-
Frankreichs Außenminister Barrot kündigt Reaktion auf russische Wahlkampf-Einmischung an
-
Ein Viertel der Reisenden in Deutschland lässt sich Ziele von der KI vorschlagen
-
Norwegens Fußball-Verband fordert Infantinos Rücktritt
-
Verurteilte Linksextremistin: Bundesgerichtshof bestätigt Beugehaft für Lina E.
-
Verweigerter Dopingtest: NADA will Vierjahressperre für Ansah
-
Medien: Türkischer Präsident Erdogan zu Dreiergipfel in Saudi-Arabien eingetroffen
-
Deutsche Industrieproduktion zeigt sich widerstandsfähig - Rekordstand bei Exporten
-
Weniger Falschgeld im ersten Halbjahr im Umlauf
-
Anhaltende Trockenheit: Rheinpegel bei Düsseldorf auf historischem Tief
-
Urteil: Nähe zu Muslimbruderschaft kann Verbeamtung entgegenstehen
-
Nationaler Sicherheitsrat mit Merz hat zu Drohnenvorfall in Leipzig getagt
-
Dina Ebimbe wechselt von Frankfurt zu Schalke
-
Regierung und Opposition in Venezuela nehmen offiziellen Dialog auf - ohne Machado
-
Schwimm-EM: Gose holt Gold im Freiwasser-Knockout
-
Angeblicher "Geburtstourismus": Trump unternimmt neuen Vorstoß im Streit um US-Staatsbürgerschaft
-
Würgeschlange an Kanalufer in Schleswig-Holstein entdeckt
-
Unter Traktor eingeklemmt: Zwölfjähriger stirbt in Nordrhein-Westfalen
-
Sri Lanka setzt nach Unruhen in Gefängnis Soldaten ein
-
Zuwächse in der Autobranche: Industrieproduktion legt im Juni leicht zu
-
76-jähriger Landwirt in Nordrhein-Westfalen von Traktor überrollt und getötet
-
Nach Tod von 37-Jähriger in Hessen: Tatverdächtiger wieder auf freiem Fuß
-
Deutschlands Exporte im Juni leicht gestiegen
-
Ungenügender Schutz von Kindern: Meta muss in den USA 567 Millionen Dollar zahlen
-
Argentinien: Polizei geht mit Tränengas und Gummigeschossen gegen Proteste vor
-
WNBA: Toronto bleibt trotz starker Sabally in der Krise
-
Grindel erwartet nahendes Ende der Ära Infantino
-
Regierung will bei Klimaschutz vorerst nicht nachsteuern - Kritik der Grünen
-
Hitze und Niedrigwasser: Städte- und Gemeindebund fordert "nationalen Kraftakt"
-
Infantinos Investorenplan: FIFA-Experte fordert Aufarbeitung
-
Biathlon-Olympiasieger Jacquelin wird Teilzeit-Radprofi
-
Kircher: VAR nicht "zu kleinteilig" einsetzen
-
Kreise: Türkei will mit Pakistan und Saudi-Arabien Verteidigungspakt schließen
-
Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen: Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen
-
Ungenügender Schutz von Kindern: Meta muss in USA 567 Millionen Dollar zahlen
-
Regierung und Opposition in Venezuela beginnen offiziellen Dialog - ohne Machado
-
USA wollen bei Visa-Anträgen offenbar Online-Aktivitäten noch stärker überprüfen
-
Röwekamp: Innenministerium muss zentral für Drohnenabwehr zuständig sein
-
Trump unternimmt neuen Vorstoß im Streit um US-Staatsbürgerschaft
-
Erdogan reist zu Dreier-Gipfel mit Pakistan nach Saudi-Arabien
-
58 Soldaten im Jemen bei Huthi-Angriffen getötet - Regierung kündigt Vergeltung an
-
UEFA hält an FIFA-Boykott fest - CAF hält zu Infantino
-
Jemen: 38 Soldaten bei Huthi-Angriffen getötet - Regierung kündigt Vergeltung an
-
Mindestens zwei Tote bei Bombenexplosion in Kleinbus nahe Damaskus
-
Real Madrid verlängert mit Vinicius Jr. bis 2032
-
Schwimm-EM: Eikermann und Rösler gewinnen Silber und Bronze
-
Syrische Staatsmedien: Bombe in Kleinbus nahe Damaskus explodiert
-
Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Sprengstoff-Drohne in Leipzig
-
42,2 Grad: Allzeit-Hitzerekord in der Slowakei nach nur einem Tag gebrochen
-
Französische Sängerin Vanessa Paradis gibt Trennung von Regisseur Benchetrit bekannt
-
Tour de France Femmes: Lippert sprintet am Etappensieg vorbei
China bestreitet Laserangriff auf deutsches Flugzeug
China hat den Laserangriff auf ein deutsches Militärflugzeug über dem Roten Meer bestritten. Die am Vortag vom Bundesaußenministerium erhobenen Vorwürfe stünden im "vollständigen Widerspruch zu den Fakten", erklärte die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Mao Ning, am Mittwoch in Peking. Das Bundesverteidigungsministerium bekräftigte daraufhin, es gebe "klare Hinweise" auf den Lasereinsatz durch ein chinesisches Kriegsschiff gegen das Flugzeug, das im Rahmen der EU-Mission Eunavfor Aspides gegen die jemenitische Huthi-Miliz im Einsatz war. EU-Diplomaten sprachen von einem "gefährlichen und inakzeptablen" Vorfall.
