-
"Jurassic Park"-Filmstar Sam Neill im Alter von 78 Jahren in Sydney gestorben
-
Auswärtiges Amt bestellt wegen Cyberangriffen russischen Botschafter ein
-
Spanischer Regierungschef Sánchez besucht Waldbrandgebiet in Andalusien
-
Reichinnek zu Kürzungen bei Unterhaltsvorschuss: "Nächster Tiefschlag für Kinder"
-
Umwelthilfe: Ein Viertel der Landkreise mit hohem Risiko für schwere Hochwasser
-
Verbraucher müssen deutlich mehr für Flüge und Pauschalreisen zahlen
-
Maler und Bildhauer Anselm Kiefer in Gelehrtenorden Pour le mérite aufgenommen
-
Mindestens 27 Tote und Dutzende Verletzte bei Lokal-Brand in Bangkok
-
Mehr als ein Jahr nach Tötungsdelikt in Bremen: Zwei Verdächtige festgenommen
-
Paris: Europa wird Sanktionen gegen Iran erst nach Stopp von Atomprogramm aufheben
-
Zweiter mit Ebola infizierter US-Bürger wird in Frankfurt behandelt
-
SPD will Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss nicht mittragen
-
"Hunde wurden besser behandelt": Lebenslange Haft in Völkermordprozess
-
Nordrhein-Westfalens Antisemitismusbeauftragte warnt vor zunehmendem Judenhass
-
Waldbrand bei Fontainebleau nahe Paris - Urlaubsverkehr beeinträchtigt
-
Hochrangiger UN-Vertreter erhebt schwere Vorwürfe gegen die Hamas im Gazastreifen
-
Hunderte Fans ohne Tickets: Probleme und Verspätung bei Jay-Z-Konzert in New York
-
EU-Experten empfehlen Social-Media-Verbot für Kinder unter 13 Jahren
-
Erzeugerpreise: Landwirte bekommen im Mai deutlich weniger Geld für ihre Produkte
-
Justizministerin Hubig will Haftentschädigung erhöhen
-
Von der Leyen will Mindestalter für Social Media einführen
-
DAK-Umfrage: Fast jeder Dritte leidet unter Beschwerden durch extreme Hitze
-
Lebenslange Haft in Münchner Völkermordprozess um Taten an jesidischen Mädchen
-
Brandenburgs Ministerpräsident fordert Ende von einheitlicher Strompreiszone
-
Britische Regierung stellt 250 Millionen Pfund zum Schutz jüdischer Gemeinschaft bereit
-
Tennis-Weltrangliste: Zverev Zweiter, Struff mit großem Satz
-
Statistik: Fast acht Millionen Schwerbehinderte in Deutschland
-
Tickets für Auslandsflüge verteuern sich im ersten Halbjahr deutlich
-
"Jurassic Park"-Star Sam Neill im Alter von 78 Jahren in Australien gestorben
-
PGA Tour: Rosenmüller erstmals in den Top 10
-
Márquez plant die Sommerpause: Schlafende "Muskeln wecken"
-
Lipowitz legt die Beine hoch: "Es war ein harter Start"
-
"Hundertprozentig": Paris-Triumph lindert Zverevs Schmerz
-
US-Militär: Neue Angriffe auf Dutzende Ziele im Iran
-
Urteil in Prozess um Versklavung und Vergewaltigung jesidischer Mädchen erwartet
-
Nach tödlichem Waldbrand: Spaniens Regierungschef Sánchez besucht Katastrophengebiet
-
EU-Expertengremium stellt Empfehlungen für Social-Media-Verbot vor
-
Ungarisches Parlament stimmt über Absetzung von Präsident Sulyok ab
-
EU richtet zweite Geberkonferenz für Palästinenser aus
-
EU-Außenminister beraten über Sanktionen gegen Russland und israelische Siedler
-
Merz bei Gipfeltreffen der Pro-Ukraine-Koalition in Paris
-
Wo der Auwald ans Grundstück klopft
-
Feuer im Wald von Fontainebleau südlich von Paris - zwei Löschflugzeuge unterwegs
-
US-Militär: Neue Angriffe auf den Iran gestartet
-
Thailand: Mindestens 27 Tote bei Feuer in Bar in Bangkok
