-
Traktor stürzt in Wassergraben: 39-Jährige stirbt in Niedersachsen
-
Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma: Besserer Schutz für Minderheit angemahnt
-
Fifa-Chef Infantino trotz Investoren-Rückziehers weiter massiv unter Druck
-
Zivilschutz: 16 Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen am Wochenende
-
Streit im Nürnberger Flughafen eskaliert: Elf Passagiere von Flug ausgeschlossen
-
Erneuter Gefängnisaufstand in Sri Lanka - Hunderte Soldaten im Einsatz
-
Neugebauer vor EM: "Alles geben, alles raushauen!"
-
Gedenktag: Mahnungen zu besserem Schutz für Sinti und Roma
-
Mehr als 12.000 Hektar Land durch Waldbrände in Griechenland zerstört
-
SPD-Generalsekretär fordert höhere Erbschaftsteuer und Vermögensteuer
-
Amiri bleibt in Mainz: "Auf jeden Fall"
-
Messi kehrt zurück, Lewandowski trifft doppelt
-
Trump: USA und Israel setzen neue Angriffe auf den Iran aus
-
Tebas fordert Infantinos Rücktritt: "Spitze des Eisbergs"
-
Brandt nach Ajax-Wechsel: "Für mich der richtige Schritt"
-
Streit um Migrationskrise in Ceuta: Sondersitzung der EU-Innenminister am Dienstag
-
Wadephul: EU-Kommission muss Schutz der Außengrenzen "absolute Priorität" einräumen
-
Trump: USA und Israel verzichten vorerst auf neue Angriffe auf den Iran
-
"Mit KI erstellt": Neue EU-Regeln für Künstliche Intelligenz treten in Kraft
-
Lula wird zum Präsidentschaftskandidaten in Brasilien gekürt
-
Zwei Deutsche unter den Opfern: 13 Tote bei Absturz von Kleinflugzeug in Peru
-
"Sopranos"-Darsteller Vincent Pastore mit 80 Jahren gestorben
-
Kolumbien: 14 Verletzte bei Sprengstoffanschlag auf Polizeiwache
-
13 Tote bei Absturz von Kleinflugzeug in Peru - Bericht: Zwei Deutsch unter Opfern
-
EM: Wesemann gewinnt Gold vom 1-m-Brett
-
Ceuta-Krise: SPD-Chef Klingbeil fordert Solidarität mit Spanien
-
Pfeif und Wassen holen EM-Silber im Turmspringen
-
Marokkanische NGO fordert Untersuchung der Ursachen für die Geschehnisse in Ceuta
-
Hunderte Feuerwehrleute kämpfen bei starkem Wind gegen Waldbrände in Griechenland
-
Nach Burnham-Abschied: Bev Craig ist neue Bürgermeisterin von Manchester
-
Lawinenunglück in Pakistan: Alle zehn Bergsteiger um bekannten Nirmal Purja tot
-
Tour de France Femmes: Sprinterin Wiebes holt Gelb
-
CONCACAF fordert "Aufarbeitung" von Infantinos Führung
-
EM: Bleyer und Denisov Sechste in der Freien Kür
-
Italien: 26 Verletzte und Gebäudeschäden nach Erdbeben bei Neapel
-
Rund 300.000 Menschen ziehen bei Hamburger CSD-Demonstration durch die Stadt
-
Evenepoel gewinnt zum vierten Mal bei der "Klasikoa"
-
Kolumbien: Elf Verletzte bei Sprengstoffanschlag
-
Pro Asyl fordert dauerhaftes Bleiberecht für jesidische Geflüchtete
-
300.000 Teilnehmende bei CSD in Hamburg
-
Trump droht Iran mit neuen heftigen Angriffen - Teheran warnt US-Verbündete
-
Kein Vandalismus: US-Verfahren in Streit um Schäden an "Reflecting Pool" eingestellt
-
Ceuta-Krise lässt Gräben in der EU bei Migrationspolitik deutlich werden
-
Infantino kippt Investoren-Plan nach Protest - Uefa entzieht Fifa-Chef dennoch Vertrauen
-
Star-Bergsteiger "Nimsdai" stirbt durch Lawine am Broad Peak
-
Mindestens zehn Tote bei neuen russischen Raketenangriffen auf Kiew
-
Neue Debatten in Koalition über Abkehr von "Rente mit 63"
-
Stoffwechselstörung: Eichhorn muss in stationäre Behandlung
-
Lawinenunglück in in Pakistan: Leichnam von bekanntem Bergsteiger Nirmal Purja gefunden
Russland überzieht Ukraine erneut mit massiver Angriffswelle
Russland hat die Ukraine erneut mit einer nächtlichen Welle an Luftangriffen überzogen. Nach Angaben der ukrainischen Rettungsdienste vom Samstag wurde dabei in der Stadt Saporischschja im Süden des Landes mindestens ein Mensch getötet, 25 weitere Menschen wurden verletzt. Die Ukraine griff ihrerseits mehrere russische Erdölraffinerien an. US-Präsident Donald Trump bemüht sich nach Angaben aus dem Weißen Haus weiterhin um ein Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj.
