-
Klopp will sich "Fahne zurückholen"
-
Freundin vor Haus in Gelsenkirchen getötet: 27-Jähriger kommt in Psychiatrie
-
Paris begrüßt engere Beziehungen zwischen der EU und Kanada
-
Orange ist für alle Baumärkte da
-
Durchsuchungen bei Mitbewohnern von Verdächtiger in Wohnprojekt nicht zulässig
-
Diesel so teuer wie nie: Spritpreise klettern weiter
-
UNO warnt vor weiterem Rückgang weltweiter Wasserreserven
-
Klopp macht ter Stegen "für den Moment" zur Nummer eins
-
24 Behinderte missbraucht: Anklage gegen Heilerziehungspfleger in Bayern
-
Aufholjagd bei industrieller KI: Europa macht bei Investitionen Boden gut
-
Neues Allzeithoch: Auftragsbücher der Industrie füllen sich weiter
-
Gleich zwei Kader: Klopp beruft 44 Spieler - 16 Debütanten
-
Forsa weist Zweifel von Merz-Sprecher an Seriosität von Umfragen zurück
-
Fußgänger auf Autobahn nahe Frankfurter Flughafen von Lastwagen erfasst und getötet
-
Brand in Einfamilienhaus in Sachsen-Anhalt: Vater und fünfjähriger Junge tot
-
Justizministerin kündigt härtere Strafen bei Angriffen auf Bahn-Beschäftigte an
-
RKI: Zahl von Hitzetoten etwas niedriger als bislang angenommen
-
Wissenschaftler: Klimawandel ein Haupttreiber für Sturzflut im Himalaya
-
Unionsfranktionschef Frei nimmt Merz in Schutz
-
Sammlung Haupt: Was Geld über uns Menschen verrät
-
NFL-Star Kelce Opfer eines Millionen-Betrügers
-
Mit 100. Tor: Messi köpft Miami zum nächsten Titel
-
Klopp legt los - erster Kader um 10.00 Uhr
-
Andrich trotz Dreier kritisch: "Kein gutes Spiel von uns"
-
Ilzer auf Kreta: "Favoritenrolle gewinnt keine Spiele"
-
Einweihung von Deutschlands größtem Offshore-Windpark
-
Bundesgerichtshof entscheidet in Familienstreit wegen Überwachung von Küche
-
Bundesgerichtshof urteilt in Baumarkt-Streit um Farbe "Obi-Orange"
-
Privatgespräche an Chefin weitergeleitet: BGH entscheidet Streit früherer Freundinnen
-
Glücksspiele im Internet: BGH verhandelt über verlorene Wetteinsätze
-
Bundesverwaltungsgericht verhandelt über Arbeitsbelastung von Schulleiter
-
Frankreichs Präsident Macron trifft libanesischen Präsidenten und jordanischen König
-
Von der Leyen stellt Gesetzesvorschlag für Social-Media-Verbot vor
-
Kanadas Premier Carney hält Rede im EU-Parlament
-
Nach Kopf-an-Kopf-Rennen: Ergebnis der Parlamentswahl in Schweden wird erwartet
-
Russen stimmen bis Sonntag über neues Parlament ab
-
Trump droht EU mit Handelsstopp bei engerer Partnerschaft mit Kanada
-
US-Kongress stimmt für deutlich verschärfte Russland-Sanktionen
-
Letztes TV-Duell vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Schwesig in Angriffslaune
-
Berlin-Wahl: "Wahlarena" macht Differenzen zwischen SPD und Linke deutlich
-
Titeljagd eröffnet: Leverkusen mit glanzlosem Auftaktsieg
-
Handball: Berlin unterliegt Veszprem deutlich
-
Weißes Haus kritisiert Leitzinserhöhung der Fed
-
Deutschland und Kanada wollen KI "im Dienste des Menschen" fördern
-
Niederlage für Trump: US-Notenbank Fed erhöht Leitzins erstmals seit 2023
-
3. Liga: Rostock jubelt spät - Essen gewinnt in Mannheim
-
Deutschland und Kanada wollen Entwicklung von KI "im Dienste des Menschen" vorantreiben
-
US-Notenbank Fed erhöht Leitzins erstmals seit 2023 - Anstieg um 0,25 Punkte
-
US-Zentralbank erhöht Leitzins erstmals seit 2023 - Anstieg um 0,25 Punkte
-
UN-Generalsekretär Guterres ruft zu internationaler Koordination bei KI auf
Verstappen gewinnt in Miami vor Perez
Ausgerutscht, ausgebuht - und dann auferstanden: Max Verstappen hat mit einer Machtdemonstration in Miami alle Zweifel weggewischt und steht nach einer großen Aufholjagd weiter ganz oben im WM-Klassement. Der Weltmeister verwies seinen Red-Bull-Rivalen Sergio Perez auf den zweiten Rang, pflügte dabei vom neunten Startplatz durchs Feld. Und er ließ in Florida auch Zehntausende Fans des Mexikaners verstummen, die ihn mit Buhrufen und Pfiffen empfangen hatten.
