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Stuttgart: Ermittlungsverfahren gegen Top-Funktionäre im DTB
Im Rahmen der Missbrauchsvorwürfe am Kunst-Turn-Forum in Stuttgart hat die zuständige Staatsanwaltschaft Ermittlungsverfahren gegen DTB-Präsident Alfons Hölzl und -Sportvorstand Thomas Gutekunst eingeleitet. Das teilte der Deutsche Turner-Bund am Montagabend mit. "Der DTB ist Ende der vergangenen Woche über die Einleitung eines Ermittlungsverfahren gegen verschiedene Personen – darunter der Präsident und der Vorstand Sport des DTB – informiert worden", hieß es in einem Statement: "Der DTB ist nebenbeteiligt. Gegenstand des Ermittlungsverfahrens sind Sachverhalte am Kunst-Turn-Forum in Stuttgart."
Der Präsident und der Vorstand des DTB hätten "das Präsidium hierüber unterrichtet", schrieb der Verband weiter: "Der DTB hat seine Anwälte beauftragt, die derzeit vorliegenden Informationen der Staatsanwaltschaft Stuttgart kurzfristig zu prüfen. Erst auf dieser Grundlage kann der DTB über das weitere Vorgehen entscheiden."
Die aktuellen Entwicklungen nehme der Turner-Bund "sehr ernst". Der DTB werde "die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart selbstverständlich weiterhin unterstützen. Wir bitten zu beachten, dass für alle Beschuldigten die Unschuldsvermutung gilt."
Hölzl sei "über die gegen mich persönlich erhobenen Vorwürfe und die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens überrascht. Die mir bislang bekannten Details kann ich weder im Sachverhalt noch hinsichtlich einer möglichen Pflichtverletzung nachvollziehen", teilte der DTB-Präsident in einem Statement mit: "Deshalb werde ich mich gegen die Vorwürfe qualifiziert mit einem Rechtsanwalt verteidigen. Ich werde in vollem Umfang mit den Strafverfolgungs- bzw. Ermittlungsbehörden kooperieren und stehe für eine umfassende und transparente Aufklärung der erhobenen Vorwürfe uneingeschränkt zur Verfügung."
Er sehe "auf Basis der mir vorliegenden Sach- und Rechtslage keinen Anlass, mein Amt als Präsident des Deutschen Turner-Bundes niederzulegen oder ruhen zu lassen. Mein Fokus liegt weiterhin auf einer verantwortungsvollen und störungsfreien Amtsausübung im Interesse des Verbandes", so Hölzl.
Davor hatte der Schwäbische Turnerbund (STB) in einer Mitteilung erklärt, dass die Stuttgarter Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ausgeweitet habe und dass sich diese nun auch "gegen Funktionsträger" des STB richteten. Ihnen werde "vorgeworfen, ihrer organisatorischen Verantwortung nicht gerecht geworden zu sein", schrieb der STB in einer Mitteilung: "Der STB teilt die (vorläufige) Einschätzung der Staatsanwaltschaft nicht und weist sie nachdrücklich zurück." Der Landesverband sei "zuversichtlich, dass sich die Sichtweise des STB im weiteren Verlauf des Verfahrens bestätigen wird. Bis zum Abschluss der Ermittlungen gilt die Unschuldsvermutung, deren Beachtung wir ausdrücklich erbitten."
Zu Beginn des vergangenen Jahres waren Missbrauchsvorwürfe von teils ehemaligen Athletinnen gegenüber Trainerinnen und Trainern an den Stützpunkten in Stuttgart und auch in Mannheim aufgekommen. Seit Monaten laufen staatsanwaltschaftliche Ermittlungen wegen mutmaßlicher körperlicher und seelischer Gewalt.
R.Braegger--VB