-
Britischer Arzt mit Ebola nach London evakuiert
-
COP31: Lateinamerika tritt mit gespaltenen Allianzen in Antalya an
-
Brennstoffzulage 2027: Neue Auszahlungssätze und Fristen für Irland
-
Ausländische Investoren kaufen deutsche Firmen im großen Stil
-
Wachsende Einkommensungleichheit in Deutschland laut WSI-Studie
-
Nithya Raman schlägt Amtsinhaberin Karen Bass bei LA-Bürgermeisterwahl
-
Bundesregierung übernimmt hälftige Beteiligung am Rüstungskonzern KNDS
-
DA könnte ANC in Ekurhuleni ablösen – ActionSA macht Gewinne
-
Rheinmetall senkt Prognose und Aktie
-
Wall Street: KI-Sorgen lösen Tech-Verluste aus
-
Einkommen von Altenpflegern: Gehaltsspanne und regionale Unterschiede
-
Airbus prüft industrielle Investitionen in Kolumbien
-
SCANDIC FINANCE ने एलेक्स बोडी को समूह का उपाध्यक्ष नियुक्त किया
-
SCANDIC FINANCE แต่งตั้งอเล็กซ์ โบดี เป็นรองประธานกลุ่มบริษัท
-
SCANDIC FINANCE Grubu, Alex Bodi’yi başkan yardımcılığına atadı
-
Alex Bodi wiceprezesem grupy SCANDIC FINANCE
-
Алекс Боди е назначен за вицепрезидент на групата SCANDIC FINANCE
-
Alex Bodi a SCANDIC FINANCE vállalatcsoport új alelnöke
-
Ο Άλεξ Μπόντι νέος αντιπρόεδρος του ομίλου SCANDIC FINANCE
-
Volkswagen R kehrt 2027 mit Golf R 24H zum Nürburgring zurück
-
Alex Bodi byl jmenován viceprezidentem skupiny SCANDIC FINANCE
-
Alex Bodi utsedd till vicepresident för SCANDIC FINANCE-koncernen
-
تعيين أليكس بودي نائبًا لرئيس مجموعة SCANDIC FINANCE
-
Penns Sommerprogramme für Oberschüler: 23 Millionen Dollar Umsatz trotz Stipendien
-
SCANDIC FINANCEグループ、アレックス・ボディ氏を副社長に任命
-
SCANDIC FINANCE 그룹, 알렉스 보디 부사장 선임
-
亞歷克斯・博迪獲任命為 SCANDIC FINANCE 集團副總裁
-
Алекса Боді призначено віцепрезидентом групи SCANDIC FINANCE
-
Алекс Боди назначен вице-президентом группы SCANDIC FINANCE
-
Alex Bodi, numit vicepreședinte al grupului SCANDIC FINANCE
-
Alex Bodi zum Vizepräsidenten der Konzerngruppe SCANDIC FINANCE berufen
-
Großbrand zerstört Schreinerei in Krefeld und schließt Schulzentrum
-
Yuja Wangs VR-Erfahrung 'Playing with Fire' in London
-
Kad Merad und Julia Vignali: Die verzögerte Begegnung
-
Hornissennest unterbricht Bonner Straßenbahnlinien 61 und 62
-
Falsche Bombendrohungen beeinträchtigen rund zehn Europaflüge
-
Champions League: RB Leipzig und Demichelis müssen Haaland stoppen
-
RB Leipzig muss gegen Manchester Citys Torjäger Haaland bestehen
-
UBC-Professorin verteidigt Polizeieinsatz gegen Steven Galloway als Fürsorgeakt
-
Spaniens Verkehrsminister Puente tritt nach Zugkatastrophe zurück
-
Kritik an Puente nach Zugunglück von Urda
-
El-Sayed verteidigt Senatssitz für Demokraten in Michigan
-
Hawai‘i sichert Mountain-West-Turnier-Platz durch Unentschieden
-
Harry fürchtet Ausschluss aus dem britischen Königserbe
-
Brand bei Berchem verursacht Verspätungen und Zugausfälle
-
Hamburger Senat hält Berechnungen zu Elbtower-Museumsalternativen zurück
-
Carlos Cuerpo übernimmt interimistisch das spanische Verkehrsministerium
Kräftiges Plus bei Steuereinnahmen erwartet - Lindner mahnt zur Vorsicht
220,4 Milliarden Euro mehr als zuvor gedacht - dieses Einnahmeplus sagt die neue Steuerschätzung Bund, Ländern und Kommunen bis 2026 voraus. Allerdings sind darin bereits auf den Weg gebrachte Steuersenkungen nicht berücksichtigt, zudem steht die Prognose wegen des Ukraine-Kriegs auf unsicheren Füßen. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) ermahnte die Koalition zur Ausgabendisziplin. Union und Linke forderten mehr Entlastung für die Bürger.
