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Umfrage: Bevölkerung bei Rettungsversuchen für Wal gespalten
Die Bevölkerung ist hinsichtlich der privaten Rettungsversuche für den in der Ostsee festliegenden Buckelwal gespalten. Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Forsa-Umfrage für die Sender RTL und ntv halten 42 Prozent der Befragten die bisherigen Bemühungen für richtig. 40 Prozent lehnen die Rettungsaktion ab, 18 Prozent sind unentschieden. Besonders Frauen und jüngere Menschen unter 45 Jahren bewerten die Rettungsversuche demnach eher positiv.
Auch bezüglich der Frage nach einer Fortsetzung der Rettungsbemühungen gibt es keine klare Mehrheit - 39 Prozent sprechen sich dafür aus, 45 Prozent dagegen. Unter den Gegnern einer weiteren Rettung plädiert eine deutliche Mehrheit für ein Ende der menschlichen Eingriffe. Fast drei Viertel (74 Prozent) sind der Meinung, der Wal solle in Ruhe gelassen werden. Jeder Vierte (25 Prozent) spricht sich dafür aus, das Tier zu töten, um es von weiterem Leid zu erlösen.
Das von Fachleuten bereits aufgegebene und mutmaßlich schwerkranke Tier irrte seit Anfang März vor der Ostseeküste umher und strandete dabei wiederholt. Seit dem 31. März liegt es in einer Seitenbucht bei Poel vor Wismar fest. In der vergangenen Woche gaben die Behörden grünes Licht für eine Art letzten Rettungsversuch der von zwei Unternehmern finanzierten Privatinitiative. Bisher führte das aber nicht zum Erfolg.
K.Sutter--VB