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Winiarski-Nachfolger: Botti neuer Volleyball-Bundestrainer
Der Deutsche Volleyball-Verband ist auf der Suche nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen Männer-Bundestrainer Michal Winiarski fündig geworden. Wie der DVV am Freitag mitteilte, übernimmt Massimo Botti, aktuell Cheftrainer des polnischen Erstligisten Asseco Resovia Rzeszow, das Amt. Der 52 Jahre alte Italiener unterschrieb einen Vertrag bis 2028.
"Massimo ist zwar noch ein vergleichsweise junger Trainer, hat aber bereits in unterschiedlichen Teams und Ländern bewiesen, dass er Mannschaften erfolgreich führen kann", sagte DVV-Chef-Bundestrainer Christian Dünnes: "Er hat zwar noch keine Nationalmannschaft trainiert, doch genau das macht seine Motivation, mit Deutschland erfolgreich zu sein, umso größer."
Der ehemalige Mittelblocker gewann als Spieler je zweimal die italienische Meisterschaft sowie den CEV Challenge Cup, seine Trainerkarriere begann er 2016 bei Canottieri Ongina und feierte später mit Gas Sales Piacenza den italienischen Pokal. Mit Bogdanka LUK Lublin holte er im vergangenen Jahr sowohl die polnische Meisterschaft als auch den Challenge Cup.
Seit dieser Saison betreut Botti Asseco Resovia Rzeszow und peilt nun mit den DVV-Männern die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles an. "Das ist mein Traum", sagte der Italiener: "Die deutsche Mannschaft hat sehr viel Potenzial, gleichzeitig ist es eine große Herausforderung. Wir haben nun drei Jahre Zeit, uns kontinuierlich zu verbessern und das Beste aus den Spielern herauszuholen."
Seine neue Aufgabe geht Botti "mit großer Neugier und viel Vorfreude" an: "Ich bin sehr stolz und freue mich darauf, mit der deutschen Nationalmannschaft zu arbeiten."
Botti tritt beim DVV die Nachfolge von Winiarski an, der im November aus persönlichen Gründen zurückgetreten war. Unter der Leitung des Polen, der parallel zu seiner Tätigkeit bei der Nationalmannschaft noch für Aluron CMC Warta Zawiercie in der polnischen PlusLiga zuständig war, hatten es die deutschen Volleyballer im Sommer 2024 erstmals seit zwölf Jahren wieder zu den Olympischen Spielen geschafft.
A.Ammann--VB