Die finanziellen Folgen der bereits beschlossenen, aber noch nicht in Kraft getretene Entlastungspakete bezifferte das Ministerium am Donnerstag auf insgesamt 51,1 Milliarden Euro bis 2026, davon allein 21,92 Milliarden Euro im laufenden Jahr. Auf den Bund entfallen davon 2022 rund 16,7 Milliarden Euro. Die von den Steuerschätzenden vorausgesagten Mehreinnahmen von 16,9 Milliarden Euro im Vergleich zur November-Schätzung würden damit wieder aufgefressen.
"Daneben sind weitere Gesetzgebungsvorhaben in Planung, die voraussichtlich das Aufkommen der Steuereinnahmen zusätzlich verringern werden und für die im Bundeshaushalt ebenfalls entsprechend Vorsorge getroffen werden muss", erklärte das Finanzministerium. Unter dem Strich könnte sich für den Bund also sogar ein Einnahmeminus statt eines Zuwachses ergeben.
"Es gibt keinen Anlass für Jubelmeldungen", sagte daher auch Lindner bei der Vorstellung der neuen Zahlen. "Es gibt nicht einen Grund, feuchte Augen zu bekommen und lange gehegte Vorhaben nun anzugehen", warnte der Finanzminister die Koalition vor neuen Ausgabewünschen. "Alle gemeinsam haben wir uns den Realitäten zu stellen." Es gebe "keine großen Verteilungsspielräume".
Allerdings kündigte Lindner an, die kalte Progression anzupacken - so wird der Effekt genannt, dass Menschen durch Lohnerhöhungen in einen höheren Steuertarif rutschen, ohne dass das Lohnplus die Inflation ausgleichen würde.
Am Ziel, ab 2023 die Schuldenbremse wieder einzuhalten, will Lindner festhalten. Jedoch werde dies "kein Selbstläufer", sagte er.
Der Grünen-Finanzexperte Sven-Christian Kindler warnte vor einer zu strengen Haushaltspolitik. "In eine Krise und in einem Transformationsprozess spart man nicht hinein, sondern man handelt aktiv und finanziert das Notwendige", erklärte er. Kindler deutete zudem an, dass auch Steuerhöhungen für Reiche sinnvoll sein könnten: "Eine gerechte Steuer- und Finanzpolitik, bei der starke Schultern in einer Krise mehr tragen, ist aktueller denn je."
Der Unions-Haushaltspolitiker Christian Haase (CDU) erkläre, der Staat solle "die Inflationsgewinne" zurückgeben. Er bezog sich darauf, dass ein Teil des berechneten Steuerzuwachses durch die hohe Inflation erklärt werden kann, wenngleich Lindner betonte, der Effekt sei eher klein. "Bürger und Unternehmen ächzen unter den extremen Teuerungen beispielsweise bei Lebensmitteln, Rohstoffen und Energie", erklärte Haase. "Hier muss wirksam gegengesteuert werden."
Linken-Finanzexperte Christian Görke mahnte ebenfalls: "Während der Alltag für viele Menschen unbezahlbar wird, weil Tanken, Heizen und Essen immer teurer werden, klingelt beim Finanzminister die Kasse." Daher seien "Rekordentlastungen für die Verbraucher das Gebot der Stunde". Außerdem forderte Görke, die großen Energiekonzerne als "Krisenprofiteure" in die Pflicht zu nehmen und deren "außerordentliche Gewinne" abzuschöpfen.
M.Furrer--BTB