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Deutschlands Exporte im Juli gesunken
Deutschlands Exporte in die Welt sind im Juli gesunken. Der Wert schrumpfte im Vergleich zum Vormonat um 2,1 Prozent auf 131,3 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Die Einfuhren aus Russland - vor allem Gas und Öl - gingen im Vormonatsvergleich um 17,4 Prozent auf noch 2,9 Milliarden Euro zurück.
Der größte Teil der Ausfuhren ging in Mitgliedstaaten der EU, hier stieg der Wert im Juli im Vormonatsvergleich leicht um 1,0 Prozent auf 73,4 Milliarden Euro an. Die Ausfuhren in Drittstaaten wie die USA und China dagegen schrumpften um 5,6 Prozent auf einen Wert von 58,0 Milliarden Euro.
Der Export in die USA ging dabei sogar um 13,7 Prozent im Vormonatsvergleich zurück; dennoch blieben die Vereinigten Staaten wichtigster Abnehmer von Waren made in Germany - sie kauften Produkte im Wert von 12,3 Milliarden Euro.
Nach China führten deutsche Unternehmen im Juli Waren im Wert von 8,9 Milliarden Euro aus. Das waren 0,3 Prozent weniger als im Juni.
Auf der Importseite dagegen ist China der wichtigste Handelspartner: Deutschland führte im Juli Waren im Wert von 15,1 Milliarden Euro aus der Volksrepublik ein.
Die Importe insgesamt hatten im Juli einen Wert von 125,9 Milliarden Euro. Das waren 1,5 Prozent weniger als im Juni.
Im Vergleich zum Juli 2021 stiegen die Exporte kräftig um 14,3 Prozent und die Importe sogar um 29,3 Prozent. Da der Wert der Exporte im Juli höher lag als der der Importe, schloss die Außenhandelsbilanz mit einem kleinen Plus von 5,4 Milliarden Euro ab.
L.Janezki--BTB