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Kwasniok: "Die Jungs werden sich belohnen"
Trainer Lukas Kwasniok vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln hat sich trotz der anhaltenden Ergebnis-Misere kämpferisch gegeben. "Natürlich" sei die Stimmung kurz nach dem Abpfiff "schlecht, aber ab morgen wird wieder ein bisschen gelächelt, ab Freitag wird gelacht und am Samstag wird hoffentlich gewonnen", sagte der 44-Jährige nach dem 1:3 (1:1) gegen den FC Bayern.
Die über weite Strecken starke Leistung gegen den deutschen Rekordmeister solle nun als Mutmacher dienen, um am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den FSV Mainz 05 die Trendwende einzuleiten. Die Stimmung insgesamt sei nämlich trotz nunmehr acht Spielen in Serie ohne Sieg "überhaupt nicht schlecht." Dafür zu sorgen sei "meine Aufgabe und das werde ich jeden Tag, solange ich ans Geißbockheim komme, machen. Voller Energie. Und die Mannschaft folgt", betonte Kwasniok.
Der älteste Feldspieler gegen die Bayern war "27 Jahre, uns haben sechs Innenverteidiger gefehlt." Das aufzufangen gehe nur, "wenn das eine absolute Einheit ist, wenn das Herz am rechten Fleck ist - und ich bin einfach unglaublich stolz auf die Jungs, dass sie Woche für Woche trotz künstlich erzeugter, negativer Stimmungslage von außen solche Leistungen abliefern", sagte Kwasniok. Er sei "überzeugt, dass die Jungs sich dafür in den nächsten Spielen dann auch belohnen werden."
Der Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz beträgt nach dem Abschluss der ersten Saisonhälfte noch fünf Punkte. Mainz werde "ein anderes Spiel, ein sehr wichtiges Spiel", sagte Offensivspieler Jakub Kaminski und bekräftigte: "Wir sind stolz, für den FC zu spielen und müssen kämpfen, um in der Bundesliga zu bleiben."
B.Baumann--VB