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Dzeko: Wohl keine OP, aber auch keine schnelle Rückkehr
Starstürmer Edin Dzeko hat nach seiner Schulterverletzung vorsichtig Entwarnung gegeben, wird Schalke 04 im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga aber vorerst fehlen. "Der Arm ist nicht so schlimm, eine Operation wird wahrscheinlich nicht nötig sein", sagte der Kapitän von Bosnien-Herzegowina am Mittwoch bei einer Pressekonferenz - um gleich noch eine vorsichtige Prognose hinterherzuschieben: "Ich hoffe, ich bin in einem Monat wieder dabei."
Dzeko war am Dienstagabend in der letzten Spielminute der Verlängerung im Playoff-Endspiel gegen Italien in einem Zweikampf unglücklich auf die Schulter gefallen. Den 4:1-Sieg im Elfmeterschießen und die damit erstmalige WM-Qualifikation seit 2014 verfolgte der 40-Jährige mit einem provisorischen Verband aus Tape am Arm. Anschließend musste er laut bosnischen Medienberichten ins Krankenhaus, ehe er mit einer Armschlinge bis tief in die Morgenstunden feierte.
Dzekos rechte Schulter werde "eingehend untersucht, auch nach seiner Rückkehr nach Gelsenkirchen wird die Diagnostik fortgesetzt", hatte Schalke zuvor in einer Mitteilung geschrieben. Trainer Miron Muslic gab sich nach dem Training am Mittwoch "sehr, sehr zuversichtlich, dass wir ihn in den nächsten Wochen wieder auf den Platz bringen", Dzeko sei "ein Krieger, ein Fighter".
Für Schalke stehen im Saisonendspurt noch sieben Spiele an, bei einem Monat Ausfalldauer würde Dzeko damit neben dem Heimspiel gegen den Karlsruher SC am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) auch die Spiele in Elversberg (12. April), gegen Münster (19. April) sowie in Paderborn (26. April) verpassen. Im Mai spielt S04 dann noch gegen Düsseldorf, in Nürnberg und zum Abschluss gegen Braunschweig. In knapp zehn Wochen, am 12. Juni, startet Bosnien-Herzegowina in Toronto gegen Co-Gastgeber Kanada in das XXL-Turnier, die weiteren Gegner in der Gruppe B sind Katar und die Schweiz.
F.Mueller--VB