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US-Schauspielerin Angelina Jolie entdeckte für Maria-Callas-Rolle Stimme neu
Die US-Schauspielerin Angelina Jolie hat für ihre Rolle der Maria Callas im Kinofilm "Maria" ihre Stimme neu entdeckt. Sie habe Italienisch gelernt und ein halbes Jahr lang klassischen Gesangsunterricht genommen, sagte die 49-Jährige der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Mitteilung vom Mittwoch.
Sei sei extrem nervös gewesen, sobald sie vor der Kamera singen musste. "Aber ich musste gut sein, gut genug, damit man meine Stimme mit der Stimme der Callas mischen konnte", sagte Jolie. Sie habe eigentlich geglaubt, eine tiefe Stimme zu haben. In den Gesangsstunden aber kam heraus, dass sie Sopran ist, also eine hohe Stimme hat.
"Plötzlich drangen Töne aus meinem Mund, die mich an eine Person erinnerten, die ich lange verloren hatte und vergessen", sagte Jolie. In ihr habe eine andere Seite, eine junge, positive, weiche, vielleicht weibliche Seite geklungen.
"Eine Stimme ist die Stimme, die das Leben daraus macht", sagte Jolie. "Frauen wollen sich Gehör verschaffen, werden verletzt, trauern oder sind wütend, darüber verschwindet die Helligkeit im Klang, die Leichtigkeit - bei mir war das offenbar so."
M.Schneider--VB