-
"Fall Balogun": Norwegen will Beschwerde einreichen
-
Verweste Frauenleiche in Koffer: Zwölf Jahre Haft für Mann in Stuttgart
-
Wechsel perfekt: Adeyemi ist jetzt ein "Culer"
-
Bahnunternehmen fordern vom Bund Übernahme von Mehrkosten für Schienenmaut
-
Sammer schlägt Alarm: "Zukunft steht auf dem Spiel"
-
Varta-Investor will kriselnden Batteriehersteller in Teilen weiterführen
-
Zahl der Alleinerziehenden leicht zurückgegangen - Armutsrisiko bleibt hoch
-
Inmitten von Iran-Krieg: USA schließen Abkommen mit Saudi-Arabien über ziviles Atomprogramm
-
Wettbewerbsverstöße: EU verhängt 890 Millionen Euro Strafe gegen Google
-
Geschäftsmann in Bayern getötet: 37-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
-
Brasilien will US-Zöllen trotzen: "Werden uns andere Abnehmer suchen"
-
Bericht: AfD-Politik träfe Menschen in AfD-Hochburgen besonders hart
-
UNO: Debatte um Guterres-Nachfolge - Spekulation über Trump-Favoriten Infantino
-
Brot für die Welt warnt vor Folgen von Mittelkürzungen für Entwicklungshilfe
-
Verwaltungsgericht: Kein Aufenthaltstitel bei gefälschten Integrationsnachweisen
-
Wegen Klopp: DFB lädt zu PK
-
Autoabsatz in der EU im ersten Halbjahr deutlich gestiegen
-
Medien: Weltmeister Rodri zu Real Madrid?
-
Barmer-Umfrage: Mehrheit gegenüber KI-Einsatz in Medizin aufgeschlossen
-
Bremen: Verhinderter Autodieb schläft hinter Steuer von aufgebrochenem Wagen ein
-
Wohnungsbau: Ifo-Institut erwartet für 2026 Rückgang der Fertigstellungen
-
Russland warnt USA vor weiteren "inakzeptablen" Waffenlieferungen an die Ukraine
-
Karlsruhe: Kein Tempolimit für Gesetze nach Streit um Ampel-Heizungsgesetz
-
Google-Mutter Alphabet steigert Quartalszahlen deutlich und stockt Investitionen auf
-
Tesla steigert Umsatz - Musks massive Investitionspläne verunsichern Anleger
-
Einnahmen in Arztpraxen nach zwei Jahren wieder stärker gestiegen als Ausgaben
-
Popp traut BVB den Weg in die Bundesliga zu
-
Zahl der Alleinerziehenden geht in Zehnjahresvergleich leicht zurück
-
Bild: Millionenspende für Klopp
-
74-Jähriger in Sachsen-Anhalt von Zug erfasst und ums Leben gekommen
-
Ausbildung hat bei der Jugend gutes Image - doch manche zweifeln an ihrer Chance
-
Jugendliche unternehmen in Thüringen nächtliche Spritztour auf Autobahn
-
Proteste in Indien: Modi kündigt harte Strafen für Prüfungsbetrug an
-
Del Bosque: Spaniens Trainerqualität wichtiger Faktor
-
Gewalt in Mexiko: Bürgermeister und Journalist erschossen
-
Bundestrainer Kohlmann traut Zverev Angriff auf Platz eins zu
-
Lewandowski mit Niederlage beim Debüt gegen Messi-Klub
-
12.000 Menschen wegen Waldbrands in Touristenregion bei Bordeaux evakuiert
-
7er-Rugby: Wolfpack greift nach zweitem EM-Titel
-
Pedersen sauer: "Kämpferischster Fahrer? Witzlos"
-
Studie: Ohne technischen Fortschritt wird Wirtschaft in Deutschland schrumpfen
-
Nach Ankündigung von Seeblockade: Huthi-Miliz greift saudiarabische Öltanker an
-
Bundesverfassungsgericht urteilt über Tempolimit für Gesetze
-
Lawrow und Rubio führen Gespräch am Rande von Außenministertreffen in Manila
-
Defekt an Zugmaschine: Castor-Transport von Jülich nach Ahaus abgesagt
-
Nach Seeblockade-Verkündung: Huthi-Miliz meldet Angriffe auf saudiarabische Tanker
-
US-Repräsentantenhaus billigt mehr als eine Billion Dollar fürs Pentagon für 2027
-
Geldmangel in Tierheimen: Tierschutzbund kritisiert Bundesregierung
-
Nach neuen gegenseitigen Drohungen: USA melden weitere Angriffe auf den Iran
-
US-Abgeordnete verabschieden 95 Milliarden Dollar schweren Haushaltsplan
Junge Deutsche nach zwölftägiger Odyssee im australischen Busch gerettet
Rettung aus der lebensfeindlichen Wildnis: Eine seit zwölf Tagen vermisste Deutsche ist lebend im australischen Busch gefunden worden. Die 26-jährige Carolina W. habe ein "Trauma" hinter sich, das sie mit "Tapferkeit" überstanden habe, teilte die Polizei im Bundesstaat Western Australia am Freitag mit. Nachdem sie bei ihrer Odyssee durch den Busch Opfer heftiger Mücken-Attacken geworden war, wurde die junge Frau im Krankenhaus behandelt. Sie sei aber nicht schwer verletzt, hieß es.