Zehn Runden vor Schluss zog Verstappen vorbei, es war ein Moment, der für den Titelkampf entscheidende Wirkung entfalten könnte. Nach seinem Sieg in Baku vor einer Woche hatte Perez, stets zweiter Mann bei Red Bull, Hoffnung geschöpft, griff in Miami sogar nach der WM-Führung. Verstappen hatte schließlich das Qualifying mit einem Verbremser vermasselt, startete weit hinten - dennoch verlässt er die USA nun mit 14 Punkten Vorsprung auf Perez.
Rang drei sicherte sich zum wiederholten Male Fernando Alonso im Aston Martin, der Altmeister hatte aber nichts mit der Entscheidung zu tun, es war eine weitere Red-Bull-Show: Über 20 Sekunden betrug am Ende Alonsos Rückstand. Nico Hülkenberg verpasste im Haas die Punkteränge als 15., er hatte sich im Qualifying auf der rutschigen Strecke einen Verbremser erlaubt.
Ein solcher war auch Verstappen zur Unzeit unterlaufen. Startplatz neun war das Ergebnis, am Samstagabend noch sprach daher alles für Perez. Und vor dem Start bekam der Niederländer dann zudem ziemlich deutlich vermittelt, wie die Sympathien in Miami verteilt waren. Die Organisatoren des US-Rennens schalteten dem Rennen ein ungewohntes Show-Element vor, jeder Fahrer wurde einzeln auf die Strecke gerufen - Perez begleitet von Sprechchören, Verstappen begleitet von lauten Buhrufen.
Bedingungen wie bei einem Auswärtsspiel also für diese Aufholjagd, Verstappen ging sie dennoch ungerührt an. Am Start verteidigte Perez seine Führung mühelos vor Alonso und Sainz, weiter hinten machte sein Teamkollege sich ans Werk. Nach vier Runden hatte er sich vom neunten schon auf den sechsten Platz vorgearbeitet, auch dank eines spektakulären Doppel-Manövers gegen Charles Leclerc und Kevin Magnussen im Haas.
In der zehnten Runde lag Verstappen dann schon auf Rang vier, das ging etwas schneller als erwartet. Langsamer als erwartet war dagegen Perez: An der Spitze hielt er einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden auf Alonso, fuhr aber nicht davon. Erst als Verstappen in den Top Vier angekommen war, zog auch der Mexikaner das Tempo ein wenig an.
Wichtig wurde nun die Reifensituation: Verstappen war mit harten Pneus gestartet und konnte damit länger draußen bleiben, Perez hatte die Medium-Reifen aufgezogen, die nun zusehends nachließen. In Runde 15 schob sich Verstappen auf Rang zwei vor, lag nur noch vier Sekunden hinter dem Teamrivalen und kam schnell näher - in Runde 21 holte sich dann Perez die harten Reifen und fiel damit erstmal zurück.
Das Spiel begann nun vermeintlich erneut, unter umgekehrten Vorzeichen: Perez gab mit neuen Reifen Gas - doch er machte keine Zeit auf Verstappen gut. Nach dessen Boxenstopp zog der Mexikaner dann zwar knapp vorbei, der Weltmeister hatte aber keine Mühe, mit frischen Reifen die Führung wieder zu übernehmen.
W.Lapointe--BTB