-
NHL-Playoffs: Sturm verliert wildes erstes Spiel
-
Ex-FDP-Chef Lindner sieht Kanzler Merz massiv unter Druck
-
Steuerreform: Kritik an SPD-Vorschlag zu Umverteilung zwischen Steuerzahlern
-
NBA: Schröder nach Krimi weiter, Wagners raus
-
Polanski nach Gladbacher Klassenerhalt: "Extrem stolz"
-
Berliner Final-MVP Stettmer: "So ruhig wie möglich"
-
"Große Lücke": Zverevs Problem mit Sinner
-
Hainer blickt nach vorne: In "Spitze etabliert"
-
WHO: Drei Tote bei Ausbruch akuter Atemwegserkrankungen auf Atlantik-Kreuzfahrt
-
Ein Jahr schwarz-rote Koalition: Linksfraktionschefin Reichinnek spricht von "Chaos"
-
Präsidium der Bundes-CDU tagt auf Jüdischem Campus Berlin
-
Möglicher Hormus-Einsatz: Deutsches Minenjagdboot "Fulda" startet in Richtung Mittelmeer
-
Wadephul tauscht sich in Griechenland mit Außenminister und Regierungschef aus
-
Finanzminister der Euro-Länder diskutieren über Auswirkungen des Iran-Kriegs
-
EPG-Gipfel in Eriwan im Schatten jüngster US-Drohungen
-
Sprecher: New Yorker Ex-Bürgermeister Giuliani in kritischem Zustand im Krankenhaus
-
Ökonom: Reaktivierung abgeschalteter Atommeiler betriebswirtschaftlicher Unsinn
-
Zwei US-Soldaten bei internationalem Militärmanöver in Marokko vermisst
-
3:1-Führung verspielt: Orlando scheitert in Spiel sieben
-
US-Marine will festsitzende Schiffe aus der Straße von Hormus "geleiten"
-
Frankreich: Linkspopulist Mélenchon erklärt Präsidentschaftskandidatur
-
Flugzeug von Spaniens Regierungschef Sánchez muss in Ankara notlanden
-
Double möglich: Inter gewinnt 21. Scudetto
-
Dobrindt will trotz gesunkener Migrationszahlen Grenzkontrollen fortsetzen
-
Merz warnt vor weiterem Streit in der Koalition und fordert Entgegenkommen der SPD
-
Trotz US-Abzugsplänen: Merz baut auf gutes Verhältnis zu Trump
-
Gunst der Stunde genutzt: VfL weg vom direkten Abstiegsplatz
-
Merz bemüht sich um gutes Verhältnis zu Trump - bekräftigt aber Kritik am Iran-Krieg
-
"Nur der Anfang": Nächste Sternstunde von Antonelli
-
Dritter Sieg in Serie: Nächste Sternstunde von Antonelli
-
Merz räumt Unmut in CDU mit Koalition ein - und richtet Appell an SPD
-
Nach Schlagabtausch mit Trump: Papst will Rubio bei Rom-Besuch empfangen
-
Tödlicher Ausbruch akuter Atemwegserkrankungen auf Atlantik-Kreuzfahrt
-
Tabakovic trifft spät: Gladbach sichert Klassenerhalt gegen BVB
-
Merz sieht keine Krise in Verhältnis zu USA: "Es wird ein bisschen zugespitzt"
-
Moskau-freundlicher slowakischer Regierungschef will erstmals in die Ukraine reisen
-
Merz weist SPD-Forderung nach mehr Steuern für Gutverdiener zurück
-
Zweiten Matchball genutzt: Eisbären erneut deutscher Meister
-
Triple-Traum geplatzt: Bayern-Frauen scheitern an Barca
-
Iran und USA drohen mit Wiederaufnahme des Kriegs - Wadephul fordert Hormus-Freigabe
-
Demontage in Madrid: Zverev geht gegen Sinner unter
-
Mutloses St. Pauli in großer Gefahr - Mainz gerettet
-
Russlandfreundlicher slowakischer Regierungschef Fico will in die Ukraine reisen
-
Nur Pogacar ist besser: Lipowitz Zweiter in der Romandie
-
Waldbrand bei brandenburgischem Jüterbog breitet sich aus
-
Israel fliegt neue Angriffe gegen Hisbollah - Ministerium: Mindestens ein Toter
-
Telefonat mit Araghtschi: Wadephul fordert sofortige Öffnung der Straße von Hormus
-
Hannover 96 patzt im Aufstiegsrennen
-
Elversberg überrollt Paderborn - und macht Schalke zum Meister
-
Opec+-Länder erhöhen nach überraschendem Austritt der Emirate ihre Ölförderquote
Opec+-Länder erhöhen nach überraschendem Austritt der Emirate ihre Ölförderquote
Nach dem überraschenden Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate aus der Opec+ haben sieben führende Mitgliedsländer ihre Öl-Förderquote erhöht. Saudi-Arabien, Russland und fünf weitere große Förderländer in der Organisation erdölexportierender Länder und ihrer Partner (Opec+) würden im Juni täglich 188.000 Barrel zusätzlich fördern, kündigte die Organisation am Sonntag auf ihrer Website an. Ob die Vorgabe praktisch umgesetzt werden kann, gilt wegen der Folgen des Iran-Kriegs allerdings als fraglich.
