die Bayern in den aufregenden April. Am Donnerstag trifft der SC im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League auf den spanischen Erstligisten Celta Vigo, nach dem Rückspiel steht das Halbfinale im DFB-Pokal beim VfB Stuttgart an. In der Liga geht es für den Sport-Club noch um die Europacup-Teilnahme.
Die 34.700 Zuschauer im ausverkauften Freiburger Stadion sahen in der 5. Minute eine Unsicherheit Neuers, die Freiburgs Stürmer Höler in seinem 300. Pflichtspiel für den SC nicht nutzen konnte. Insgesamt taten sich die Gäste in der Anfangsphase schwer, waren mit dem Unentschieden zur Pause gut bedient.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs schienen die Bayern noch in der Kabine, als Manzambi aus der Distanz traf. Richtig gut sah Neuer dabei nicht aus, der Torwart schaute dem Ball nur hinterher. Kurz darauf konnte Höler gleich zwei Großchancen zum zweiten SC-Tor nicht nutzen (52./54.).
Danach hatte Kompany genug gesehen. In der 56. Minute kamen Olise, Laimer und Aleksandar Pavlovic. Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung vergab Olise frei vor dem SC-Tor. In der Folge erhöhten die Münchner die Schlagzahl, Jamal Musiala kam als zusätzliche Offensivkraft in der 65. Minute. Stattdessen traf aber Höler nach einer Ecke - wieder sah Neuer nicht gut aus.
K.Hofmann--VB