-
Kryptowährungsbörse Binance will nach Hackerangriff "alle Verluste" ersetzen
-
Berliner Politik erinnert an deutsch-türkisches Anwerbeabkommen vor 65 Jahren
-
Social-Media-Sucht: Meta wendet in USA Prozess durch Vergleich ab
-
EU und Kanada starten neue Allianz mit Abkommen über Ukraine, Rohstoffe und KI
-
Wie eine Nummer eins: Zverev spaziert ins Halbfinale
-
Großdemos in Italien gegen hohe Preise - mehr Geld für Bildung gefordert
-
Feuerpause in Oleschky: Einwohner fliehen aus besetzter ukrainischer Stadt
-
Frankreichs Behörden befürchten bei Protesten erneut massive Randale
-
Nach fehlgeschlagener Hinrichtung: Christa Pike leidet unter ständigen Schmerzen
-
EU und Kanada wollen mit neuer Allianz "gemeinsam Krisen standhalten"
-
G20-Außenministertreffen in Atlanta: Wadephul gegen Familienfoto mit Lawrow
-
Merz und Wadephul fordern Diplomatie statt neuer Angriffe auf Iran nach Midterms
-
Feuerpause in Oleschky: Einwohner aus besetzter ukrainischer Stadt evakuiert
-
Wetterbilanz: Oktober war golden - aber auch überdurchschnittlich nass
-
Prozess um Mord an Fabian aus Güstrow: Verteidigung fordert Freispruch
-
Schwieriger Endspurt bei UN-Biodiversitätskonferenz in Eriwan
-
Papst Leo XIV. hat seine Stimme bei den Kongresswahlen in den USA abgegeben
-
"GenZ"-Proteste: Anklagen gegen Regierung und Appelle für friedliche Demos
-
Streit um Pestizid Glyphosat: Bayer siegt erneut vor US-Gericht
-
Druck von Behörden: Unabhängige russische Zeitung "Nowaja Gaseta" muss Arbeit einstellen
-
"Ausschlaggebend war der Tankrabatt": Inflation geht auf 2,8 Prozent zurück
-
Cyberangriff auf Berliner Charité: Kontaktdaten abgegriffen
-
Bis zu vier Mal so viel wie im Vorjahr: Ölkonzerne machen Milliardengewinne
-
Kassen-Zusatzbeiträge sollen 2027 stabil bleiben - bei 2,9 Prozent
-
"GenZ"-Proteste: Initiatoren klagen Regierung an - Appelle für friedliche Demos
-
Landesweite Proteste in Italien gegen hohe Preise
-
Kanzler Merz betont nach Asien-Reise Bedeutung der Handelsbeziehungen
-
Kryptobörse Binance meldet massiven Hackerangriff - Höhe des Schadens unklar
-
Chemie-Industie: Evonik lehnt Übernahmeangebot von BASF ab
-
Iran-Krieg: Merz ruft zu diplomatischer Lösung auf
-
Strafbefehl erlassen: Berliner Polizist soll Interna weitergegeben haben
-
Evakuierung von Einwohnern aus russisch besetzter ukrainischer Stadt Oleschky begonnen
-
Regionalliga: DFB-Präsidium einigt sich auf Kompassmodell
-
Friedenspflicht in Metall- und Elektroindustrie endet - Warnstreiks ab Sonntag
-
Nach "Angst"-Eingeständnis von Eralp: Druck auf SPD zu Verzicht auf Koalition
-
Leichtes Wachstum: Deutsche Wirtschaft trotzt hohen Energiepreisen und Niedrigwasser
-
Berliner SPD lässt Mitglieder über mögliche rot-grün-rote Koalition abstimmen
-
Airline: Bei Bolsonaro-Flucht verwendetes Flugzeug wurde aus den USA bezahlt
-
Schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt - Schlechtere Chancen für Ausbildungssuchende
-
DHB: Mit 14 Vize-Weltmeisterinnen zur EM - Smits als Edeljoker
-
Bus mit Schulkindern kracht in Bad Oldesloe in Hauswand: Mehrere Verletzte
-
CAS: Russland darf an Eishockey-WM in Deutschland teilnehmen
-
Bahn prüft Reduzierung des Zugverkehrs für mehr Pünktlichkeit
-
Schlägerei auf Supermarktparkplatz in Sachsen: 43-Jähriger stirbt
-
Linnemann legt Krankenkassen-Zusatzbeitrag für 2027 auf 2,9 Prozent fest
-
Bewaffnete Frontdienste im Irak: Prozess gegen mutmaßliches IS-Mitglied in Hamburg
-
Amazons Cloud-Geschäft boomt - Konzernumsatz und -gewinn aber unter Erwartungen
-
Bayern im Klassiker ohne Neuer - Kimmich trainiert
-
Treppeneinsturz auf Schulbaustelle: Zwei Arbeiter in Gronau ums Leben gekommen
-
Deutschlands Wirtschaft im dritten Quartal leicht gewachsen
Bund und Länder einigen sich auf Energiepreisbremsen und 49-Euro-Ticket
Gas- und Strompreisbremse sowie 49-Euro-Ticket kommen: Nach langem Streit haben sich Bund und Länder bei ihrem Gipfel am Mittwoch in Berlin auf die Finanzierung verständigt. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sagte Ländern und Kommunen außerdem milliardenschwere Unterstützung bei der Versorgung von Flüchtlingen zu. "Wir haken uns unter und wir lösen die Probleme unseres Landes gemeinsam", betonte Scholz nach dem Treffen.