Insgesamt griff Russland die Ukraine nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe mit 582 Drohnen und Raketen an. Die meisten der Flugkörper seien abgefangen worden. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj griff Russland insgesamt 14 ukrainische Regionen an.
Nach dem Angriff auf Saporischschja wurden den Rettungsdiensten zufolge drei Kinder im Alter zwischen neun und 16 Jahren mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.
Regionalgouverneur Iwan Fedorow erklärte, die russischen Angriffe mit Drohnen und Raketen hätten "Wohngebäude zerstört und viele Einrichtungen beschädigt, darunter Cafés, Tankstellen und Industriebetriebe". Dutzende Häuser seien von der Strom- und Gasversorgung abgeschnitten.
Der Gouverneur der weiter nördlich gelegenen Region Dnipropetrowsk beschuldigte Russland ebenfalls eines "massiven Angriffs" mit Raketen und Drohnen. In den Städten Dnipro und Pawlohrad seien Gebäude beschädigt und durch die Angriffe in Brand gesetzt worden.
Anders als Donezk, Cherson, Luhansk, Saporischschja und die Halbinsel Krim gehört Dnipropetrowsk nicht zu den ukrainischen Regionen, die Moskau als annektiert erklärt hat. Dnipropetrowsk war lange auch von heftigen russischen Angriffen weitgehend verschont geblieben. In dieser Woche räumte Kiew jedoch erstmals ein, dass der russischen Armee in der Region ein Vorstoß gelungen sei.
Moskau, das etwa 20 Prozent des ukrainischen Staatsgebiets kontrolliert, hatte bereits im Juli Fortschritte in der Region Dnipropetrowsk gemeldet.
Auch aus der westukrainischen, an Polen angrenzenden Region Wolhynien meldete Regionalgouverneur Iwan Rudnytski einen "massiven Angriff feindlicher Drohnen". In der Hauptstadt Kiew kam es aufgrund der Bombenangriffe zu Verspätungen im Zugverkehr, wie die ukrainische Eisenbahn mitteilte.
Russland bestätigte über Nacht erfolgte Angriffe, erklärte aber, diese hätten sich gegen "militärische Ziele" gerichtet.
Aus der ostukrainischen Region Donezk meldete das Verteidigungsministerium in Moskau zudem die Einnahme der Ortschaft Komyschuwacha.
Dem ukrainischen Generalstab zufolge gelang der Armee unterdessen ein Angriff auf zwei russische Erdölraffinerien. Die Einrichtungen in der südrussischen Region Krasnodar und der weiter östlich gelegenen Region Samara seien für Treibstofflieferungen an die Armee genutzt worden.
Am Donnerstag waren bei Angriffen mit Drohnen und Raketen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew nach jüngsten ukrainischen Angaben mindestens 25 Menschen getötet worden, darunter vier Kinder.
Die US-Regierung verwahrte sich unterdessen dagegen, dass Russlands Präsident Putin seinen Amtskollegen in Washington auflaufen habe lassen. Trump und sein nationales Sicherheitsteam stünden weiterhin mit russischen und ukrainischen Vertretern in Kontakt, "um ein bilaterales Treffen zu organisieren, das das Töten beenden und den Krieg beenden soll", sagte eine hochrangige Vertreterin des Weißen Hauses am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.
Zuvor hatten Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ihre Überzeugung geäußert, dass Putin seine Bereitschaft zu einem Treffen mit Selenskyj nur vorgetäuscht habe. Macron hatte dazu gesagt: "Falls es bis Montag nicht zu dem Treffen zwischen Putin und Selenskyj kommt, (...) ist klar, dass Putin (US-Präsident Donald) Trump hat auflaufen lassen."
Merz und Macron kündigten zudem für das Wochenende weitere Einzelgespräche mit Trump an.
F.Mueller--VB