Die höhere Fördermenge beruhe auf der "gemeinsamen Verpflichtung, die Stabilität des Ölmarkts zu stützen", erklärten die Opec+-Staaten. Die Erhöhung der Förderquote war bereits erwartet worden.
In ihrer Erklärung ging die Opec+ nicht darauf ein, dass die Emirate am 1. Mai überraschend ausgetreten waren. Dies offenbare Spannungen mit Abu Dhabi, sagte der Experte Jorge León von der Beratungsfirma Rystad Energy der Nachrichtenagentur AFP. Indem die Organisation ihren Kurs bei der Ölförderung fortsetze, versuche sie, die "internen Brüche" zu überspielen und ein "Bild der Stabilität" abzugeben. Die Organisation wolle die Botschaft aussenden, dass der Austritt der Emirate ihren Kurs nicht beeinträchtige.
Zu der neuen Ölförderquote bekennen sich Saudi-Arabien, Russland, der Irak, Kuwait, Kasachstan, Algerien und der Oman. Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass die neue Quote auf dem Papier in der Realität auch erreicht werden kann.
Schließlich befinden sich die wichtigsten Ölförderstätten der Opec+ in der Golfregion. Deren Exporte werden durch die anhaltende Blockade der Straße von Hormus durch den Iran behindert. Laut Rystad Energy hatten die Opec+-Staaten, die die Einhaltung von Förderquoten zugesagt haben, im März täglich rund neun Millionen Barrel Erdöl zu wenig gefördert.
Von den eingeschränkten Öl-Exporten und den dadurch steigenden Ölpreisen profitiert Russland am meisten. Wegen der Folgen seines Krieges gegen die Ukraine hat Russland allerdings ebenfalls Mühe, seine Förderquoten zu erfüllen.
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hatten am Dienstag inmitten der Energiekrise überraschend ihren Austritt für den 1. Mai angekündigt. Das Land war seit 1967 Mitglied der Organisation. "In unserer Zeit in der Organisation haben wir zum Wohle aller bedeutende Beiträge geleistet und noch größere Opfer gebracht", zitierte die staatliche emiratische Nachrichtenagentur WAM aus einer Erklärung. Es sei nun jedoch "an der Zeit, unsere Anstrengungen auf das zu konzentrieren, was unser nationales Interesse gebietet".
Mit dem Austritt aus der Opec können die VAE nun selber Fördermenge und Preis ihres Erdöls bestimmen. Das Land wolle "nicht durch Quoten eingeschränkt werden", sobald sich die Marktlage wieder normalisiert habe, hieß es aus dem Umfeld des Energieministeriums in Abu Dhabi.
Am Sonntag kündigte das staatliche emiratische Öl-Unternehmen Adnoc an, in den kommenden beiden Jahren umgerechnet rund 46,45 Milliarden Euro in neue Projekte zu investieren. Damit will der Staatskonzern nach eigenen Angaben sein Wachstum beschleunigen. Die Emirate bringen sich damit als bedeutender Konkurrent der Opec+-Staaten in Stellung.
Für die Organisation besteht außerdem die Gefahr, dass andere Staaten austreten. So wurden Kasachstan und der Irak häufig dafür gerügt, dass sie ihre innerhalb der Opec+ festgelegten Quoten übertroffen hatten.
I.Stoeckli--VB