-
Studie: Jeder dritte Jugendliche massiv durch Schulstress belastet
-
KI-Songs werden aus Musikcharts in Australien verbannt
-
Menschenrechtsgericht urteilt zu in Türkei inhaftiertem Kulturförderer Kavala
-
Computerspielmesse Gamescom startet in Köln
-
"Zuhause in Deutschland": Steinmeier lädt zu Diskussion über Einwanderung und Integration ein
-
Bundesregierung kommt zu Kabinettsklausur auf Schloss Neuhardenberg zusammen
-
Zwei Monate nach Erdbeben in Venezuela: Zahl der Todesopfer steigt auf über 6500
-
AOK-Chefin plädiert für Finanzausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung
-
Supreme Court billigt vorerst Trump-Dekret für erschwerte Briefwahl
-
In der Verlängerung: Schalke müht sich gegen Halle weiter
-
"Terror-Unterstützer": USA streichen Syrien von Liste
-
Welt- und Europameister Voigtmann beendet DBB-Karriere
-
Bericht: Baerbock wird Professorin in New York
-
London und Kiew schließen Abkommen zur militärischen Nutzung von KI
-
Kolumbiens neuer Präsident kündigt Ausweisung illegaler Migranten an
-
Ukraine und Iran: Wadephul telefoniert mit Rubio
-
Elfer-Drama: Wolfsburg wendet Blamage ab
-
"Wirtschaftskrieg": USA wollen Sanktionen gegen Irans Handelspartner verschärfen
-
Doppelpack Johannesson: Kölner mühen sich in die zweite Runde
-
Ukraine-Partner wollen Militärhilfe für Kiew trotz russischer Drohungen verstärken
-
Saudi-Arabien will in Manga-Vergnügungspark bei Paris investieren
-
Uniper und Equinor schließen Vereinbarung über Gaslieferungen aus Norwegen
-
Norwegens Oberstes Gericht prüft Ölförderlizenzen
-
Prinz Harry zieht sich aus afrikanischer Naturschutzorganisation zurück
-
Ukraine-Partner wollen militärische Unterstützung für Kiew weiter verstärken
-
Macron setzt Handyverbot für Oberstufe in Kraft
-
Abbruch in Pyrenäen: Pogacar wird der Etappensieg "verhagelt"
-
Nach langer Dopingsperre: Vondrousova zieht vor den CAS
-
Verbände fordern Handeln bei Klima- und Hitzeschutz - Hinweis auf Milliardenschäden
-
Handelsstreit mit Kanada: Trump verdoppelt Zölle auf Autos
-
Auto fährt in Bochumer U-Bahntunnel mehrere hundert Meter - keine Verletzten
-
Noosha Aubel: Hur mycket administrativt misslyckande tål Potsdam till?
-
Noosha Aubel: Πόση διοικητική αποτυχία μπορεί να αντέξει ακόμα το Πότσδαμ?
-
Vor Kabinettsklausur: Rufe nach Entscheidungen bei Reformen und Klimaschutz
-
US-Journalistenvisa: Deutsche Medien bitten Merz erneut um diplomatische Hilfe
-
Nach Farbattacke auf Bernd das Brot: Figur in Erfurt wieder glanzlos und braun
-
Illegaler Handel mit ägyptischem Kulturgut: Geldstrafen wegen Geldwäsche in Hamburg
-
Ozeane so warm wie noch nie: Neue Tageshöchsttemperatur gemessen
-
Noosha Aubel: Kolik administrativních selhání ještě Potsdam snese?
-
Noosha Aubel: Ile jeszcze nieudolności administracyjnej wytrzyma Poczdam?
-
Noosha Aubel: Wie viel Verwaltungsversagen verträgt Potsdam noch?
-
Нуша Аубель: Скільки ще Потсдам витримає адміністративних провалів?
-
Нуша Аубель: Сколько ещё Потсдам сможет выдержать административных провалов?
-
ヌーシャ・オーベル:ポツダムは、あとどれだけの行政の失態に耐えられるのか?
-
누샤 아우벨: 포츠담은 행정 실패를 얼마나 더 견뎌낼 수 있을까?
-
努莎·奧貝爾:波茨坦還能承受多少行政失職?
