-
Nach Geiselnahme in Berliner Supermarkt: Entscheidung über Haftbefehl erwartet
-
Gut 22.000 künstliche Glatzen: Skurriler Rekord bei Konzert von US-Rapper Pitbull
-
Rekordmann Márquez feiert zehnten MotoGP-Sieg am Sachsenring
-
Prien will Bezugszeit beim Unterhaltsvorschuss einschränken
-
Neue US-Angriffe und iranische Vergeltungsattacken - Teheran schließt Straße von Hormus
-
Selenskyj kündigt Regierungsumbildung in Kiew an - Ministerpräsidentin soll gehen
-
Hitzewelle in Frankreich: Höchste Warnstufe für 26 Millionen Menschen ausgerufen
-
Steinmeier verteidigt hohe Kosten für Schloss Bellevue
-
Trump-Verbündeter und Russland-Kritiker Lindsey Graham im Alter von 71 Jahren gestorben
-
Steinmeier lobt Reformpaket der schwarz-roten Koalition
-
Нуша Аубель і Потсдам: довіра втрачена
-
Feuerwehr rettet 20 Fische nach Verkehrsunfall auf hessischer Autobahn
-
努莎·奧貝爾與波茨坦:先前的信任已蕩然無存
-
Merz: Verstorbener US-Senator Graham war ein Freund Deutschlands
-
Waldbrand in Andalusien weitgehend unter Kontrolle - erste Evakuierte kehren zurück
-
Selenskyj "zutiefst betrübt" über Tod von US-Senator Graham
-
Die Hitze ist zurück - zumindest im Südwesten Deutschlands
-
Zwei Tote bei Schusswechsel mitten auf Salsa-Festival in Toronto
-
Hitzewelle treibt Absatz von Klimaanlagen in die Höhe
-
Frau mit Kinderwagen stirbt bei Bahnunglück nahe Heilbronn - Kleinkind unverletzt
-
Iranische Zeitung setzt Merz auf Liste für Vergeltung wegen Chameneis Tod
-
Vorbehalte in Ost-SPD gegen Rentenpläne der Bundesregierung
-
Nach Brand in Kabelschacht: Züge auf Strecke Köln-Düsseldorf fahren wieder
-
Katars ehemaliger Emir Scheich Hamad gestorben
-
US-Senator und Trump-Verbündeter Lindsey Graham im Alter von 71 Jahren gestorben
-
VW-Chef Blume will Werksschließungen möglichst vermeiden
-
Noosha Aubel und Potsdam: Der Vertrauensvorschuss ist verspielt
-
99 Badetote im Juni: So viele wie seit 2003 nicht
-
Tod von britischer Ex-Ministerin: 28-Jähriger wegen Mordverdachts festgenommen
-
Republikanischer US-Senator Lindsey Graham im Alter von 71 Jahren gestorben
-
Neue US-Angriffe auf den Iran - Teheran greift Golfstaaten an und schließt Straße von Hormus
-
Tausende protestieren gegen Bauprojekt von Trump-Familie in Albanien
-
Wimbledons neue Königin Noskova: "Werde paar Tage brauchen"
-
Nachfolger Zverev? Stich "ziemlich emotionslos"
-
Sieg in Überzahl: Messi und Co. mit Mühe ins Halbfinale
-
Iran verkündet Sperrung von Straße von Hormus - USA starten neue Angriffe
-
US-Militär: Neue Angriffe gegen den Iran gestartet
-
"Hey Jude": Starker Bellingham schießt England ins WM-Halbfinale
-
Zweimal Bellingham: England ringt Norwegen nieder
-
Irans Revolutionsgarden: Straße von Hormus "bis auf Weiteres" geschlossen
-
Sturm tritt ab: Niederlage gegen Stein im letzten Kampf
-
Gluthitze in Frankreich: Touristenattraktionen wie der Eiffelturm schließen früher
-
Deutsche U19 verliert EM-Finale gegen Spanien
-
Acht Tote bei russischen Angriffen auf Ukraine - Selenskyj fordert rasche Patriot-Lizenz
-
Fortschritte im Kampf gegen tödlichen Waldbrand in Andalusien
-
Infantino über WM mit 64 Teams: "Wird diskutiert"
-
Wimbledon: Noskova gewinnt tschechisches Finale
-
Umstrittenes Weltkriegsgedenken: Polen baut Denkmal für Opfer ukrainischer Kampfgruppe
-
Staatsschutz ermittelt zu Anschlag auf Kabelschacht der Deutschen Bahn in NRW
-
LPGA: Haeran schreibt mit 60er-Runde Major-Geschichte
China bringt letztes Modul seiner Raumstation Tiangong ins All
China steht kurz vor der Fertigstellung seiner Raumstation Tiangong. Eine Rakete vom Typ Langer Marsch 5B startete am Montag vom Weltraumbahnhof Wenchang mit dem dritten und letzten Modul der Raumstation ins All, wie chinesische Staatsmedien berichteten. Die Raumstation Tiangong, deren Name übersetzt "Himmlischer Palast" lautet, ist Teil von Chinas ehrgeiziger Weltraum-Strategie, die auch eine bemannte Mond-Mission vor Ende dieses Jahrzehnts vorsieht.
