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Curling-WM: Aus für Deutschland nach sechster Pleite
Die deutschen Curler sind bei der WM in den USA vorzeitig gescheitert. Die vierte Niederlage in Serie besiegelte das Verpassen der Playoffs schon vor den abschließenden Vorrundenspielen in Ogden/Utah. Gegen Schweden war die Auswahl um Skip Marc Muskatewitz beim 3:8 abermals chancenlos.
"Wir haben unser Ziel verfehlt. Das ist natürlich extrem schade. Auch gegen Schweden waren wir wieder nicht ganz präzise", sagte Muskatewitz: "Das war einfach sehr ärgerlich."
Zuletzt hatte Deutschland bereits gegen Titelverteidiger Schottland (4:10), die Schweiz (6:7) und Japan (4:10) verloren. Mit nun insgesamt sechs Niederlagen und vier Siegen liegt das deutsche Team auf Rang acht der Tabelle und kann die Entscheidungsspiele nicht mehr erreichen. Die abschließenden Spiele gegen China (16.00 Uhr) und Kanada (21.00 Uhr) haben keinen sportlichen Wert mehr.
"Wir hatten eigentlich einen sehr guten Start in die WM, aber ab Spiel drei haben wir die Sicherheit verloren. Wir haben deutlich unpräziser gespielt, was der Gegner dann immer schnell ausnutzen konnte", analysierte Muskatewitz.
Die Playoffs um die Teilnahme am Halbfinale waren das erklärte Ziel gewesen. Die besten beiden Mannschaften der Round Robin ziehen direkt in die Vorschlussrunde ein, die Teams auf den Plätzen drei bis sechs spielen in Playoff-Duellen um zwei weitere Tickets. Das Endspiel steigt am Samstag. Schon bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo hatte die Auswahl des Deutschen Curling-Verbands (DCV) mit Platz sieben in der Round Robin die Medaillenspiele knapp verpasst.
O.Schlaepfer--VB