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Rattengift in Hipp-Babykost: APA meldet Festnahme eines Verdächtigen
Im Fall der mutmaßlichen versuchten Erpressung des Babynahrungsherstellers Hipp mit Rattengift in Babynahrung ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA am Samstag unter Berufung auf die Landespolizeidirektion Burgenland berichtete, wurde ein 39-Jähriger gefasst. Nähere Angaben machte die Polizei demnach aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht.
Dass die Festnahme, wie die "Kronen Zeitung" berichtete, in Salzburg erfolgte, bestätigte der Sprecher der Landespolizeidirektion Burgenland, Helmut Marban, der APA nicht. Der Verdächtige befinde sich noch in Polizeigewahrsam und solle dann in die Justizanstalt Eisenstadt eingeliefert werden.
Dem Verdächtigen werden in Österreich vorsätzliche Gemeingefährdung und versuchte absichtliche schwere Körperverletzung zur Last gelegt. Auch in Deutschland ermittelt in dem Fall die Staatsanwaltschaft.
Mitte April hatte Hipp einen Rückruf von Babykostgläschen in Österreich gestartet. Laut der bayerischen Polizei wurden in Österreich, Tschechien und der Slowakei mehrere manipulierte Gläser festgestellt. In einem Gläschen, das in einem Supermarkt im burgenländischen Eisenstadt beschlagnahmt wurde, wiesen Ermittler 15 Mikrogramm Rattengift nach.
C.Stoecklin--VB