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"Sehr, sehr nervig": Frustrierte Bayern nach bitterem Remis
Pernille Harder stand nach dem bitteren Europapokalabend der Frust ins Gesicht geschrieben. "Es ist sehr, sehr nervig", haderte die dänische Fußballerin von Bayern München bei Disney+ nach dem unnötigen 2:2 (0:1) in der Champions League bei Atlético Madrid: "Natürlich wollen wir in die Top Vier. Und das wird jetzt schwieriger."
Nach dem Rückstand durch einen verwandelten Handelfmeter von Vilde Böe Risa (13.) und einem verschossenen Handelfmeter von Giulia Gwinn (53.) hatte Harder mit ihrem Doppelpack (63./78.) die Bayern schon auf die vermeintliche Siegerstraße gebracht. Ein Traumtor von Madrids Fiamma (88.) entriss den Gästen aber noch zwei sicher geglaubte Punkte - und sorgte dafür, dass der direkte Einzug in das Viertelfinale nun nicht mehr in der eigenen Hand liegt.
"Wir sind sehr traurig, weil wir sehr gut in das Spiel zurückgekommen sind", sagte Nationalspielerin Klara Bühl, nachdem die Bayern erstmals nach elf wettbewerbsübergreifenden Spielen in Serie wieder Punkte liegen gelassen hatten: "Das Unentschieden ist schwer zu akzeptieren."
Und so rückte schnell das abschließende Spiel der Ligaphase am 17. Dezember gegen Valerenga IF in den Fokus. Ein eigener Sieg ist dann Pflicht. Zu den besten vier Mannschaften zu zählen, wäre "sehr wichtig", sagte Bühl: "Es würde zeigen, wie gut wir sind und welche Qualität wir haben."
G.Frei--VB