-
Prozess um Nord-Stream-Sprengung: Gericht lehnt Antrag auf Einstellung ab
-
Mercedes senkt Gewinnerwartung wegen weiter wegbrechenden China-Geschäfts
-
US-Rapper Jay-Z tritt in Super-Bowl-Halbzeitshow auf
-
OLG-Entscheidung: NSU-Mittäterin Zschäpe bleibt mindestens bis 2035 im Gefängnis
-
Richtungsweisende Parlamentswahl in Israel - Enges Rennen erwartet
-
Danks: "Kompany in guter Stimmung"
-
Dieselskandal: Weitere Verfahren gegen VW-Manager beginnen im November
-
Pistorius und vier Amtskollegen fordern "stärkeres Europa für stärkere Nato"
-
Merz wirbt in Singapur für Investitionsstandorte Deutschland und Europa
-
Zwei chinesische Sponsoren beenden Kooperation mit Mbappé
-
Kein Anschlag laut Polizei: Auto fährt in Niedersachsen in Menschengruppe
-
Toter in Treppenhaus in Mainz entdeckt - 41-Jähriger festgenommen
-
Baden-Württemberg: Am Straßenrand liegender Mann verursacht Unfall
-
EU-Länder wollen mehr Spielraum bei Vergabe europäischer Agrargelder
-
Mutter und Sohn in Hessen von eigenem Hund angegriffen und schwer verletzt
-
Auto fährt in Niedersachsen in Menschengruppe - Mehrere Verletzte
-
"König Harry": Pressestimmen zur Verleihung des Ballon d'Or
-
Meghan gibt Teilnahme an beliebter australischer Koch-Show bekannt
-
Barmer: Notfallbehandlungen in jeder zehnten Klinik binnen zehn Jahren verdoppelt
-
NHL: Drasaitl verliert deutsches Duell mit Seider
-
Richtungsentscheidung in Israel: Wahllokale öffnen für Parlamentswahl
-
Nächster Sieg für Schröder und Charlotte - Hartenstein stark
-
US-Verteidigungsministerium benennt erstes Atom-U-Boot für australischen Marinestützpunkt
-
Kane wird emotional: Rührende Worte an seine Familie
-
"Halb so wild": Prass nimmt Gelb-Rot mit Humor
-
Kane gewinnt Ballon d'Or: "Bayern eine Bühne für Weltklasse"
-
Ziel Olympia: Eiskunstläuferin Gerke wechselt die Disziplin
-
Hamburger Prozess um Sprengung von Nord-Stream-Pipelines wird fortgesetzt
-
EU stellt Pläne für "Abschiebeagentur" Frontex vor
-
Merz zum Auftakt seiner Asienreise in Singapur
-
Steinmeier beginnt mehrtägige China-Reise mit Besuch von VW-Entwicklungszentrum
-
Israelis wählen neues Parlament - Netanjahu unter Druck
-
Erklärung: Partei von Flávio Bolsonaro erkennt Lulas Wiederwahl in Brasilien an
-
Begrenzte Waffenruhe in russisch besetzter ukrainischer Stadt Oleschky in Kraft getreten
-
Oxfam: Superreiche verursachen mit Privatjets und Investitionen enorme Klimaschäden
-
Pressestimmen zur Verleihung des Ballon d'Or
-
Kane: Ohne den FC Bayern "nicht möglich"
-
Ballon d'Or: Bayern-Superstar Kane triumphiert
-
Barca dominiert Gala - auch de la Fuente und Putellas geehrt
-
Barca dominiert Ballon-d'Or-Gala - auch de la Fuente geehrt
-
Nach Bolsonaros Niederlage: Trump nennt Brasilien-Wahl "manipuliert"
-
Tödlicher Schusswaffenangriff bei Paris: Verdächtiger bestreitet rassistisches Motiv
-
Flavio Bolsonaro darf nach eigenen Angaben Brasilien nicht verlassen
-
Nach Machados Rückkehr: Venezuelas Übergangspräsidentin wirft ihr "Show" vor
-
US-Demokraten fordern Sonderermittler zu Trumps Verbindungen zu Epstein
-
Verteidigungsministertreffen: Pistorius spricht Putin ernsthaften Friedenswillen ab
-
Er spielte Navigator Chekov: "Star Trek"-Schauspieler Walter Koenig ist tot
-
Microsoft bietet jedem vierten Mitarbeiter eine Abfindung an
-
Iran und Länder des Mekka-Abkommens vereinbaren weitere Gespräche über Zusammenarbeit
-
Trotz Fangverboten: Deutsche Ostseefischer dürfen 2027 weiter Hering fischen
Seoul: Nordkorea feuert zwei Raketen ab
Nordkorea hat am Montag den zweiten Raketenstart innerhalb von 48 Stunden ausgeführt. Südkoreanischen Angaben zufolge feuerte Pjöngjang zwei Raketen ab. Erst am Samstag hatte Pjöngjang eine Interkontinentalrakete abgefeuert, was die Bundesregierung und UN-Generalsekretär António Guterres verurteilten.
