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Ski-Königin Mikaela Shiffrin hat ihren Status als Goldfavoritin für den Olympia-Slalom eindrucksvoll unterstrichen, Lena Dürr dagegen steckt knapp einen Monat vor Beginn der Winterspiele in einer Formkrise. Beim 107. Weltcup-Sieg der Dominatorin aus den USA beim Nachtslalom im österreichischen Flachau schied Dürr ebenso im zweiten Lauf aus wie Emma Aicher.
"Es hat gar nichts zusammengepasst heute", sagte Dürr, "der Einfädler hat sicher dazu gepasst. Es hat nicht so viel in meine Karten gespielt, aber ich muss weitermachen und darf nicht vergessen, dass ich diesen Winter schon einen schnellen Schwung hatte. Der kommt bestimmt auch schnell wieder."
Shiffrin feierte nach einem zweiten Platz zuletzt hinter Weltmeisterin Camille Rast aus der Schweiz ihren sechsten Sieg im siebten Slalom der Saison und den 70. insgesamt in ihrer Lieblingsdisziplin. Dafür sahnte sie das Rekordpreisgeld in Höhe von 70.000 Euro und den Ehrentitel "Schneeprinzessin" ab.
Ihr Vorsprung auf ihre zweitplatzierte Teamkollegin Paula Moltzan betrug 0,41 Sekunden. Dritte auf der Hermann-Maier-Strecke wurde Lokalmatadorin Katharina Truppe, die 0,65 Sekunden zurücklag. Rast (+0,67) wurde Vierte.
Aicher schien nach Platz sieben im ersten Durchgang auf dem besten Weg, sich nach vorne zu arbeiten. Kurz nach der letzten Zwischenzeit aber schied sie in Führung liegend aus. Dürr, die schon nach Rang 13 im ersten Lauf verärgert ihre Skistöcke von sich geworfen hatte, schlitterte nach einem Einfädler bäuchlings über die Piste.
Seit ihrem zweiten Platz beim Slalom Ende November in Copper Mountain (USA) war Dürr in keinem der folgenden acht Rennen besser als Zehnte. Diesen Platz erreichte sie zweimal in ihrer eigentlich schwächeren Disziplin Riesenslalom. Bei zwei der vier Slaloms seit Copper schied sie im zweiten Durchgang aus.
N.Schaad--VB