-
SPD-Politiker: Zugang zu Integrationskursen wird wieder etwas erleichtert
-
Offiziell: Nationalspielerin Cerci verlässt Hoffenheim
-
Zahl der Fahrraddiebstähle sinkt - aber der Wert der gestohlenen Räder steigt
-
Rohstoffmangel wegen Iran-Kriegs: Chipstüten in Japan künftig in grau
-
Hantavirus auf der "Hondius": WHO-Chef gibt nach Evakuierung noch keine Entwarnung
-
Warken hält an Verabschiedung von Krankenversicherungs-Reform bis zur Sommerpause fest
-
Klingbeil hofft bei Koalitionstreffen auf Fahrplan für Reform-Gesamtpaket
-
Maskenlieferungen in Pandemie: Bundesgerichtshof verhandelt im September
-
Erneut Zwergflusspferd in Berliner Zoo geboren
-
Altmaier sieht Kanzler verantwortlich für handwerkliche Defizite der Regierung
-
Russland setzt Angriffe in der Ukraine nach Waffenruhe-Ende fort
-
Reichinnek fordert "Energiekrisengeld" und Neun-Euro-Ticket
-
Sechs Jahre Haft nach tödlichem Nachbarschaftsstreit für Mann in Stuttgart
-
ESC-Finale: Musiker wavvyboi verkündet Punkte von deutscher Jury
-
Erste Landtagssitzung in Baden-Württemberg: Strobl neuer Parlamentspräsident
-
Sarkozy-Prozess: Staatsanwaltschaft fordert Verurteilung wegen Korruption
-
SPD-Politiker: Dobrindt will Zugang zu Integrationskursen wieder etwas erleichtern
-
Dutzende Staaten beraten in Japan über Schutz der Antarktis
-
Hantavirus: Vier deutsche Schiffspassagiere in Heimatregionen angekommen
-
Klimawandel und El Niño: Forscher warnen vor extremen Waldbränden
-
Deutschland im Visier staatlicher Cyberangriffe - KI spielt immer größere Rolle
-
Vier Festnahmen bei Razzia wegen Bestechung im Baugewerbe in Hessen und Bayern
-
Gislason vor Dänemark-Tests: "Kleines Handballfest im Frühjahr"
-
Europarat prangert abnehmende Hilfsbereitschaft für Ukrainer an
-
Streich wird WM-Experte beim ZDF
-
Kraftstoffpreise treiben Inflation - Preisanstieg im April dennoch eher moderat
-
Sechseinhalb Jahre Haft für Sporttrainer aus Hessen wegen sexuellen Missbrauchs
-
WHO-Chef über Hantavirus-Ausbruch: Unsere Arbeit ist noch nicht vorbei
-
Frauenleiche in Auto in Baden-Württemberg: Obduktion bestätigt Tod durch Messerstiche
-
Kritik an Premierminister Starmer: Erste britische Staatssekretärin tritt zurück
-
Viele Stars, keine Hollywood-Studios: Cannes-Festival beginnt
-
Buhrufe bei Kanzlerrede: Merz dringt auf DGB-Kongress auf Reformen auch bei der Rente
-
Nutzung von Artikeln durch Onlinedienste: EU-Länder dürfen Verlage unterstützen
-
Durchsuchungen wegen Schwarzarbeit in Baugewerbe in mehreren Bundesländern
-
Hantavirus: Positiv getesteter Spanier leidet unter Symptomen
-
Erfolge in 80er Jahren: Ehemaliger Relax-Sänger Peter Volkmann gestorben
-
Bundespolizist bei Schießübung in Schleswig-Holstein tödlich verletzt
-
Merz dringt auf DGB-Kongress auf Reformen - Fahimi fordert gerechte Lastenverteilung
-
Streit über Schadenersatz in Lkw-Kartell geht in die nächste Runde
-
Baden-Württemberg: Hafturteil gegen Islamlehrer wegen Missbrauchs von Jungen rechtskräftig
-
Millionenbetrug mit Coronatests: Drei Jahre Haft für Mann in Köln
-
Tödlicher Raubüberfall in Rheinland-Pfalz: Lebenslange Haft für Raubmord
-
Für 99,99 Euro hin und zurück: DB bietet Familien-Sommerferien-Ticket an
-
Debatte um Social-Media-Verbot: Von der Leyen stellt EU-Gesetz in Aussicht
-
Deutsche Unternehmerfamilie Lohmiller bei Flugzeugabsturz in Namibia ums Leben gekommen
-
Väter bei Geburt von Kindern heute im Schnitt älter als vor 30 Jahren
-
Kiew: Russland setzt Luftangriffe in der Ukraine fort
-
Ex-Ministerpräsident Kretschmann will im Ruhestand reisen und wandern
-
Zahl registrierter Schutzsuchender im vergangenen Jahr gesunken
-
Nach Tomahawk-Absage der USA: Ukraine bietet weitreichende Drohnen und Raketen an
Viele Stars, keine Hollywood-Studios: Cannes-Festival beginnt
Viele internationale Stars und eine starke deutsche Präsenz prägen das diesjährige Filmfestival von Cannes, das am Abend mit einer Gala beginnt. Die französisch-malische Schauspielerin Eye Haïdara moderiert die Eröffnungsfeier, bei der der für seine "Herr der Ringe"-Trilogie bekannte neuseeländische Regisseur Peter Jackson eine Ehrenpalme verliehen bekommt.
