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Pentagonchef Hegseth: Demokratie im Iran kein Kriegsziel der USA
Demokratie im Iran ist nach Angaben von Pentagonchef Pete Hegseth kein Kriegsziel der USA. Es gehe nicht um ein "Experiment zum Demokratie-Aufbau", sagte Hegseth am Montag bei einer Pressekonferenz im Pentagon. Die USA wollten "keine politisch korrekten Kriege" mehr wie in der Vergangenheit, betonte der Pentagonchef, der sich seit September "Kriegsminister" nennt.
Hegseth lehnte es ab, der Öffentlichkeit Aufschluss über das mögliche Ausmaß oder die Dauer des US-Militäreinsatzes zu geben. "Ich halte es seit Langem für einen dieser Trugschlüsse, dass dieses Ministerium oder Präsidenten oder andere den amerikanischen Bürgern – und übrigens auch unseren Feinden – sagen sollten: Genau das werden wir tun", sagte Hegseth sichtlich erregt. Ein solches Vorgehen sei "Unsinn".
Zugleich stimmte Hegseth die US-Bürgerinnen und Bürger auf weitere Tote in den Reihen der US-Streitkräfte ein. Wie Präsident Donald Trump gewarnt habe, bringe ein Einsatz dieses Ausmaßes Opfer mit sich. "Krieg ist die Hölle. Und das wird er immer sein", sagte Hegseth, der selbst als Soldat im Irak und in Afghanistan im Einsatz war.
Auch Generalstabschef Dan Caine sagte: "Wir rechnen mit weiteren Verlusten." Bisher hat die US-Armee den Tod von vier US-Soldaten in dem am Samstag begonnenen US-israelischen Krieg gegen den Iran bekanntgegeben.
Am Samstag hatten Israel und die USA massive Angriffe auf den Iran begonnen. Dabei wurden unter anderen der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und andere iranische Führungsfiguren getötet. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel, Staaten am Golf und US-Einrichtungen in der Region.
R.Buehler--VB