Die Rakete mit dem Modul namens Mengtian - zu Deutsch etwa "Himmelsträume" - startete um 15.27 Uhr Ortszeit (08.27 Uhr MEZ) von dem Weltraumbahnhof auf der chinesischen Tropeninsel Hainan, wie der staatliche Sender CCTV berichtete. Weltraum-Enthusiasten und Amateurfotografen verfolgten das Schauspiel von einem nahegelegenen Strand.
Der Kommandeur des Weltraumbahnhofs Wenchang, Deng Hongqin, sagte im Kontrollraum umgeben von begeisterten Kollegen, der Raketenstart sei ein "kompletter Erfolg" gewesen. Die Rakete mit dem neuen Modul habe die vorgesehene Umlaufbahn erreicht, die Mission verlaufe "normal".
Das Modul Mengtian vervollständigt die knapp 18 Meter lange, T-förmige Raumstation Tiangong. Das neue Modul ist mit hochmoderner Forschungsausrüstung ausgestattet, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Dazu zähle auch die erste im All stationierte sogenannte kalte Atomuhr. Im Erfolgsfall werde diese "das präziseste Zeit- und Frequenzsystem im Weltraum sein, das in hunderten Millionen von Jahren nicht eine Sekunde verliert", zitierte Xinhua Zhang Wei von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften.
Die Raumstation Tiangong, für deren Aufbau insgesamt elf Weltraummissionen nötig waren, soll mindestens zehn Jahre lang in Betrieb sein. Nach ihrer Fertigstellung soll sie ständig besetzt sein. Dreiköpfige Taikonautenteams sollen sich dabei abwechseln, auf der Raumstation wissenschaftliche Experimente vorzunehmen und neue Technologien zu testen.
Derzeit hält sich ein Team aus zwei Männern und einer Frau für sechs Monate in der Raumstation auf. Zu ihnen sollen drei weitere Taikonauten stoßen, um die Raumstation bis Ende des Jahres fertig zu montieren.
Zu Chinas Entscheidung, eine eigene Raumstation zu errichten, hatte die Weigerung der USA beigetragen, der Volksrepublik Zugang zur Internationalen Raumstation ISS zu gewähren. Tiangong ist Teil einer ehrgeizigen Weltraum-Strategie Chinas, mit der die Volksrepublik zu den USA und Russland aufschließen will. Dazu hat sie in den vergangenen Jahren Milliardensummen in ihre Raumfahrtprogramme gesteckt. Kommendes Jahr will China das Weltraumteleskop Xuntian ins All schicken.
2003 hatte China seinen ersten Raumfahrer ins All geschickt, 2019 brachte es ein unbemanntes Raumfahrzeug auf die von der Erde abgewandte Seite des Mondes. 2020 sammelte eine chinesische Mondsonde Gesteinsproben von dem Erdtrabanten, 2021 landete ein Mars-Roboter der Volksrepublik auf dem Roten Planeten. 2029 will die chinesische Regierung erstmals Menschen zum Mond schicken.
Die Fertigstellung der chinesischen Raumstation bezeichnete der Analyst Chen Lan von der Website Go-Taikonauts.com als "sehr bedeutend". Die Volksrepublik sei damit nunmehr "im Weltraum ein den USA, Russland und Europa ebenbürtiger Akteur, was ihr auch einen bedeutenden politischen Einfluss verleiht", sagte der Experte der Nachrichtenagentur AFP.
K.Brown--BTB