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Investitionen der Industrie 2021 wieder gestiegen
Die Investitionen der deutschen Industrie sind im vergangenen Jahr wieder gestiegen, haben aber immer noch nicht wieder ihr Vorkrisenniveau erreicht. Das Statistische Bundesamt gab am Mittwoch Zahlen für das gesamte Jahr 2021 heraus - demnach investierte die Industrie 63 Milliarden Euro in Maschinen, Grundstücke oder Werkzeuge. Das war ein Plus von 3,5 Prozent, aber ein Minus von 10,9 Prozent verglichen mit 2019 vor der Corona-Krise.
Fast die Hälfte der Investitionen entfiel auf die vier größten Branchen - die Automobilindustrie, die Chemiebranche, den Maschinenbau sowie die Nahrungs- und Futtermittelindustrie. Die Investitionen nahmen dabei in fast allen Branchen zu, etwa bei der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, in der Metallindustrie und der chemischen Industrie. Einzig bei der Automobilindustrie gab es laut Bundesamt einen Rückgang um 1,2 Prozent auf 13,5 Milliarden Euro.
Aktuell kämpfen die deutschen Firmen aber mit hohen Kosten und der schwierigen wirtschaftlichen Lage sowohl im Inland als auch international. Einer aktuellen DIHK-Konjunkturumfrage zufolge sehen sich die Unternehmen angesichts der großen Unsicherheit gezwungen, ihre Investitionen zurückzufahren.
M.Odermatt--BTB