-
Prägend für "Generationen von Frauen": US-Feministin Gloria Steinem mit 92 Jahren gestorben
-
Lys ohne Chance gegen Andrejewa
-
Washington: Bauarbeiten für Trumps Triumphbogen beginnen
-
Polizeieinsatz wegen verdächtigen Gegenstands an Umspannwerk in Dormagen
-
50.000 Stellen betroffen: Aufsichtsrat von Volkswagen stimmt Sanierungsplan zu
-
ZDF-Umfrage vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD weiter ohne absolute Mehrheit
-
OpenAI beginnt mit Einführung von neuem KI-Modell GPT-6
-
Aufsichtsrat von Volkswagen stimmt Sanierungsplan zu - Massiver Stellenabbau
-
Struff nach kuriosem Fünfsatz-Krimi ausgeschieden
-
Vance: USA untersuchen Angriff auf iranische Hochzeit
-
Leiche von Kriegsverbrecher Mladic in Serbien eingetroffen
-
Volleyball-EM: Deutschland scheitert im Viertelfinale
-
Demokratische Republik Kongo will Botschaft in Israel nach Jerusalem verlegen
-
Britischer Regierungschef Burnham empfängt französischen Präsidenten Macron
-
Bekennerschreiben nach Angriff auf Umspannwerk in Brandenburg aufgetaucht
-
Malta: Empörung über Freispruch im Caruana-Galizia-Prozess hält an
-
Streit um Förderung: AfD-nahe Stiftung zeigt Dobrindt wegen Rechtsbeugung an
-
Nach acht Jahren Reise: Mission "BepiColombo" beginnt Anflug auf den Merkur
-
Epstein-Skandal: US-Milliardär Black verweigert Kongressanhörung
-
Nächstes Slowenen-Wunderkind: Omrzel siegt wie einst Pogacar
-
Vor US-Prozess: Venezuelas Ex-Präsident Maduro pocht auf Immunität
-
Mindestens 1280 Menschen durch Sturzflut im Himalaya ums Leben gekommen
-
Russland schließt Goethe-Institute - Berlin, Paris und Warschau zeigen sich geschlossen
-
Für bis zu 14-Jährige: New York verbannt KI aus Schulen
-
FIS-Revolution: Weltmeisterschaften auch in geraden Jahren
-
Wasserdefizit in Deutschland: Erholung durch mehr Herbstregen fraglich
-
Filmstar John Malkovich denkt mit 72 noch nicht ans Aufhören
-
SPD-Fraktion diskutiert Übergewinnsteuer auf KI-Konzerne
-
Nach Zuflucht in Deutschland: Regierungsgegner im Iran zum Tode verurteilt
-
US-Exportdefizit vergrößert sich im Juli stark
-
24-Jähriger verunglückt in bayerischen Alpen tödlich
-
Frankreichs Ex-Präsident Hollande bereitet erneute Kandidatur vor
-
Streit um Förderung: AfD-nahe Stiftung verklagt Dobrindt wegen Rechtsbeugung
-
Gericht: Herzkranker Grundschüler darf nicht von Klassenfahrt ausgeschlossen werden
-
Vier Jahre nach Nord-Stream-Anschlägen: Erster Prozess beginnt in Hamburg
-
Anklage im Fall von Schüssen auf Polizisten in Rheinland-Pfalz erhoben
-
Verletzung im Training: Reitz fehlt Leipzig wochenlang
-
Schwere Vorwürfe: Waldorfschule in Dachsberg in Baden-Württemberg bleibt vorläufig zu
-
Russland schließt Goethe-Institute - Wadephul äußert Bedauern
-
Putin weist Spekulationen über weitere Mobilmachung für Ukraine-Offensive zurück
-
Entwurf für Beschlussvorlage: SPD-Fraktion erwägt Zerschlagung von Öl-Konzernen
-
Prozess gegen ersten Nord-Stream-Verdächtigen beginnt Mitte Oktober in Hamburg
-
Suche beendet: Kanu-Olympiasieger Rauhe wird Staatsminister
-
Polizei löst Blockadeaktion vor Lüttich-Kaserne in Köln auf
-
Vertauschte Rollen: US-Star Clooney wird beim Filmfestival in Venedig zum Fotografen
-
Kanu-Olympiasieger Ronald Rauhe wird neuer Sport-Staatsminister
-
US-Importverbot für humanoide Roboter: Deutsches Start-up hofft auf Ausnahme
-
Verbesserte Konjunktur: Wirtschaftsinstitute heben Wachstumsprognosen deutlich
-
Iran greift US-Stützpunkte am Golf an - Trump droht mit weiteren US-Angriffen
-
UNO: Versorgung Überlebender in Nepal bleibt "sehr, sehr, sehr schwierig"
Landesweite Proteste gegen Gewalt an Frauen in Frankreich
"Die Scham muss die Seite wechseln": In zahlreichen Städten Frankreichs haben am Samstag tausende Menschen gegen Gewalt an Frauen demonstriert - darunter viele Frauen, aber auch Männer. Mehr als 400 Organisationen und Persönlichkeiten hatten zu Protesten unter anderem in Paris, Bordeaux, Marseille und Lille aufgerufen.
