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Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
Louvre-Museum in Paris wegen Streiks nur teilweise geöffnet
Das wegen eines spektakulären Diebstahls in die Kritik geratene Louvre-Museum in Paris kann wegen eines Streiks erneut nur teilweise öffnen. Etwa 350 Beschäftigte stimmten nach Gewerkschaftsangaben am Montag einstimmig für eine Fortsetzung des kurz vor Weihnachten begonnenen Streiks, um gegen die Arbeitsbedingungen zu protestieren. Die Museumsleitung erklärte, dass die Meisterwerke des Museums weiterhin zu besuchen seien, unter ihnen die Mona Lisa und die Venus von Milo. Teile des Museums blieben jedoch geschlossen.
"Es gibt keine ausreichenden Fortschritte", sagten Gewerkschaftsvertreter mit Blick auf die Verhandlungen mit dem Kulturministerium. Die Gewerkschaften protestieren gegen das ihrer Ansicht nach zu geringe Aufsichtspersonal, gegen die erhöhten Eintrittspreise für Nicht-EU-Ausländer, die ohne Ermäßigung Mitte Januar auf 32 Euro steigen sollen, und gegen die Verzögerung von Renovierungsarbeiten.
Unterdessen wurde bekannt, dass der Louvre 2025 die Schwelle von neun Millionen Besuchern überschritten und damit einen neuen Rekord erreicht hat. Etwa 73 Prozent der Besucher stammten aus dem Ausland, 2024 waren es 77 Prozent gewesen. Von den ausländischen Besuchern stammen etwa 40 Prozent aus Nicht-EU-Ländern. Etwa 44 Prozent der Besucher sind jünger als 26 Jahre.
Das weltberühmte Pariser Museum erlebte 2025 ein Jahr voller Pleiten und Pannen. Im Oktober hatten vier Männer mit schlichten Mitteln - einem Lastenaufzug und Trennschleifern - einen Teil der französischen Kronjuwelen gestohlen. Später wurde ein internes Dokument bekannt, in dem genau vor dieser Art eines möglichen Einbruchs gewarnt wurde. Die vier Täter sitzen in Untersuchungshaft, die gestohlenen Juwelen bleiben verschwunden. Vermutlich haben Hehler die Edelsteine herausgebrochen und das Gold eingeschmolzen. Zudem wurde ein größerer Wasserschaden bekannt, bei dem 400 historische Dokumente beschädigt wurden.
C.Kreuzer--VB