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Venezuela lässt drei inhaftierte Deutsche frei - Wadephul würdigt dies als Geste
Die Behörden in Venezuela haben drei dort inhaftierte Deutsche aus dem Gefängnis entlassen. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) wertete die Freilassung am Freitag als "Schritt in die richtige Richtung und eine Geste hin zu konstruktiveren Beziehungen". Angaben zu den Freigelassenen und den Gründen für deren Inhaftierung wollte das Auswärtige Amt nicht machen - auch unter Verweis auf den Persönlichkeitsschutz.
"Wir konnten bis zuletzt die genauen Haftgründe nicht im Detail nachvollziehen", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts. Dies spreche dafür, "dass das Gründe sind, die wir so nicht teilen". Das Justizsystem in Venezuela sei "intransparent", deswegen sei es auch schwer zu sagen, ob die inhaftierten Deutschen als politische Häftlinge zu betrachten waren.
Das Auswärtige Amt habe sich "sehr hochrangig vor Ort" um die Freilassung bemüht, sagte der Sprecher weiter. Das Amt gehe davon aus, dass derzeit noch eine niedrige einstellige Zahl an Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit in Venezuela inhaftiert sei.
L.Stucki--VB