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Iran-Krieg: Britischer Premier Starmer ruft zu Deeskalation auf
Der britische Premierminister Keir Starmer hat die jüngsten Angriffe des Iran auf die Vereinigten Arabischen Emirate kritisiert und zu einer Deeskalation aufgerufen. London "verurteilt die Drohnen- und Raketenangriffe, die auf die Vereinigten Arabischen Emirate abzielen", erklärte Starmer am Montag. "Diese Eskalation muss aufhören", fügte er hinzu.
Der Iran müsse sich "ernsthaft an Verhandlungen beteiligen, um sicherzustellen, dass die Waffenruhe im Nahen Osten Bestand hat und eine langfristige diplomatische Lösung erreicht wird", forderte der britische Premier.
Die saudiarabische Regierung äußerte sich ähnlich. Das Außenministerium in Riad erklärte im Onlinedienst X, es bringe "die Besorgnis des Königreichs Saudi-Arabien über die derzeitige militärische Eskalation in der Region zum Ausdruck und ruft zur Notwendigkeit der Deeskalation auf". Das Ministerium erklärte, es unterstütze "diplomatische Bemühungen, um eine politische Lösung" in dem Krieg zu erreichen.
Emiratische Behörden hatten zuvor einen iranischen Angriff mit mehreren Drohnen und Marschflugkörpern auf mehrere Landesteile gemeldet. Unter anderem wurde demnach dadurch ein Brand in einer Einrichtung der Energieinfrastruktur in der Hafenstadt Fudschaida ausgelöst. Das emiratische Außenministerium sprach von einer "gefährlichen Eskalation".
Derweil gab die US-Armee die Zerstörung von mindestens sechs iranischen Kleinbooten und die Abwehr zahlreicher Drohnen und Raketenangriffe am ersten Tag des US-Militäreinsatzes zur Sicherung der Straße von Hormus bekannt. Teheran dementierte das. Iranische Medien hatten zuvor Raketenangriffe auf ein US-Militärschiff sowie Warnschüsse in der Nähe von US-Zerstörern gemeldet - was wiederum Washington zurückwies. Die Sorge vor einer militärischen Eskalation wuchs weiter.
Die für den weltweiten Handel mit Rohöl und Flüssiggas immens wichtige Meerenge wird seit Beginn des Iran-Kriegs von den iranischen Streitkräften weitgehend gesperrt. Derzeit gilt in dem Ende Februar durch US-israelische Luftangriffe auf den Iran begonnenen Krieg eine Waffenruhe - die durch den sich wieder verschärfenden Konflikt um die Straße von Hormus bedroht ist.
G.Haefliger--VB