-
Kritik an Puente nach Zugunglück von Urda
-
El-Sayed verteidigt Senatssitz für Demokraten in Michigan
-
Hawai‘i sichert Mountain-West-Turnier-Platz durch Unentschieden
-
Harry fürchtet Ausschluss aus dem britischen Königserbe
-
Brand bei Berchem verursacht Verspätungen und Zugausfälle
-
Hamburger Senat hält Berechnungen zu Elbtower-Museumsalternativen zurück
-
Carlos Cuerpo übernimmt interimistisch das spanische Verkehrsministerium
-
OnlyFans zeigt Abhängigkeiten in der Plattformökonomie digitaler Sexarbeit
-
Pauline Ducruet im TV-Interview: Beziehung zu Stéphanie und Daniel
-
Cyberangriff legt digitale Infrastruktur der Universität Leipzig lahm
-
Steinmeier drängt China zu stärkerem Einfluss auf Russland im Ukrainekrieg
-
Alcaraz startet in Paris mit Favoritenrolle
-
Tucker Carlson verbreitet unbelegte Warnung vor möglichem US-Atomangriff auf Iran
-
Soko Hwang: Ausstellung 'Flesh of Vessel' in London
-
Gesundheitswesen soll stärker in deutsche Gesamtverteidigung eingebunden werden
-
Geheimgefängnis bei Kiew nach gewaltsamen Auseinandersetzungen untersucht
-
Leone XIV und diplomatische Tugende: Waffenstillstand für Oleschky
-
Abdul El-Sayed gewinnt in Michigan und wird erster muslimischer US-Senator
-
Reservekraftwerk-Ausschreibung stärkt Marktposition von RWE und LEAG
-
Ermittler durchsuchen Vorstandsbüros der National-Bank
-
Hakeem Jeffries fordert Rechenschaft für angebliche Korruption
-
Merz sagt Selenskyj weitere Ukraine-Hilfe und europäischen Gipfel zu
-
Trump kündigt Ende des milliardenschweren Israel-Hilfsprogramms an
-
Russischer Angriff auf Dorf in Saporischschja fordert mindestens 33 Tote
-
Italien holt Silber bei Curling-Europameisterschaft in Ostrava
-
Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden
-
Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Trump signalisiert Kooperationsbereitschaft trotz demokratischer Mehrheit
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Schwere Gewitterwarnung für Ost-Australien: Zerstörerische Winde und Hagel drohen
Ukraine und Russland melden Erfolge im Kampf um Sjewjerodonezk
Im Kampf um die Stadt Sjewjerodonezk im Osten der Ukraine haben beide Seiten Erfolge vermeldet. Russland werfe sein "ganzes Gewicht" in die Schlacht um die Stadt, erklärte der Gouverneur der Region Luhansk, Serhij Gajdaj, am Samstag. Die ukrainischen Kräfte "drängen sie aber jetzt zurück". Moskau erklärte dagegen, ukrainische Einheiten zögen sich aus der Stadt zurück. Eine ukrainische Freiwilligenbrigade meldete unterdessen den Tod eines deutschen Kämpfers in ihren Reihen.
Sjewjerodonezk ist die größte Stadt in der Region Luhansk, die noch unter ukrainischer Kontrolle steht. Im Industriegebiet von Sjewjerodonezk werde gekämpft, der "Straßenkampf" in der Stadt gehe weiter, erklärte die ukrainische Präsidentschaft. Russland will das gesamte wirtschaftlich wichtige Gebiet des Donbass im Osten der Ukraine besetzen.
Das russische Verteidigungsministerium erklärte derweil am Samstag, ukrainische Soldaten seien aus Sjewjerodonezk abgezogen. Ukrainische Einheiten, die "schwere Verluste (in einigen Einheiten bis zu 90 Prozent)" erlitten hätten, zögen sich "in Richtung Lyssytschansk zurück", teilte das Ministerium mit. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Vor Beginn des russischen Angriffskriegs Ende Februar zählte Sjewjerodonezk rund 100.000 Einwohner. Gouverneur Gajdaj hatte schwere Waffen gefordert, um eine fast vollständige Zerstörung wie in der Hafenstadt Mariupol zu verhindern.
Im rund 90 Kilometer westlich von Sjewjerodonezk gelegenen orthodoxen Kloster Swjatohirsk wurde nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj eine Holzkirche durch russischen Beschuss in Brand gesetzt und zerstört. In einem Video im Onlinedienst Telegram sagte Selenskyj am Samstag, 300 Zivilisten, darunter 60 Kinder, hätten zuvor in der Kirche Schutz vor Bomben gesucht.
Die ukrainischen Behörden meldeten am Samstag auch Kämpfe im Süden des Landes in der Region Cherson sowie einen russischer Raketenangriff im Hafen von Odessa.
Zum Tod des deutschen Kämpfers teilte eine Freiwilligenbrigade namens Internationale Verteidigungslegion der Ukraine am Samstag mit, insgesamt vier ausländische Freiwillige, die auf der Seite der Ukraine gekämpft hatten, seien ums Leben gekommen. Neben dem Deutschen seien drei Männer aus den Niederlanden, Frankreich und Australien getötet worden.
Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, die deutsche Botschaft in Kiew bemühe sich um Aufklärung und stehe mit den ukrainischen Stellen in Kontakt, die entsprechende Nachrichten verbreitet haben.
Das russische Verteidigungsministerium erklärte am Samstag, russische Kräfte hätten eine "Einsatzstelle für ausländische Söldner" im Dorf Datschne nahe Odessa getroffen. In der Region Sumy im Nordosten des Landes habe ein russischer Raketenangriff zudem ein "Trainingszentrum" getroffen, in dem ukrainische Soldaten von ausländischen Ausbildern an Haubitzen vom Typ M777 trainiert worden seien.
Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba übte am Samstag scharfe Kritik an der Forderung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, Russland "nicht zu demütigen". Diese Position sei "demütigend" für Frankreich und jedes andere Land, das diese Haltung teile, sagte Kuleba. Die Ukraine werde "ihr Bestes tun, um Russland wieder an seinen Platz zu verweisen". Nur das werde Frieden bringen und Leben retten.
Macron hatte seine Warnung vor einer "Demütigung" Russlands am Freitag zum wiederholten Mal ausgesprochen. Es müsse möglich sein, an dem "Tag, an dem die Kämpfe enden", einen "diplomatischen Ausweg zu beschreiten".
K.Brown--BTB