Bei den am Montag von Nordkorea abgefeuerten Raketen handelt es sich nach Angaben des südkoreanischen Militärs um "zwei ballistische Kurzstreckenraketen". Sie seien aus dem Gebiet Sukchon in der Provinz Süd-Pyongan abgeschossen worden. Das südkoreanische Militär bezeichnete die Raketenstarts als "schwere Provokation" und forderte Nordkorea auf, sie "unverzüglich" einzustellen.
Auch Tokio bestätigte den Start am Montag. Das Büro des japanischen Ministerpräsidenten Fumio Kishida erklärte, Nordkorea habe "eine vermutlich ballistische Rakete" abgeschossen. Die Küstenwache gab Alarm wegen mehrerer Geschosse.
Nordkorea gab kurz darauf eine Erklärung ab, in der es hieß, es habe "zwei Schüsse mit 600-Millimeter-Mehrfachraketenwerfern" ins Ostmeer abgefeuert. Das Ostmeer ist auch als Japanisches Meer bekannt. Pjöngjang erklärte, die nordkoreanische Armee habe die Übung am Montag als Reaktion auf gemeinsame Übungen von Südkorea und den Vereinigten Staaten ausgeführt. Nordkorea machte beide Länder laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA zudem für die sich verschlechternde Sicherheitslage verantwortlich.
Die mächtige Schwester von Nordkoreas Staatschef Kim Jon Un, Kim Yo Jong, kündigte in einer am frühen Montag veröffentlichten Erklärung an, Pjöngjang werde weiterhin "entsprechende Gegenmaßnahmen" gegen Schritte Washingtons und Seouls ergreifen, die Nordkorea als Bedrohung empfinde. "Die Häufigkeit der Nutzung des Pazifiks als Schießplatz hängt vom Verhalten der US-Streitkräfte ab", sagte sie in einer von KCNA verbreiteten Erklärung.
Pjöngjang hatte am Samstag bereits eine Interkontinentalrakete abgefeuert und dies später als erfolgreiche "Überraschungsübung" bezeichnet. Die Übung habe Pjöngjangs "Fähigkeit zu einem tödlichen nuklearen Vergeltungsschlag" bewiesen. Die Vereinigten Staaten und Südkorea hatten als Reaktion auf den Raketentest am Sonntag gemeinsame Manöver der Luftwaffe abgehalten.
Die Bundesregierung verurteilte am Sonntag Pjöngjangs Start einer Interkontinentalrakete "auf das Schärfste". Der Raketenstart "gefährdet sowohl die Sicherheit unserer Partner in der Region als auch die internationale Sicherheit in eklatanter Weise", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts.
Auch UN-Generalsekretär Guterres verurteilte Nordkoreas Start einer Interkontinentalrakete. Guterres habe Pjöngjang erneut aufgefordert, "unverzüglich von weiteren Provokationen abzusehen", ließ er über seinen Sprecher Stephane Dujarric erklären.
Die militärischen Spannungen auf der koreanischen Halbinsel haben sich zuletzt drastisch verschärft. Die kommunistische Führung in Pjöngjang droht immer wieder mit einer militärischen Eskalation in der Region und hatte zuletzt angekündigt, das eigene Atomwaffenarsenal "exponentiell" auszubauen. Angesichts der anhaltenden Provokationen Nordkoreas hatten Südkorea und die USA wiederum ihrerseits Ende Januar verstärkte Manöver angekündigt.
P.Anderson--BTB