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Voigt und Hettich-Walz mit Aufholjagd im Verfolger
Rückkehrerin Vanessa Voigt hat in der Verfolgung von Östersund eine beeindruckende Aufholjagd hingelegt. Im vierten Rennen nach ihrer gesundheitlichen Zwangspause lief die Thüringerin von Rang 32 auf zehn nach vorne und wurde in Abwesenheit der erkrankten Franziska Preuß beste deutsche Biathletin. Die 28-Jährige lief die fünftbeste Zeit des Tages und erfüllte damit die halbe Norm für die Olympischen Spiele.
Auch Janina Hettich-Walz holte eine Teilnorm, lief trotz zwei Strafrunden im letzten Anschlag von Platz 37 vor auf 15. Vorne setzte sich die von Rang drei gestartete Lisa Hauser mit fehlerfreiem Schießen und starker Schlussrunde vor Sprint-Siegerin Suvi Minkkinen (1 Strafrunde/+2,5 Sekunden) aus Finnland durch. Für die Österreicherin war es der erste Weltcupsieg seit mehr als drei Jahren. Dritte wurde die Schwedin Anna Magnusson (1/+31,8).
Toptalent Julia Tannheimer (5/+1:59,6 Minuten) fiel nach ihrem starken achten Platz aus dem Sprint auf Rang 20 zurück. Anna Weidel (1/+2:13,00) machte als 24. letztlich 18 Ränge gut, Marlene Fichtner (3/+3:40,7) kam für Weltcuppunkte nicht mehr weit genug nach vorne. Selina Grotian hatte nach Platz 30 im Sprint aufgrund von Infektsymptomen für das Jagdrennen absagen müssen.
Beim kommenden Weltcup in Hochfilzen dürfte dann auch Preuß zurückkehren. Nach ihrer schwachen Staffel und dem 29. Rang im Einzel hatte die beste deutsche Biathletin für Sprint und Verfolgung mit einer Erkältung absagen müssen, flog mit Halzkratzen früher zurück in die Heimat. In Österreich soll sie im Sprint am Freitag (14.15 Uhr), der Staffel am Samstag (14.15 Uhr) und der Verfolgung am Sonntag (14.45 Uhr/alles ARD und Eurosport) wohl wieder dabei sein.
L.Maurer--VB