-
Iran-Krieg: Wadephul zu politischen Gesprächen nach Zypern gereist
-
Paris-Nizza: Kanter gewinnt zweite Etappe
-
Machtübernahme des Chamenei-Sohns: Iran setzt Angriffe fort - Ölpreise steigen massiv
-
Beschwerde abgewiesen: AfD darf in Gemeinde keine weiteren Plakate aufhängen
-
KI-Unternehmen Anthropic verklagt US-Regierung wegen Streit mit Pentagon
-
Angriff auf Schule im Iran: US-Demokraten fordern unabhängige Untersuchung
-
Holpriger Start von Prozess gegen inhaftierten Erdogan-Rivalen Imamoglu in Istanbul
-
Leiche von 71-Jähriger in Bayern entdeckt - Vermisster Ex-Ehemann gefesselt bei Täter
-
Trump "nicht glücklich" über Wahl von Chamenei-Sohn zu neuem iranischen Anführer
-
Union und SPD wollen Reformkurs fortsetzen - trotz Schlappe bei Landtagswahl
-
Mord an Flugbegleiterin vor 33 Jahren: Lebenslange Haft in Bonn
-
Eberl zu Verhandlungen mit Neuer: "Soll erst mal 40 werden"
-
77-Jährige aus Bayern übergibt falschen Polizisten mehr als hunderttausend Euro
-
15-jähriger Autofahrer durchbricht in Aachen Polizeikontrolle und flieht
-
Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy droht erneut Fußfessel
-
Nagelbombe nahe New Yorker Bürgermeisterresidenz: Polizei ermittelt wegen "Terrors"
-
Klage gegen Astrazeneca: BGH stärkt Auskunftsrechte nach vermuteten Impfschäden
-
Konflikt zwischen Israel und Hisbollah im Libanon verschärft sich weiter
-
Trump fordert von Australien Asyl für Irans Fußballerinnen
-
Nato fängt erneut Rakete aus dem Iran über türkischem Luftraum ab
-
Studie: Früherkennung trägt zu sinkenden Brustkrebssterberaten in Europa bei
-
Toter Säugling in Babyklappe in Leipzig: Mutmaßliche Mutter meldet sich
-
Baden-Württemberg: Özdemir lehnt Teilung von Amtszeit des Ministerpräsidenten ab
-
Hagel sieht "keinen Automatismus" für Koalition mit den Grünen in Baden-Württemberg
-
SPD will sich nach Wahldebakel stärker als Reformmotor profilieren
-
Syrer in Koblenz von Vorwurf der IS-Mitgliedschaft freigesprochen
-
Pistorius: Extremismus und sexualisiertes Fehlverhalten in Bundeswehr inakzeptabel
-
Lebensgefährte tötet 21-Jährige in bayerischem Dillingen
-
Merz "besorgt" wegen steigender Energiepreise - Keine Festlegung bei Tankrabatt
-
Grüne nehmen "Schwung" aus Stuttgart mit - Partei gegen geteilte Regierungszeit
-
Medien: Fünf iranische Fußballerinnen flüchten zur Polizei
-
Zentrum für Luft- und Raumfahrt: Leuchtphänomen über Rheinland-Pfalz war Meteor
-
Macron: Internationale Mission soll Frachter in Straße von Hormus sichern
-
Merz: Wird bei Reformen mit SPD keine Verzögerungen durch Wahltermine geben
-
Hecking vor Rettungsmission: "Angst hemmt"
-
Explosion vor Synagoge im belgischen Lüttich - Ermittlungen wegen Terrorverdachts
-
Linke betonen nach Landtagswahl Zugewinne - Schwerdtner optimistisch für Zukunft
-
Prozess gegen inhaftierten Erdogan-Rivalen Imamoglu in Istanbul begonnen
-
Nach Ernennung von Chamenei-Sohn: Iran und Israel setzen Angriffe fort
-
Mann in Mordabsicht auf Gleise gelegt: Bundesgerichtshof verwirft Revisionen
-
"Es ist machbar": Hecking gibt sich kämpferisch
-
Trump verteidigt Krieg gegen Iran angesichts steigender Ölpreise
-
Verdacht auf Schwarzarbeit: Razzia in Baugewerbe in mehreren Bundesländern
-
"Ein großartiger Tag": Obst verlängert bei den Bayern
-
Urteil: Halterin von falsch geparktem Auto trägt Mitschuld an Unfall
-
79-Jähriger bei München von S-Bahn erfasst und getötet
-
Mindestens fünf Tote bei Erdrutsch auf Indonesiens größter Müllkippe
-
FDP-Chef Dürr will trotz Wahldesasters im Amt bleiben
-
Nach Wahl in Baden-Württemberg: Parteien in Rheinland-Pfalz erhoffen sich Rückenwind
-
Baden-Württemberg: AfD bietet sich CDU als Koalitionspartner an
Nach Ernennung von Chamenei-Sohn: Iran und Israel setzen Angriffe fort
Nach der Ernennung des neuen iranischen Anführers Modschtaba Chamenei hat der Iran Israel erneut mit Raketen beschossen. Die israelische Armee griff unterdessen nach eigenen Angaben Einrichtungen zur Herstellung und zum Abschuss ballistischer Raketen im Iran an, in Teheran waren Explosionen zu hören. Im Zentrum der iranischen Hauptstadt versammelten sich am Montag tausende Menschen, um dem 56-jährigen Chamenei die Treue zu schwören.
