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Schröder lobt da Silva: "Wirklich ein Biest"
Das größte Lob für Tristan da Silva kam vom Anführer der deutschen Basketballer. "Ich habe schon immer gesagt, er soll mit Selbstbewusstsein rangehen. Wenn er einen freien Wurf hat, soll er werfen. Einfach spielen. Wenn er das macht, ist er wirklich ein Biest", sagte Dennis Schröder nach der tollen Leistung des NBA-Jungprofis beim 120:57 (58:31) gegen Großbritannien im vierten EM-Gruppenspiel in Tampere.
Topscorer mit 25 Punkten, fünf von sieben getroffene Dreier: Der 24-Jährige, der gerade seine erste Saison an der Seite der Wagner-Brüder bei Orlando Magic gespielt hat, war der überragende Mann beim höchsten Sieg der deutschen EM-Geschichte gegen überforderte Briten. Auch sein Bruder Oscar da Silva erwischte mit 13 Punkten und sechs Rebounds in nur knapp 16 Minuten einen starken Tag.
Beim Anblick der da Silvas vermisst Franz Wagner derweil durchaus seinen Bruder Moritz, der wegen eines Kreuzbandrisses die EM verpasst. "Ich sehe die beiden manchmal, da er fehlt er natürlich ein bisschen. Aber ich kann es leider nicht ändern. Ich weiß ja, dass er sehr gerne dabei wäre", sagte der 24-Jährige, dem gegen die Briten mit 18 Punkten und zehn Assists ein Double-Double gelungen war.
Tristan da Silva sah den Schlüssel für die Konstanz der Deutschen, die nach vier Siegen mit je über 100 erzielten Punkten aus vier Spielen vorzeitig im EM-Achtelfinale stehen, in der besonderen Mentalität der Topspieler Schröder und Wagner. "Sie stecken volle Energie da rein und vertrauen dem Trainer komplett. Das macht dann jeder weiter. Als junger Spieler steckt das an", sagte er bei MagentaSport.
Am Mittwoch (19.30 Uhr/RTL und MagentaSport) treffen die Deutschen im finalen Gruppenspiel auf den finnischen Gastgeber, ehe es zur Finalrunde nach Riga geht. Im Gegensatz zu den bisherigen deutschen Partien in der Tampere Deck Arena wird die Halle dann ausverkauft sein. "Gegen die Finnen, die hier Heimvorteil haben, ist das nochmal eine gute Vorbereitung vor der K.o.-Phase", sagte Schröder.
G.Schmid--VB