Chinas Außenamtssprecherin Mao sagte weiter, im zum Einsatzgebiet von Eunavfor Aspides gehörenden Golf von Aden und in den Hoheitsgewässern von Somalia seien chinesische Marineschiffe im Einsatz gewesen, die aber lediglich Aufgaben des Begleitschutzes wahrgenommen und so "zur Sicherheit der internationalen Schifffahrtswege beigetragen" hätten. An Deutschland gerichtet fügte sie an: "Beide Seiten sollten eine pragmatische Haltung einnehmen, die Kommunikation rechtzeitig verstärken und Missverständnisse und Fehleinschätzungen vermeiden."
Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts erklärte später, die Bundesregierung nehme die Äußerungen aus Peking "zur Kenntnis". Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums bekräftigte, es gebe "klare Hinweise darauf", dass es "einen Lasereinsatz eines chinesischen Kriegsschiffes gegen unser Luftfahrzeug gab".
Das Auswärtige Amt hatte am Dienstag bekannt gegeben, dass während der Mission Eunavfor Aspides ein deutsches Flugzeug von einem chinesischen Kriegsschiff per Laser ins Visier genommen worden sei.
Wegen des Vorfalls wurde der chinesische Botschafter einbestellt. Dieser diplomatische Schritt sei "nicht leichtfertig" erfolgt, sondern auf Grundlage einer "grundlegenden Untersuchung" des Vorfalls, sagte die Außenamtssprecherin dazu am Mittwoch. Gegenüber dem chinesischen Botschafter sei die "Erwartungshaltung" ausgedrückt worden, dass sich "Vorfälle dieser Art nicht wiederholen und zu unterbleiben haben".
Aus EU-Diplomatenkreisen verlautete, der Einsatz eines Lasers durch das chinesische Militär gegen ein deutsches Flugzeug sei "gefährlich und inakzeptabel". Bei dem Vorfall seien die Piloten gefährdet und bei der Ausführung ihres Auftrags beeinträchtigt worden, hieß es weiter. Die EU-Mission Aspides spiele "eine wichtige Rolle beim Schutz von Handelsschiffen vor Angriffen der Huthis".
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hatte die Führung in Peking bereits zuvor zur Aufklärung des Vorfalls aufgefordert. Er sei "mehr als irritiert über diesen Vorfall", sagte Wadephul in einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Eine solche Störung unserer Luftfahrzeuge wie auch jede andere anlasslose Gefährdung unserer Einheiten ist nicht akzeptabel", fügte er an.
China werde sich "dazu zu erklären haben", der Vorfall könne die deutsch-chinesischen Beziehungen belasten. Deutschland werde "regelwidriges Verhalten Chinas und alles, was gegen unsere regelbasierte Ordnung gerichtet ist, klar zurückweisen", sagte der Minister.
Erst am Donnerstag vergangener Woche hatte Wadephul den chinesischen Außenminister Wang Yi in Berlin empfangen. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz hatte Wadephul Handelspraktiken Chinas kritisiert - und China zu "konkreten Anstrengungen" aufgefordert, um Russland zu einem Ende seines Angriffskriegs gegen die Ukraine zu drängen.
L.Meier--VB