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Bundesweite Razzia bei jungen mutmaßlichen Rechtsextremisten
Ermittler sind am Mittwoch mit einer bundesweiten Razzia gegen junge mutmaßliche Rechtsextremisten vorgegangen. Sie sollen herausgehobene Mitglieder zweier Gruppierungen sein, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. Im Fokus der Ermittlungen stehen demnach 36 Beschuldigte, denen die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen wird. Teils soll es sich um Jugendliche oder Heranwachsende handeln.
Den meisten von ihnen werfen die Ermittler zudem Rädelsführerschaft vor. Dabei geht es um die Gruppierungen "Jung & Stark" sowie "Deutsche Jugend voran". Gegen acht der 36 Beschuldigten wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
Beide bundesweit organisierten Gruppen existieren den Angaben zufolge seit Mitte 2024 und haben in den Ländern Regionalgruppen. Ihre Mitglieder sollen sich online, aber auch bei regelmäßigen Treffen vernetzen.
Dabei werde zu Gewalttaten gegen politische Gegner und vermeintlich Pädophile aufgerufen. Einige der Beschuldigten sollen Angehörige der linken Szene oder Menschen angegriffen haben, die sie für pädophil hielten.
H.Kuenzler--VB