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Russland überzieht Ukraine erneut mit massiver Angriffswelle
Russland hat die Ukraine erneut mit einer nächtlichen Welle an Luftangriffen überzogen. Nach Angaben der ukrainischen Rettungsdienste vom Samstag wurde dabei in der Stadt Saporischschja im Süden des Landes mindestens ein Mensch getötet, 25 weitere Menschen wurden verletzt. Die Ukraine griff ihrerseits mehrere russische Erdölraffinerien an. US-Präsident Donald Trump bemüht sich nach Angaben aus dem Weißen Haus weiterhin um ein Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj.
Insgesamt griff Russland die Ukraine nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe mit 582 Drohnen und Raketen an. Die meisten der Flugkörper seien abgefangen worden. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj griff Russland insgesamt 14 ukrainische Regionen an.
Nach dem Angriff auf Saporischschja wurden den Rettungsdiensten zufolge drei Kinder im Alter zwischen neun und 16 Jahren mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.
Regionalgouverneur Iwan Fedorow erklärte, die russischen Angriffe mit Drohnen und Raketen hätten "Wohngebäude zerstört und viele Einrichtungen beschädigt, darunter Cafés, Tankstellen und Industriebetriebe". Dutzende Häuser seien von der Strom- und Gasversorgung abgeschnitten.
Der Gouverneur der weiter nördlich gelegenen Region Dnipropetrowsk beschuldigte Russland ebenfalls eines "massiven Angriffs" mit Raketen und Drohnen. In den Städten Dnipro und Pawlohrad seien Gebäude beschädigt und durch die Angriffe in Brand gesetzt worden.
Anders als Donezk, Cherson, Luhansk, Saporischschja und die Halbinsel Krim gehört Dnipropetrowsk nicht zu den ukrainischen Regionen, die Moskau als annektiert erklärt hat. Dnipropetrowsk war lange auch von heftigen russischen Angriffen weitgehend verschont geblieben. In dieser Woche räumte Kiew jedoch erstmals ein, dass der russischen Armee in der Region ein Vorstoß gelungen sei.
Moskau, das etwa 20 Prozent des ukrainischen Staatsgebiets kontrolliert, hatte bereits im Juli Fortschritte in der Region Dnipropetrowsk gemeldet.
Auch aus der westukrainischen, an Polen angrenzenden Region Wolhynien meldete Regionalgouverneur Iwan Rudnytski einen "massiven Angriff feindlicher Drohnen". In der Hauptstadt Kiew kam es aufgrund der Bombenangriffe zu Verspätungen im Zugverkehr, wie die ukrainische Eisenbahn mitteilte.
Russland bestätigte über Nacht erfolgte Angriffe, erklärte aber, diese hätten sich gegen "militärische Ziele" gerichtet.
Aus der ostukrainischen Region Donezk meldete das Verteidigungsministerium in Moskau zudem die Einnahme der Ortschaft Komyschuwacha.
Dem ukrainischen Generalstab zufolge gelang der Armee unterdessen ein Angriff auf zwei russische Erdölraffinerien. Die Einrichtungen in der südrussischen Region Krasnodar und der weiter östlich gelegenen Region Samara seien für Treibstofflieferungen an die Armee genutzt worden.
Am Donnerstag waren bei Angriffen mit Drohnen und Raketen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew nach jüngsten ukrainischen Angaben mindestens 25 Menschen getötet worden, darunter vier Kinder.
Die US-Regierung verwahrte sich unterdessen dagegen, dass Russlands Präsident Putin seinen Amtskollegen in Washington auflaufen habe lassen. Trump und sein nationales Sicherheitsteam stünden weiterhin mit russischen und ukrainischen Vertretern in Kontakt, "um ein bilaterales Treffen zu organisieren, das das Töten beenden und den Krieg beenden soll", sagte eine hochrangige Vertreterin des Weißen Hauses am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.
Zuvor hatten Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ihre Überzeugung geäußert, dass Putin seine Bereitschaft zu einem Treffen mit Selenskyj nur vorgetäuscht habe. Macron hatte dazu gesagt: "Falls es bis Montag nicht zu dem Treffen zwischen Putin und Selenskyj kommt, (...) ist klar, dass Putin (US-Präsident Donald) Trump hat auflaufen lassen."
Merz und Macron kündigten zudem für das Wochenende weitere Einzelgespräche mit Trump an.
F.Mueller--VB