Unter den 22 Filmen, die im Wettbewerb um die Goldene Palme antreten, sind drei deutschsprachige: Die Regisseurin Valeska Grisebach stellt ihren Film "Das geträumte Abenteuer" vor, der in der Grenzregion zwischen Bulgarien, Griechenland und der Türkei spielt.
Die Österreicherin Marie Kreutzer hat für ihren Film "Gentle Monster" auch französische Stars wie Léa Seydoux und Catherine Deneuve gewonnen. Und der polnische Filmemacher Pawel Pawlikowski erzählt in seinem Schwarz-Weiß-Film "Vaterland" die Rückkehr des Schriftstellers Thomas Mann mit seiner Tochter Erika 1949 aus den USA nach Deutschland. Die Hauptrollen spielen Hanns Zischler, Sandra Hüller und August Diehl.
Der Schauspieler Lars Eidinger spielt gleich in zwei Filmen mit: Im Wettbewerbsfilm "Moulin" über den französischen Widerstandskämpfer Jean Moulin spielt er den Gestapo-Chef Klaus Barbie, und im Film "Heimsuchung" des Regisseurs Volker Schlöndorff, der Verfilmung eines Romans von Jenny Erpenbeck, ist er in einer der Hauptrollen zu sehen.
Obwohl die großen Hollywoodstudios dieses Mal fehlen, werden zahlreiche Stars aus den USA erwartet, unter ihnen Adam Driver, Demi Moore, Kristen Stewart und Barbra Streisand. Schauspieler und Hobbypilot John Travolta stellt seinen ersten Film als Regisseur vor, über den ersten Nachtflug eines Jungen, der zugleich den Beginn seiner Leidenschaft für das Fliegen erzählt.
Auf dem roten Teppich wird zudem viel internationale Prominenz erwartet, darunter Penélope Cruz, Marion Cotillard und Pedro Almodóvar. Der iranische Regisseur Asghar Farhadi hat für seinen Film "Histoires parallèles" (Parallele Geschichten) die Schauspielerinnen Isabelle Huppert und Virginie Efira verpflichtet. Sein Landsmann Jafar Panahi hatte im vergangenen Jahr die Goldene Palme für den Film "Ein einfacher Unfall" gewonnen.
Festivalchef Thierry Frémaux bekräftigte kurz vor Beginn des Festivals seine Ablehnung einer Frauenquote für die Wettbewerbsfilme. In diesem Jahr sind lediglich fünf der 22 Filme von Regisseurinnen, was Kritik ausgelöst hatte. Frémaux verwies darauf, dass zumindest die Jurys und die Festivalleitung paritätisch besetzt seien. Auf dem diesjährigen Festivalplakat ist eine Szene aus dem feministischen Roadmovie "Thelma und Louise" zu sehen, was das Kollektiv 50/50, das für die Gleichstellung der Frauen in der Filmindustrie eintritt, als heuchlerisch angeprangert hatte.
Das Fehlen der großen Hollywoodstudios wie Universal, Warner und Disney bei dem diesjährigen Festival erklären Experten mit einer abnehmenden Risikobereitschaft: Anstatt sich der Gefahr schlechter Festival-Kritiken auszusetzen, setzen die Studios zunehmend auf PR durch Influencer in Online-Netzwerken.
Zu dem internationalen Filmfestival, das bis zum 23. Mai an der südfranzösischen Côte d'Azur stattfindet, sind etwa 40.000 Teilnehmer angemeldet. Anders als auf der Berlinale sind die meisten Filme nur für registrierte Teilnehmer zugänglich. Als Eröffnungsfilm wird die französische Komödie "La Vénus Electrique" (Die elektrische Venus) gezeigt, die Ende der 20er Jahre in Paris spielt.
S.Leonhard--VB