Martin Glynn von der Polizei in Western Australia sprach von einer "bemerkenswerten Geschichte" der jungen Deutschen. Sie sei "von Mücken aufgefressen" worden. "Sie hat offensichtlich eine abenteuerliche Reise hinter sich, ein Trauma", führte Glynn vor Journalisten aus und lobte "ihre Tapferkeit angesichts der Umstände dort draußen".
Nach ihrer Rettung sei die Deutsche "in einer ziemlich schwachen Verfassung" in den kleinen Ort Beacon und von dort nach Perth gebracht worden, berichtete Glynn. Das australische Fernsehen zeigte Bilder, wie die Gerettete in einem langen beigefarbenen Kleid und einer blauen Strickjacke vorsichtig die Stufen zu einer kleinen Propellermaschine hinaufstieg.
W. habe offenbar "keine schweren Verletzungen", sagte Glynn. Sie benötige aber medizinische Hilfe in einem Krankenhaus in Perth, weil sie bei ihrem Abenteuer sehr viele kleinere Verletzungen davongetragen habe.
Wo Carolina W. gefunden wurde und welche Strecke sie zurückgelegt hatte, wurde nicht mitgeteilt. Wenn sie sich erholt habe, könne hoffentlich genauer geklärt werden, was ihr in den vergangenen Tagen widerfahren sei, sagte Glynn. Die Familie der Deutschen sei über ihre Rettung informiert worden. "Es ist ein wirklich guter Ausgang", sagte der Polizeivertreter.
Die Polizei hatte am Donnerstag einen Suchaufruf gestartet, um die 26-Jährige zu finden. Sie teilte mit, die junge Frau sei zuletzt in Beacon, einem Ort mit gut 120 Einwohnern, gesehen worden. Nachdem sie dort mit ihrem Mitsubishi-Van vor einem Laden gehalten habe, sei sie nach etwa fünf Minuten weggefahren und seitdem nicht mehr gesehen worden.
Um Hinweise aus der Bevölkerung zu bekommen, veröffentlichte die Polizei Fotos und Videoaufnahmen der Vermissten. Auf einem der Bilder war die junge Frau mit langem dunklen Haar in Jeans und Sandalen an einem Auto zu sehen.
Ein paar Stunden nach dem Suchaufruf der Polizei wurde der verlassene Wagen der Deutschen in dichtem Buschland in der Gegend von Karroun Hill gefunden, rund zwei Autostunden von Beacon entfernt. An den Hinterreifen befanden sich demnach Traktionsmatten aus orangefarbenem Plastik, die beim Anfahren auf schwierigem Gelände wie Sand oder Schlamm helfen. Vermutlich seien an dem Wagen "mechanische Probleme" aufgetreten, erklärte die Polizei.
Die Polizei suchte die Deutsche mit einem Großaufgebot am Boden und aus der Luft. Gefunden wurde die junge Deutsche schließlich von einem Menschen, der zufällig auf dem selben Weg durch den Busch unterwegs war.
Die junge Deutsche habe offenbar unter "wirklich herausfordernden" Umständen überlebt, betonte Glynn. "Das ist eine sehr feindliche Umgebung dort draußen, sowohl von der Flora als auch der Fauna her." Auch das Wetter sei ungünstig gewesen, die Temperaturen seien bis zum Gefrierpunkt gefallen und es habe geregnet.
Medienberichten zufolge kennt die junge Deutsche Australien allerdings schon recht gut. Demnach war sie bereits zwei Jahre lang durch das Land gereist und hatte an Minen-Standorten in Western Australia gearbeitet.
Für Polizeivertreter Glynn und seine Kollegen ist die Rettung eine Ermutigung. "Wir haben dauernd mit solchen Situationen zu tun und es ist natürlich eine Freude, wenn es so ausgeht", sagte er. "Dadurch lohnt sich alles, all die Mühen - absolut."
R.Buehler--VB