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Berlin macht es offiziell: Mem wechselt in die Bundesliga
Nun ist es offiziell: Der deutsche Handballmeister Füchse Berlin hat sich die Dienste von Weltstar Dika Mem (28) gesichert. Der französische Rückraumspieler, über dessen Verpflichtung schon seit Wochen spekuliert worden war, wechselt im Sommer 2027 vom FC Barcelona an die Spree und unterschrieb beim Hauptstadt-Klub einen Vier-Jahres-Vertrag bis 2031. Dies teilten die Füchse am Freitagnachmittag mit. Mem wird in Berlin wie schon bei Barca und in der Nationalmannschaft die Trikotnummer 10 tragen.
"Wir sind überglücklich, dass sich Dika Mem für uns entschieden hat. Wir haben uns maximal um ihn bemüht und je mehr wir ihn kennengelernt haben, desto begeisterter waren wir und desto mehr haben wir diesen Transfer gewollt", sagte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning: "Es gilt, den Weg beizubehalten, Spitzenpersonal zu verpflichten und die DNA des Vereins beizubehalten."
Mem ist einer der größten Transfers der Bundesliga-Geschichte. In Berlin spielt der Torjäger künftig an der Seite von Welthandballer Mathias Gidsel (seit 2022 bei den Füchsen) und Simon Pytlick (25). Letzterer spielt momentan noch beim Ligarivalen SG Flensburg-Handewitt und wechselt wie Mem 2027 in die Hauptstadt.
"Ich freue mich riesig darauf, Teil dieses Teams und dieses Vereins zu sein. Ich war lange in Spanien, und jetzt fühlt es sich richtig an, den Schritt in die Bundesliga zu wagen", sagte Mem. Berlin habe als Klub "in den letzten Jahren sehr überzeugt und ich will Teil davon werden. Ich will dabei helfen, den Klub weiterzuentwickeln und so viele Titel wie möglich zu gewinnen."
In der Handballszene genießt Mem, der seit 2016 ausschließlich für Barcelona spielte, einen ausgezeichneten Ruf. Der wurfgewaltige Rückraumspieler gewann im vergangenen Jahrzehnt drei Mal die Champions League, er wurde Olympiasieger (2021), Welt- (2017) und Europameister (2024). "Die Gespräche mit ihm und seiner Familie haben mir den Eindruck vermittelt, dass er enorm hungrig ist, zu zeigen, was er in der härtesten Liga der Welt – im Zusammenspiel mit anderen Topspielern – zu bieten hat", sagte Füchse-Trainer und -Sportchef Nicolej Krickau und sprach von einer "enormen Verstärkung".
Vielen Fans ist Mem noch aus dem olympischen Viertelfinale 2024 im Gedächtnis. Seinerzeit leistete sich der Franzose in den Schlusssekunden des Spiels gegen Deutschland einen folgenschweren Fehlpass, der zum Ausgleich und somit zur Verlängerung führte, die das DHB-Team am Ende gewann.
O.Schlaepfer--VB