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Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
Biden zahlt bei Essensstop in Schnellrestaurant das Vierfache der verlangten Summe
Großzügig hat sich US-Präsident Joe Biden am Donnerstag bei einem kurzen Essensstopp in Los Angeles gezeigt. Der 79-Jährige zahlte fast das Vierfache der geforderten Summe für zwei Quesadillas und sechs Tacos für sich und seine Begleiterinnen und sagte dem Kassierer mit einem strahlenden Lächeln, er solle den zu viel gezahlten Betrag zur Begleichung der Rechnung des nächsten Kunden nutzen.
Biden war mit der kalifornischen Abgeordneten Karen Bass und Hilda Solis von der Bezirksregierung von Los Angeles in das Schnellrestaurant gekommen. Zunächst hatte der Kassierer versucht, Biden eine Gunst zu erweisen. Der Präsident erhalte einen 50-prozentigen Nachlass wegen seines Dienstes für die Öffentlichkeit und müsse daher nur 16,45 Dollar zahlen, sagte der Kassierer. Biden gab ihm aber stattdessen 60 Dollar.
Kurz vor den Kongresswahlen im November schaden deutliche Preissteigerungen der Popularität des demokratischen US-Präsidenten. Die jährliche Inflationsrate in den Vereinigten Staaten hat mittlerweile 8,2 Prozent erreicht. Für kommende Woche kündigte Biden Entscheidungen zur Eindämmung der Spritpreise an, die weiterhin "zu hoch" seien.
Biden tourt derzeit durch mehrere Bundesstaaten, um Kandidaten seiner Demokratischen Partei für die Kongress-Zwischenwahlen am 8. November zu unterstützen. Die Demokraten drohen dabei ihre Mehrheit im US-Repräsentantenhaus zu verlieren.
I.Meyer--BTB