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Förderprogramm für mehr Ladesäulen an Mehrfamilienhäusern gestartet
Seit Mittwoch können Wohnungseigentümergemeinschaften, Privatvermieter oder kleine und mittlere Unternehmen Fördergeld für Ladesäulen in und an Mehrfamilienhäusern beantragen. Es gibt maximal 1300 Euro für einen Stellplatz ohne eigene Wallbox, 1500 Euro für einen Platz mit eigener Wallbox und 2000 Euro, wenn ein Ladepunkt zum bidirektionalen Laden eingerichtet wird, wie das Bundesverkehrsministerium am Mittwoch mitteilte. Beim bidirektionalen Laden können Elektroautos als Energiespeicher dienen und Strom auch wieder einspeisen.
Insgesamt stehen für das Förderprogramm 500 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert werden sowohl die Anschaffung als auch die Installation privater Ladeinfrastruktur, also von Wallboxen einschließlich der erforderlichen technischen Komponenten. Auch Netzanschlüsse und notwendige bauliche Maßnahmen sind förderfähig. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass mindestens 20 Prozent der Stellplätze eines Mehrparteienhauses vorverkabelt oder mindestens sechs Stellplätze elektrifiziert werden.
Anträge von Wohnungseigentümergemeinschaften sowie von kleinen und mittleren Unternehmen und Privateigentümern von Mietwohnungen werden laut Ministerium sofort bearbeitet. Für Wohnungsbaugesellschaften und Immobilienunternehmen mit einem größeren Wohnungsbestand gibt es ein wettbewerbliches Verfahren.
"Ziel ist es, den Zugang zu Lademöglichkeiten für die Bewohnerinnen und Bewohner der rund 20 Millionen Wohnungen in Mehrparteienhäusern zu verbessern. Zu diesen Wohnungen gehören circa neun Millionen Stellplätze", erklärte das Ministerium. Ein Großteil davon ist noch nicht mit Ladeinfrastruktur ausgestattet. "Zuhause Laden ist beliebt, bequem und praktisch, da hier das Auto ohnehin häufig über einen längeren Zeitraum steht", erklärte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU).
Informationen zum Programm und der Antragstellung finden sich unter:
G.Frei--VB