-
Nächste Pleite gegen Sinner: Zverev verpasst Wimbledon-Titel
-
Kritik an Spaniens Ex-Regierungschef nach rassistischen Äußerungen über Fußballer
-
Knesset: Parlamentswahlen in Israel finden am 27. Oktober statt
-
Trauer im deutschen Eishockey: Schiri-Legende Kompalla ist tot
-
Drei Atomreaktoren in Frankreich wegen Hitzewelle heruntergefahren
Deutscher Arbeitsmarkt präsentiert sich im August trotz Krisen weitgehend robust
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist trotz weltweiter Krisen im August nur geringfügig angestiegen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren zuletzt rund 2,547 Millionen Menschen arbeitslos, 77.000 mehr als im Juli. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung hätten im August "erneut stärker zugenommen als jahreszeitlich üblich", sagte BA-Chefin Andrea Nahles anlässlich der Zahlen am Mittwoch. "Dies liegt jedoch weiterhin an der Erfassung ukrainischer Geflüchteter."
Dieser Effekt hatte die Arbeitslosenzahl bereits im Juni und Juli erhöht. Die Arbeitslosenquote stieg verglichen mit dem Vormonat nun weiter um 0,2 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent - damit war sie ebenso hoch wie vor einem Jahr. Im Vorjahresvergleich waren im August allerdings 31.000 weniger Menschen arbeitslos.
Die Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld war weiter rückläufig: Nach zuletzt verfügbaren Daten waren im Juni 259.000 Beschäftigte in Kurzarbeit.
Die Nachfrage nach neuem Personal blieb auf sehr hohem Niveau - so waren im August bei der BA 887.000 Arbeitsstellen gemeldet, das waren 108.000 mehr als vor einem Jahr. Auf dem Ausbildungsmarkt gab es weiterhin große Diskrepanzen. Während im August noch 112.000 junge Menschen auf Ausbildungssuche waren, waren 182.000 Stellen im August noch unbesetzt.
Die BA sprach insgesamt von einer "robusten Entwicklung" trotz der aktuellen "wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten". Die konjunkturelle Entwicklung der kommenden Monate bleibe allerdings "mit hohen Unsicherheiten verbunden". Der russische Angriffskrieg in der Ukraine, Lieferprobleme und die unsichere Gasversorgung belasteten die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.
Auf die eingetrübten Zukunftsaussichten verwies auch der Grünen-Politiker Frank Bsirske. Zugleich begrenze der Fachkräftemangel das Wachstumspotenzial der Unternehmen. Darauf werde die Regierung in den kommenden Monaten mit einer Fachkräftestrategie reagieren, kündigte er an. Attraktivere Arbeitsbedingungen und eine gute Bezahlung seien dabei "entscheidende Faktoren" für die Beschäftigten.
Der FDP-Arbeitsmarktexperte Pascal Kober bezeichnete die Integration von Arbeitslosen weiterhin als "dringlich". Die Zahl der unbesetzten Stellen in Firmen sei hoch und es müsse geprüft werden, wie diese entlastet werden können. "Hierfür wären Vorschläge aus dem Arbeits- und dem Wirtschaftsministerium hilfreich."
Die Linken-Politikerin Jessica Tatti warnte, der Arbeitsmarkt werde angesichts der Energiekrise in den kommenden Monaten "unter Druck geraten", auch Kurzarbeit "könnte wieder ein Thema werden". Daher dürften die Leistungen zur Eingliederung in Arbeit nicht gekürzt werden.
I.Meyer--BTB