-
Datenleck bei „Ein Prozent“: AfD-Politiker als Spender offengelegt
-
Steve McQueens Ferrari 275 GTB/4 NART Spider geht in New York unter den Hammer
-
Neuköllner Linken-Politiker Ahmed Abed vertrat Ibrahim Ibrahim vor Gericht
-
Susanne Johna kündigt Kandidatur als BÄK-Präsidentin an
-
Die schnellsten Kampfpanzer der Welt: Von 80 km/h und dem Einfluss des Gewichts
-
Schüler des Heisenberg-Gymnasiums erforschen Enzymkinetik am KIT
-
Wetterexperten rechnen mit früherem Schnee als erwartet
-
Nicolas Feuz über KI-Kontroverse: Thélyson Orélien als Sündenbock der Literaturwelt
-
Finanznot in der Kinder- und Jugendmedizin: Ostschweizer Kinderspital nur dank Spenden im Plus
-
Kantonsregierung Zürich blockiert barrierefreie Querungen zugunsten des Autoverkehrs
-
Lando Norris holt Pole-Position im nassen Qualifying zum GP Brasilien
-
Arzt mit 20'000 Franken Lohn: So viel gibt die Familie pro Monat aus
-
Hartmut Graßl: Klimawandel erzwingt neues Zeitalter und US-Wahl als Wendepunkt
-
RB Leipzig lässt Stadionpublikum über die Pausenmusik abstimmen
-
Zolgensma: Novartis untersucht mögliche Verbindung zu Tumorfällen
-
Sarkopenie früh erkennen und Muskelkraft im Alter gezielt erhalten
-
Gesundheitskompetenz: Vier Schritte zu verlässlicheren Entscheidungen
-
KI verändert Softwaretests und erhöht den Bedarf an Qualitätssicherung
-
Calif.io-Exploit umging Apples Blockierungsmodus auf dem iPhone
-
Siri AI erhält mit iOS 27.3 Zugriff auf Dateien und mehr App-Funktionen
-
Powerbanks ab 20.000 mAh im Vergleich: Verbatim vor Anker
-
Softwareupdate bringt älteren VW-ID-Modellen Batterie-Vorkonditionierung
Einfädler am ersten Tor: Dürr verspielt Medaille
Lena Dürr hat in ihrem wohl letzten Olympia-Rennen das sehnlich erhoffte Happy End auf brutalstmögliche Art verpasst und das nächste Drama-Kapitel geschrieben. Die 34 Jahre alte Münchnerin fädelte beim zweiten Slalom-Triumph von Ski-Königin Mikaela Shiffrin nach 2014 im zweiten Lauf am ersten Tor ein und verspielte so die mögliche Silbermedaille.
Diese ging stattdessen an Weltmeisterin Camille Rast aus der Schweiz (+1,50 Sekunden). Bronze holte bei perfekten Bedingungen in Cortina d'Ampezzo die Schwedin Anna Swenn Larsson (+1,71). Emma Aicher, in Cortina d'Ampezzo schon mit zweimal Silber (Abfahrt und Team-Kombination) dekoriert, wurde Neunte (2,49).
Dürr rief Erinnerungen an Markus Wasmeier wach. Der spätere Doppel-Olympiasieger von Lillehammer 1994 war 1988 in Calgary der große Goldfavorit im Super-G, blieb aber ebenfalls am ersten Tor hängen. Dürr, WM-Dritte von 2023, lag nach Lauf eins noch auf dem Silberrang.
Doch dann wurden die bösen Geister abermals wach. Im Riesenslalom war sie am vergangenen Sonntag ebenfalls Zweite nach dem ersten Durchgang. Im Finale lag sie bis kurz vor dem Ziel auf Medaillenkurs, stürzte dann aber ab auf Rang neun. Ähnlich bitter war für sie der Olympia-Slalom 2022 verlaufen: Damals ging sie als Führende in den zweiten Lauf, fiel dort aber auf Platz vier zurück. 0,07 Sekunden fehlten der Münchnerin zu Bronze, auch nur 0,19 zu Gold.
Anders Shiffrin. Die beste Slalomfahrerin der Geschichte mit 71 Weltcup-Siegen feierte zwölf Jahre nach Slalom-Gold und acht nach dem Triumph im Riesenslalom ihren dritten Olympiasieg.
Der Slalom war der letzte Wettbewerb für die Alpinen bei Olympia 2026. Mit den beiden Silbermedaillen zuvor hatte der Deutsche Skiverband seine Bilanz der beiden vorangegangenen Spiele schon übertroffen. 2022 reichte es nur zu Team-Silber (u.a. mit Dürr und Aicher), 2018 hatte es eine Nullrunde gegeben.
F.Stadler--VB