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CDU sagt Vorstandsklausur wegen Wintereinbruchs und befürchteten Chaos ab
Wegen des befürchteten strengen Wintereinbruchs infolge des Sturmtiefs "Elli" hat die Bundes-CDU ihre Vorstandsklausur in Mainz abgesagt. Eine Parteisprecherin verwies am Donnerstag zur Begründung auf die "eindringlichen Wetterwarnungen und die damit verbundene Gefahrenlage". Ein Festhalten an dem für Freitag und Samstag geplanten Treffen der Parteispitze wäre unter diesen Umständen zu gefährlich.
Der CDU-Vorsitzende und Bundeskanzler Friedrich Merz bedauerte die Absage. "Heute haben wir unsere Klausurtagung in Mainz leider absagen müssen aus Gründen der Witterung", sagte er im bayerischen Kloster Seeon. Das CDU-Präsidium werde sich aber am Freitag virtuell zusammenschalten und "ein paar Beschlüsse fassen", kündigte er an.
Die Parteisprecherin verwies gegenüber der Nachrichtenagentur AFP auf die Prognosen von Meteorologen, die für Freitag heftige Schneefälle, Stürme und Glatteis auf den Straßen mit womöglich lebensgefährlichen Konsequenzen voraussagen. Der Bahn- und Flugverkehr werde deshalb eingeschränkt. Die Absage erfolge rein vorsorglich, sagte sie.
Bei den Beratungen in Mainz hatte der CDU-Vorstand eigentlich inhaltliche Schwerpunkte für das neue Jahr ausarbeiten wollen. Geplant war die Verabschiedung einer "Mainzer Erklärung" mit Beschlüssen zur Belebung der Wirtschaft, zur Reform des Sozialstaats und zur Staatsmodernisierung.
Diese Erklärung soll nach Angaben der Parteisprecherin nun im Rahmen einer regulären Vorstandssitzung am 19. Januar in der Parteizentrale in Berlin verabschiedet werden. Die abgesagte Klausurtagung soll demnach nicht nachgeholt werden.
A.Zbinden--VB