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US-Sanktionen gegen Venezuelas Übergangspräsidentin Rodríguez aufgehoben
Die USA haben ihre Sanktionen gegen Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez aufgehoben. Die 56-Jährige wurde von der Sanktionsliste gestrichen, wie aus einem Eintrag des US-Finanzministeriums vom Mittwoch hervorgeht. Bisher durften US-Bürger oder Unternehmen keine Geschäfte mit ihr machen. Zudem war ihr Vermögen in den USA - soweit vorhanden - eingefroren.
Rodríguez begrüßte die Aufhebung der Sanktionen. Es handle sich um "einen Schritt in Richtung einer Normalisierung und Stärkung der Beziehungen zwischen unseren Ländern", schrieb sie im Kurzbotschaftendienst X.
Unter Rodríguez hatten sich die Beziehungen zwischen den USA und Venezuela in den vergangenen Monaten verbessert. Sie war nach der Gefangennahme des linksgerichteten Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Streitkräfte Anfang Januar zur Interims-Staatschefin ernannt worden. Davor war sie Maduros Stellvertreterin.
US-Präsident Donald Trump lobte sie seit dem Machtwechsel als "fantastisch". Als Zeichen der Annäherung öffnete diesen Montag die US-Botschaft in Caracas nach rund siebenjähriger Schließung wieder. Zudem lockerten die USA ihre Sanktionen gegen das Land. Rodríguez äußerte am Mittwoch Hoffnung auf eine Aufhebung der Sanktionen.
A.Kunz--VB