Wie von einer Expertenkommission vorgeschlagen soll die Gaspreisbremse zum März kommenden Jahres eingeführt werden und bis April 2024 gelten. Eine Rückwirkung zum ersten Februar werde aber "angestrebt", heißt es im Beschlusspapier des Bund-Länder-Gipfels. Die Gaspreisbremse für die Industrie soll bereits im Januar kommen, ebenso wie die Strompreisbremse für Haushalte und Unternehmen.
Die Gaspreise sollen demnach für Verbraucher und kleinere Firmen bei zwölf Cent pro Kilowattstunde gedeckelt werden und die Strompreise bei 40 Cent. Die Preisbremse soll zudem auch für Fernwärme gelten mit höchstens 9,5 Cent pro Kilowattstunde. Die Deckelung gilt für 80 Prozent des Vorjahresverbrauchs. Der Bund übernimmt außerdem die komplette Abschlagszahlung für Gas und Fernwärme im Dezember.
Vertreter der Länder äußerten sich zwar erfreut darüber, einen Kompromiss gefunden zu haben, sahen den konkret geplanten Ablauf aber nach wie vor kritisch. Sie hätten einstimmig dafür plädiert, dass die Gaspreisbremse früher kommt, sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU). Der Kanzler habe versprochen, dies zu prüfen.
Auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), der derzeit Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist, riet der Bundesregierung, "zu einem durchgängigen Entlastungspfad zu kommen". "Sprünge zwischen den einzelnen Monaten" sollten vermieden werden.
Das 49-Euro-Ticket dagegen soll "so schnell wie möglich" starten, wie Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) sagte, angestrebt werde die Einführung zum Jahreswechsel. Das digitale "Deutschlandticket" soll als monatlich kündbares Abonnement bundesweit im Nahverkehr gültig sein.
Scholz sprach mit den Länderchefs am Mittwoch auch über die Härtefallhilfen, welche die Bundesregierung für Bereiche plant, in denen die gestiegenen finanziellen Belastungen durch die hohen Energiepreise nicht schon abgefedert werden. Der Bund sieht dafür insgesamt zwölf Milliarden Euro vor, von denen acht Milliarden Kliniken und Pflegeeinrichtungen zugute kommen sollen.
Auch Menschen, die mit Öl oder Pellets heizen, sollen im Rahmen einer Härtefallregelung entlastet werden, wenn sie finanziell stark überfordert sind. Diese Idee überzeugte Wüst allerdings nicht: Besser wäre es, zumindest vorübergehend die Mehrwertsteuer auf diese Energieträger zu senken, sagte er. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kritisierte, dass es für Besitzer von Ölheizungen keine echte Lösung gebe.
Einzelheiten der Härtefallhilfen wollen Bund und Länder noch besprechen, auch mögliche Hilfen für kleine und mittlere Unternehmen sollen noch vereinbart werden. Dazu sollen die Wirtschaftsministerinnen und -minister bis Dezember einen Vorschlag vorlegen.
Bei der Reform des Wohngelds für Menschen mit geringen Einkommen teilen sich Bund und Länder weiter die Kosten. Sie steigen durch die geplante Ausweitung der Anspruchsberechtigten auf zwei Millionen Haushalte sowie höhere Sätze im kommenden Jahr auf 5,1 Milliarden Euro.
In der Flüchtlingsfrage ging Weil davon aus, dass im Winter vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs noch deutlich mehr Migranten nach Deutschland kommen werden. Die nun zugesagte dauerhafte Unterstützung des Bunds helfe sehr in der "akuten Krise", sagte er. Der Bund will in diesem und im nächsten Jahr jeweils 1,5 Milliarden Euro zusätzlich zur Verfügung stellen. Zudem wird die Bundesregierung bei Kosten für Flüchtlinge, die nicht aus der Ukraine kommen, ab 2023 jährlich 1,25 Milliarden Euro zahlen.
M.Odermatt--BTB