-
نوشا أوبيل: إلى أي مدى ستتحمل بوتسدام المزيد من الفشل الإداري؟
-
नूशा ऑबेल: पॉट्सडैम और कितनी प्रशासनिक विफलता सहन कर सकता है?
-
Porsche verkauft IT-Beratungstochter MHP an indischen Tata-Konzern
-
SPD und Verbände begrüßen Linnemanns "Kurskorrektur" bei pflegenden Angehörigen
Trumps Zölle: EU und Kanada heben Vorteile von Handelsabkommen hervor
Im Angesicht der Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump üben die EU und Kanda den Schulterschluss: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bekräftigte am Mittwoch bei einem Treffen mit dem kanadischen Premier Justin Trudeau in Brüssel, Handelsabkommen seien "klar besser" als Zölle. Solche Abkommen würden die Wirtschaftsleistung steigern und "tausende Jobs schaffen". US-Handelspartner weltweit versuchen, den ab März geplanten US-Zöllen auf Stahl und Aluminium noch zu entgehen.
Von der Leyen und Trudeau betonten ihre enge Partnerschaft und verwiesen auf das Freihandelsabkommen Ceta, das 2017 vorläufig in Kraft getreten war. Mit ihm wurden Zölle auf Industriegüter fast vollständig abgeschafft und Regeln vereinheitlicht. Ceta habe bewiesen, dass Handel vorteilhaft sein könne und zu einer "Win-win-Situation" führe, sagte von der Leyen.
Trudeau betonte, seit der Unterzeichnung von Ceta "haben wir die Schaffung von tausenden von Jobs und von enormem Wohlstand gesehen". Es gelte, in "verlässlicher und vertrauensvoller Weise" weiterzumachen.
US-Präsident Trump hatte am Montag Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte in die USA verhängt. Die zusätzlichen Abgaben betragen dem US-Präsidenten zufolge "25 Prozent ohne Ausnahmen oder Befreiungen" und sollen ab dem 12. März fällig werden. Lediglich für Australien erwägt Trump eine Ausnahme bei den Stahlzöllen.
Kanada ist der größte Stahlexporteur für die USA, an zweiter Stelle folgt Brasilien. Die Regierung in Brasília erklärte am Dienstag, die Regierung wolle keine Eskalation. Brasilien habe nicht die Absicht, in einen Handelskrieg mit den USA einzutreten, sagte der Minister für institutionelle Beziehungen, Alexandre Padilha.
Japan beantragte bei der US-Regierung eine Ausnahmeregelung von den Zöllen, wie ein Regierungssprecher am Mittwoch sagte. Der Antrag sei über die japanische Botschaft in den USA eingereicht worden. Bislang darf Japan 1,25 Millionen Tonnen Stahl pro Jahr zollfrei in die USA exportieren.
Australien hofft auf die von Trump in Aussicht gestellte Ausnahme bei den Stahlzöllen. Das zu erreichen, sei die Priorität für sein Land, sagte Wirtschaftsminister Jim Chalmers dem Sender ABC. Sollte die Ausnahmeregelung abgelehnt werden, erwäge Canberra keine Gegenmaßnahmen.
Der Verband Aluminium Deutschland rief die EU-Kommission zu einem "konstruktiven Dialog" mit der US-Regierung auf. Es gelte, eine handelspolitische Eskalation zu vermeiden.
Aus deutschen Werken wurden demnach 2024 hochgerechnet 51.000 Tonnen Aluminiumerzeugnisse an Kunden in den USA geliefert - zwei Prozent der jährlichen Produktion. In den vergangenen Jahren hätten sich die Aluminiumexporte in die USA fast halbiert. Die exportierten Mengen seien zwar "vergleichsweise gering" - die Zölle träfen die Unternehmen aber in einer angespannten Lage, erklärte Verbandspräsident Rob van Gils.
Scharfe Kritik an den angekündigten Zöllen übte der Chef des US-Autobauers Ford, Jim Farley. Trump habe "viel darüber gesprochen, die US-Autoindustrie zu stärken - bisher sehen wir eine Menge Kosten und viel Chaos", sagte er am Dienstag vor Analysten. Ford kaufe Stahl und Aluminium zwar überwiegend bei US-Firmen ein, diese bezögen sie jedoch im Ausland. "Dieser Preis wird also durchschlagen", sagte Farley.
G.Haefliger--VB