In Zentralisrael wurde nach Angaben von Rettungskräften bei iranischen Raketenangriffen am Morgen ein Mann getötet und ein weiterer schwer verletzt. Die israelische Armee griff unterdessen nach eigenen Angaben mehrere Ziele im Zentrum des Iran an, darunter eine Raketenproduktionsstätte und Abschussstandorte für ballistische Langstreckenraketen. Zudem seien das Hauptquartier der "Inneren Sicherheit" in Isfahan, eine Polizeistelle und andere Einrichtungen getroffen worden, die von den Revolutionsgarden und der paramilitärischen Bassidsch-Miliz genutzt wurden, erklärte die Armee.
Israel nahm erneut auch die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon ins Visier. Live-Bilder von AFPTV zeigtenRauch über dem Süden Beiruts. Die israelische Armee hatte die Einwohner der Gebiete zuvor zur Evakuierung aufgefordert, viele Menschen waren dem Aufruf gefolgt. Ein Armeesprecher hatte Angriffe insbesondere auf die mit der Hisbollah verbundene Finanzinstitution Al-Kard Al-Hassan angekündigt.
Der Iran attackierte unterdessen erneut auch mehrere Golfstaaten. In Bahrain traf ein iranisches Geschoss den Raffineriekomplex Al Ma'ameer. Der Raffinerie-Betreiber, der staatliche Energiekonzern Bapco, machte daraufhin höhere Gewalt geltend - und ließ somit erkennen, dass er seine vereinbarten Lieferverpflichtungen wohl nicht in vollem Umfang wird erfüllen können. Auf der bahrainischen Insel Sitra wurden bei einem iranischen Angriff nach Behördenangaben mindestens 32 Menschen verletzt, vier davon schwer.
Auch in Saudi-Arabien wurde laut Verteidigungsministerium erneut ein iranischer Drohnanengriff auf ein Erdölfeld im Osten des Landes abgewehrt. Das Außenministerium in Riad verurteilte die Attacken des Iran als "verwerflich". Die USA ordneten die Abreise ihres nicht unbedingt benötigten Botschaftspersonals aus Saudi-Arabien an.
Russlands Präsident Wladimir Putin sicherte dem neu ernannten iranischen Anführer Chamenei derweil in einem Schreiben die "unerschütterliche Unterstützung" Moskaus zu. Dessen Amtszeit werde "zweifellos großen Mut und Hingabe erfordern", fügte er an. Das chinesische Außenministerium forderte die Achtung der "Souveränität" des Iran nach der aus Pekings Sicht verfassungsgemäßen Ernennung Chameneis.
Mehrere mit der iranischen Führung verbündete irakische Milizen äußerten sich euphorisch über Modschtaba Chameneis Ernennung. Die Badr-Miliz etwa bezeichnete den Schritt als Zeichen der "gesegneten Fortsetzung des Pfads der islamischen Revolution".
Modschtaba Chamenei war am Sonntag zum neuen obersten Anführer des Iran ernannt worden. Sein Vater Ayatollah Ali Chamenei war am ersten Tag des Iran-Kriegs Ende Februar bei Luftangriffen der USA und Israels auf Teheran getötet worden. Auch andere Mitglieder der iranischen Führung wurden dabei getötet. Der Iran reagierte mit Angriffen auf Israel und die mit den USA verbündeten Länder der Golfregion.
Der Iran wies Europa am Montag eine Mitverantwortung für den Krieg zu. Die Staaten auf dem Kontinent hätten "leider dazu beigetragen", die Voraussetzungen dafür zu schaffen, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Teheran. Insbesondere im UN-Sicherheitsrat hätten die Europäer ihre Nähe zu den USA bewiesen und sowohl Israel als auch die Regierung in Washington in ihren Absichten "bestärkt".
G.Schmid--VB