In Paris bewegte sich der Protestzug am Nachmittag vom Gare du Nord in Richtung Bastille. "Alle zwei Minuten eine Metro, alle sieben Minuten eine Vergewaltigung", war auf einem Transparent zu lesen.
"Je mehr wir sind, desto sichtbarer werden wir", sagte die Lokalpolitikerin Peggy Plou der Nachrichtenagetur AFP in Paris. "Das geht alle etwas an, nicht nur die Frauen".
Es müsse ganz schnell ein Gesetz eingeführt werden, sagte die 78-jährige Krankenschwester im Ruhestand, Marie-Claire Abiker. "Nur weil man nichts sagt, heißt das nicht, dass man einverstanden ist".
In Marseille versammelten sich laut Polizei etwa 800 Menschen am Alten Hafen. "Brechen wir das Schweigen, die Scham muss die Seite wechseln" oder "Nein heißt Nein" war auf Schildern der Teilnehmer zu lesen.
"Wir haben alle eine Rolle, insbesondere die Männer", sagte der 38-jährige Demonstrant Arnaud Garcette in Marseille. "Wir sind die Quelle des Problems und auch die Quelle der Lösungen".
Die landesweiten Proteste fanden zwei Tage vor dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen statt, der jährlich am 25. November begangen wird.
Dieses Jahr stehen die Kundgebungen unter dem Eindruck des aufsehenerregenden Vergewaltigungsprozesses von Avignon, in dem am Montag das Plädoyer der Staatsanwaltschaft beginnt. Die heute 71-jährige Gisèle Pelicot wurde von ihrem Ehemann über zehn Jahre hinweg regelmäßig mit Schlafmitteln betäubt und von diesem sowie von Fremden vergewaltigt. Der Fall erschütterte ganz Frankreich - das Opfer wird mittlerweile für ihren Mut gefeiert.
In Lille nahmen mehr als 800 Menschen an einer Tanzdemonstration zu Musik von Beyoncé, Clara Luciani und Aretha Franklin teil. "Im Jahr 2018 waren wir fast nur Frauen. Heute sind es (...) 30 Prozent Männer. Das ist wirklich eine sehr gute Nachricht" sagte die Aktivistin Amy Bah von #Noustoutes.
Die Verbände, darunter Planning familial, Fondation des femmes und #Noustoutes fordern, die aktuelle "zerstückelte und unvollständige" Gesetzgebung durch ein neues "umfassendes Rahmengesetz" zu ersetzen sowie ein Gesamtbudget von 2,6 Milliarden Euro für den Kampf gegen Gewalt an Frauen.
Die großen Gewerkschaften CGT und die CFDT schlossen sich dem Aufruf an. Die Regierungen der vergangenen Jahre hätten zahlreiche Versprechen gegeben - die Mittel seien jedoch "lächerlich gering und nehmen weiter ab", kritisierten sie.
R.Fischer--VB