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Medien: Bayern vor Einigung mit Upamecano
Der monatelange Vertragspoker zwischen Bayern München und seinem Abwehrchef Dayot Upamecano steht offenbar vor einem erfolgreichen Abschluss. Die Bild-Zeitung berichtete am Mittwoch von einer grundsätzlichen Übereinkunft. Der Innenverteidiger stehe kurz vor einer Verlängerung seines im Sommer auslaufenden Kontraktes, nur noch letzte Details seien zu klären, die Unterschrift solle noch im Januar erfolgen. Upamecano werde neben üppigem Handgeld angeblich auch eine Ausstiegsklausel erhalten.
Der französische Nationalspieler hatte am Dienstag noch auf Zeit gespielt. "Für mich gibt es keinen Druck", sagte er nach dem Testspielsieg der Münchner bei RB Salzburg (5:0), "wir reden, alles gut." Auch er hoffe, "dass es bald eine Lösung gibt und ich weitermachen kann", bekannte der 27-Jährige.
Die Bayern hatten zuletzt immer wieder ihren Wunsch nach einer weiteren Zusammenarbeit bekundet. "Upa hat ein Angebot von uns vorliegen, das wir auch noch mal verbessert haben", sagte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen erst am vergangenen Sonntag bei einem Fanklub-Besuch.
Der Boss drückte dort aufs Tempo. "Wenn man ein Kaugummi zu lange kaut, ist der Geschmack irgendwann raus. Deshalb darf sich das nicht wie Kaugummi ziehen", betonte Dreesen: "Ich glaube, das, was er jetzt da liegen hat, das sollte er unterschreiben, denn es wird nicht besser."
Upamecano meinte, es gebe da "keine Deadline". Er spreche mit den Münchner Verantwortlichen Max Eberl und Christoph Freund, den Rest regle sein Berater. "Alles gut mit allen, ich bin sehr, sehr zufrieden, für diesen großen Verein zu spielen, konzentriere mich auf mich und auf den Platz."
Dreesen nannte Upamecano "einen der besten Innenverteidiger, die es auf der Welt gibt" und ergänzte: "Wir haben ihm ein außerordentlich gutes Angebot gemacht, weil er seit anderthalb Jahren jetzt auch sehr gut gespielt hat."
F.Fehr--VB