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Preuß über Zukunft: "Vielleicht meine letzten Weltcup-Rennen"
Biathletin Franziska Preuß hat ihr Karriereende nach den Olympischen Spielen angedeutet. "Vielleicht waren es meine letzten Weltcup-Rennen", sagte die Gesamtweltcupsiegerin nach ihrem 13. Platz im Massenstart von Nove Mesto im Sportschau-Interview: "Deswegen war ich froh, dass ich noch einmal hier war."
In der vorherigen Saison hatte sich Preuß, die in der Vergangenheit immer wieder von gesundheitlichen Problemen zurückgeworfen worden war, mit dem Gewinn der großen Kristallkugel sowie von WM-Gold in der Verfolgung gleich mehrere Träume erfüllt. Bei den Winterspielen hat sie bislang nur eine Bronzemedaille mit der Staffel auf dem Konto, auch hier soll jetzt Edelmetall in einem Einzelrennen her. Doch der Winter lief bislang noch nicht nach Plan, vor dem Saisonhöhepunkt erreichte sie nur einmal das Podest.
Man müsse jetzt schon "das Ganze im Kontext sehen. Die Franzi hatte heute einen Wettkampf, mit dem sie sicher nicht zufrieden ist, denn sie sich sicherlich noch einmal anders vorgestellt hätte kurz vor Olympia", sagte DSV-Sportdirektor Felix Bitterling nach dem Massenstart: "Auf der anderen Seite muss man auch die Situation sehen, die Franzi hat Olympia klar als ihr letztes wirklich großes Karriereziel ausgegeben, dort eine Einzelmedaille zu gewinnen."
Dafür sei sie "durchaus auf einem guten Weg", sagte Bitterling und ergänzte: "Dass die Franzi nicht mehr da rumläuft, um irgendwie Zehnte im Gesamtweltcup zu werden, das dürfte auch jedem bewusst sein."
Der DSV-Sportdirektor würde bezüglich eines Karriereendes von Preuß aber dennoch "erstmal zur Ruhe mahnen" und die olympischen Wettbewerbe in Italien abwarten. "Ich denke auch, dass das sehr davon abhängig ist, wie dann die Stimmung in und nach Antholz ist", sagte Bitterling.
Die Wettbewerbe in Italien starten am 8. Februar mit der Mixed-Staffel. Das letzte Rennen ist der Massenstart der Frauen am 21. Februar.
B.Wyler--VB