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Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit nach Lungen-OP aus Krankenhaus entlassen
Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit ist knapp einen Monat nach ihrer Lungentransplantation aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das teilte das Königshaus in Oslo am Dienstag mit und zitierte dabei den Chef der Pneumologie des Rikshospitalet, Are Holm, mit den Worten: "Der Gesundheitszustand der Kronprinzessin ist gut, den Umständen entsprechend."
Mette-Marit erklärte, sie wisse die Aufmerksamkeit, "die mir durch so viele Menschen in ganz Norwegen während meiner Krankheit zuteil wurde, enorm zu schätzen". "Das hat mir Kraft gegeben, als ich sie am meisten brauchte. Vielen Dank", erklärte die Kronprinzessin in der Mitteilung. Zudem dankte sie allen Organspendern und dem Krankenhauspersonal, das sich um sie gekümmert habe.
Mette-Marit hatte Mitte Juni eine Spenderlunge erhalten. Bei ihr war 2018 eine seltene Form der Lungenfibrose diagnostiziert worden. Die unheilbare Krankheit führt zu einer Vernarbung des Lungengewebes und dadurch zu Atemnot. Zuletzt hatte sich Mette-Marits Gesundheitszustand stark verschlechtert. Bei öffentlichen Terminen musste sie ein mobiles Sauerstoffgerät tragen.
Kronzprinz Haakon zeigte sich "ungeheuer erleichtert", dass seine Ehefrau Mette-Marit aus dem Krankenhaus zurück sei.
Erste Bilder von Mette-Marit nach der Lungen-OP hatte das norwegische Königshaus am 6. Juli veröffentlicht. Sie zeigten die 52-Jährige lächelnd auf einem Sofa neben ihrem Ehemann Haakon beim Fußball-Gucken. Ein zweites Foto zeigte, wie das Paar aus dem Fenster eine jubelnde Menschenmenge beobachtet, die Norwegens historischen Sieg gegen Brasilien im Achtelfinale der Fußball-WM feierte.
B.Wyler--VB